Vortrag von Beat Döbeli

Wie in diesem Beitrag erwähnt, haben wir eine Arbeitsgruppe Tablets, die eine Empfehlung für den Schulrat erarbeiten soll. In einem ersten Schritt sollte ein externer Referent alle Lehrpersonen auf den gleichen Informationsstand heben, damit wir in einem zweiten Schritt bei den Lehrkräften eine Umfrage durchführen können, ob sie überhaupt gewillt wären, mit einer 1:1 Ausstattung zu arbeiten. Erst wenn die Lehrkräfte “dabei sind”, macht es Sinn, sich weiteren Fragen wie Finanzierung oder Technik zuzuwenden.

Beat Döbeli ist es gelungen, in der kurzen zur Verfügung stehenden Zeit einen eindrücklichen Vortrag vom Leitmedienwechsel zu den Auswirkungen auf die Schule bis zu den gemachten Erfahrungen in der Projektschule Goldau zu halten. Dabei ist er laufend auf die vorab zur Verfügung gestellten Fragen und Überlegungen eingegangen. Die Folien zum Vortrag sind hier verfügbar.

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6 Gedanken zu „Vortrag von Beat Döbeli

  1. dissidentch

    was bedeutet „erst wenn die Lehrkräfte dabei sind“? Dass sich die Bildungsziele auf dieses „dabei sein“ abstützen? dass sus, welche mit den neuen medien unterrichtet werden, bevorzugt sind?

    Antwort
    1. ictschule Autor

      Wenn die Lehrkräfte den Mehrwert nicht sehen, werden sie die mobilen Geräte nicht einsetzen. So wie die fächerübergreifenden Themen zu neuen Medien je nach Lehrkraft zwischen ausführlich und gar nicht behandelt werden, unabhängig davon, ob sie im Lehrplan stehen. Somit muss der erste Schritt sein, die Lehrkräfte vom Nutzen des Einsatzes mobiler Geräte zu überzeugen, indem z.B. Ideen für einen sinnvollen Einsatz aufgezeigt werden, der einen Mehrwert bedeutet – also dafür zu sorgen, dass die „Lehrkräfte dabei sind“.

      Antwort
      1. brueedi

        Das verstehe ich nicht. Jeder Beruf hat ein Anforderungsprofil. Auch der Lehrer. Zu diesem Profil gehört auch der Einsatz der neuen Medien im Unterricht. Ob dies der Lehrer will oder nicht.

      2. ictschule Autor

        Natürlich ist das in der Theorie so. Aber das Anforderungsprofil ist im Lehrberuf wohl so vielfältig wie nur in wenigen anderen Berufen. Es können nicht alle alles gleich gut. Ausserdem müssen die Lehrkräfte täglich selber gewichten und Entscheidungen treffen, dies machen sie Aufgrund ihrer Erfahrung und ihren Überzeugungen.
        In der Realität ist es daher wohl so, dass es Unterstützung benötigt, wenn man den Einsatz neuer Medien flächendeckend verstärken möchte. Dies kann durch Weiterbildung, durch gute und sinnvolle Beispiele, durch Steuerung und Kontrolle der Schulleitung, durch passende Lehrmittel,… passieren. Wahrscheinlicher ist es zielführender, diese Unterstützung anzubieten, statt auf das Anforderungsprofil zu pochen.

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