Facebookanfrage vom zukünftigen Chef

Eine unserer Schülerinnen beginnt im Sommer eine Lehrstelle und hat nun vom zukünftigen Chef eine Freundschaftsanfrage über Facebook erhalten. Die Lehrperson hat mich um meine Meinung gefragt.

Es gibt mehrere Möglichkeiten. Man könnte z.B. Freundeslisten pflegen und den Chef zu der eingeschränkten Liste hinzufügen…

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Ich habe aber empfohlen, der Schülerin zu sagen, dass sie am besten das Gespräch mit dem zukünftigen Chef sucht und erklärt, dass sie gerne ihr Privatleben vom Berufsleben getrennt haben möchte. Es ist zu hoffen, dass der Chef das akzeptiert.

Was meint ihr? Würde mich über Kommentare freuen…

3 Gedanken zu „Facebookanfrage vom zukünftigen Chef

  1. Martin Längle

    Für mich ist das auch die vernünftigste Variante. Damit beweist das Mädchen Selbst- und Medienkompetenz.
    Martin Längle

    Antwort
    1. Tom Köppel

      Es gibt noch eine weitere Variante zur eingeschränkten Liste und Ablehnung: Je nach persönlichem Facebook-Profil und geposteten Inhalten kann sie ihn auch annehmen.

      Unabhängig der gewählten Variante, ist es absolut Notwendig sich im Klaren zu sein, was man postet und welche Privatsphären-Einstellungen gemacht wurden. Inhalte können auch aus dem eigenen Profil den Weg ins „freie“ Internet „finden“.

      Antwort
      1. ictschule Autor

        „Inhalte können auch aus dem eigenen Profil den Weg ins “freie” Internet “finden”. Das ist wohl eine der wichtigsten Erkenntnisse, die wir unseren Schüler/-innen mit auf den Weg geben können. Ob es dann wirklich bei allen ankommt, ist aber fraglich (zumindest andere Prävention wie z.B. Raucherprävention ist manchmal sehr ernüchternd).
        Ich kann aber auch das Unbehagen des Mädchens verstehen, wenn sie nichts veröffentlicht, das nicht auch im freien Internet stehen könnte. Die Summe aller Einträge (manchmal lustig, manchmal doof, manchmal belanglos, manchmal tiefsinnig) erlauben doch meist einen intimen Blick auf eine Person.
        Aber vielleicht sind das auch nur Überlegungen von einem „digital immigrant“, der immer noch am Zoll steht und sich nicht so recht getraut, ins gelobte Land zu schreiten 😉

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