Umfrage zu Einsatz von mobilen Geräten

An unserer Schule gibt es eine Arbeitgruppe mobile Geräte, die dem Schulrat eine Empfehlung bis zum Budget 2016 für ein weiteres Vorgehen abgeben soll.

Um alle Lehrpersonen auf den gleichen Stand zu heben, haben wir Beat Döbeli als externen Referenten eingeladen. In seinem Vortrag ist er gerade auch auf die Fragen eingegangen, die als Vorbereitung für den Anlass erarbeitet wurden. Mit dem Wissen dieses Vortrags gab es nun eine Umfrage bei den Lehrpersonen, um abzuklären, wie sie das weitere Vorgehen sehen.

Es handelt sich bei den über 100 Lehrkräften, die eine Antwort abgegeben haben um Lehrkräfte vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Wichtig für uns als Arbeitsgruppe sind vor allem folgende Rückmeldungen.

  1. Es gibt eine grosse Mehrheit, die mobile Geräte im Unterricht einsetzen möchte. Wir dürfen uns aber etwas Zeit lassen.
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  2. Ab der 5./6.Klasse wird die Lösung BYOD (Schüler bringen ihre privaten Geräte mit) deutlich favorisiert. In den unteren Stufen sieht man eher einen Gerätepool, der ausgeliehen werden kann.
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Die gesamten Resultate (ohne die persönlichen Rückmeldungen in Freifeldern) kann man hier herunterladen.

Die Arbeitsgruppe hat die Resultate der Umfrage den Lehrpersonen wieder zurückgemeldet. Im Moment gibt es noch kein Budget für Geräte. Wir haben aber ein vom internen Netzwerk getrenntes Wlan, über das heute schon mit eigenen Geräten gearbeitet werden kann. Wenn plötzlich alle 600 Schüler/-innen regelmässig mit eigenen Geräten arbeiten, benötigen wir sicherlich Anpassungen am Netzwerk (vgl. auch technische Überlegungen).

Die Arbeitsgruppe erarbeitet im Moment Unterlagen für Lehrkräfte, die im neuen Schuljahr mit Schülergeräten arbeiten und dies an einem Elternabend ankünden wollen. Im Moment ist es zwar noch so, dass die Schule keine Geräte zahlen kann, im schlimmsten Fall müssten halt Aufträge gefunden werden, die auch zu zweit an einem Gerät durchgeführt werden können. Erfahrungen aus anderen Gemeinden zeigen aber auf, dass es auch möglich ist, dass alle ein privates Gerät mitbringen. Gemäss einem Gespräch mit dem Verfasser dieses Blogs haben bei ihnen Schüler/-innen anderen Schüler/-innen ausgeholfen, indem sie noch Smartphones organisiert haben, die nicht mehr gebraucht werden.

Neben den Unterlagen für die Eltern wird die Arbeitsgruppe in Abständen von etwa 2 Monaten die Lehrkräfte darüber informieren, was sich bereits in anderen Klassen tut und dabei soll auch immer eine oder mehrere kleine Ideen für den eigenen Unterricht mitgeliefert werden. Idealerweise lassen sich immer mehr Lehrpersonen anstecken, die vorhandenen Geräte der Schüler/-innen im Unterricht einzubauen. Aus diesen gesammelten Erfahrungen wird die Arbeitsgruppe in einem Jahr dann schauen, wie es weitergehen könnte, damit dem Schulrat auf Budget 2016 wirklich eine fundierte Empfehlung abgegeben werden kann.

Ein Gedanke zu „Umfrage zu Einsatz von mobilen Geräten

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