Businessstore Apps über SCCM verwalten

Mit der neuen Version 1606 lässt sich der SCCM Server nun mit dem Businessstore von Microsoft verbinden, um Apps daraus zentral zu verwalten. Ziel ist es, dass die Benutzer Apps nicht mehr manuell installieren müssen, zumindest diejenigen, die von vielen eingesetzt werden.

Um die Verbindung herzustellen, muss man sich bei https://manage.windowsazure.com/ anmelden und eine neue Anwendung hinzufügen.

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Hier wählt man “Eine von meinem Unternehmen entwickelte Anwendung hinzufügen”.

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Dieser Anwendung muss man irgend einen Namen vergeben. Ich habe “sccmbusinessstore” gewählt.

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Bei den Appeigenschaften muss man irgendeine URL eingeben. Diese muss gar nicht existieren, aber sie sollte ja auch niemandem anderem gehören. Ich habe mich für https://sccmbusinessstore.schalt.onmicrosoft.com entschieden.

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Nachdem die App erstellt wurde wählt man “konfigurieren”.

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Von dieser Seite benötigt man die “Client-ID” und den Schlüssel, den man aber zuerst für ein oder zwei Jahre generieren muss.

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Nun wählt man sich beim Businessstore an und wählt “Settings” –> “Management tools”.

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Hier wählt man nun “Add a management tool” und füllt den vorher gewählten Namen ein.

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Das neue Managementtool muss noch aktiviert werden.

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Auf dem SCCM Server muss man die Integration des Businessstores unter “Clouddienste” –> “Updates und Wartung” –> “Features” hinzufügen.

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Obwohl diese nicht mehr als “Vorabversion” gelistet ist, verhält sie sich im Moment noch wie eine Vorabversion und lässt sich nicht aktivieren. Man kann aber über “Standortkonfiguration” –> “Standorte” –> “Hierarchieeinstellungen” der Verwendung von Featurevorabversionen zustimmen.

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Danach lässt sich die Integration in den Businessstore aktivieren.

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Nach einem Neustart der Konsole lässt sich der Businessstore hinzufügen.

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Unter Konfiguration wählt man den Mandanten und füllt die Angaben für Client-ID und den Clientschlüssel ein, den man vorher generiert hat.

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Bei Sprache fügt man noch Deutsch hinzu und wählt Deutsch als Standardsprache.

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Nach wenigen Minuten füllt sich “Softwarebibliothek” –> “Anwendungsverwaltung” –> “Lizenzinformationen für Store-Apps” mit den Apps, die man vorher im Businessstore ausgewählt hat. Sowohl diejenigen mit Lizenztyp “Online”, die also vom Store heruntergeladen und mit Updates versorg werden, also auch die mit Lizenztyp “Offline”, deren Paket ins lokale Netz heruntergeladen wurde. Der Vorteil der Online Version ist, dass man sich um keine Updates kümmern muss, der Nachteil ist wohl der höhere Netzwerkverkehr ins Internet.

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Apps verteilen
Wenn man nun eine solche App verteilen möchte, muss man sie zuerst unter “Lizenzinformationen für Store-Apps” auswählen und dann eine “Anwendung erstellen”.

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Danach findet sich die Anwendung unter “Anwendungsverwaltung” –> “Anwendungen” und kann gleich wie alle anderen Anwendungen für verschiedene Sammlungen bereitgestellt werden.

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Bei Apps mit Lizenztyp Online kann kein Verteilungspunkt ausgewählt werden. Die Informationen kommen ja direkt vom Store.

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Nachtrag: Bei mir funktionierte das wegen einer Gruppenrichtlinie, die nur signierte Powershellskripts ausführte, nicht von Anfang an. Nach einem Wechsel auf „Lokale Skripts und remote signierte Skripts zulassen“ funktioniert es nun wie oben beschrieben. Weitere Informationen findet man in diesem Technetforum.

 

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