Die Werkzeuge Courselet und Lernplan sind nicht einfach standardmässig für alle Klassen und Gruppen aktiviert. Der Administrator muss sie manuell der Klasse resp. Gruppe zuweisen. Innerhalb einer Klasse resp. Gruppe können dann die Werkzeuge den gewünschten Schüler/-innen (meist wohl alle) zugewiesen werden. Dies kann auch von den Moderatoren (=Lehrpersonen) gemacht werden.
Archiv des Autors: ictschule
Educanet2 Gruppen
In Educanet2 die Schüler/-innen in Gruppen oder Klassen organisiert. Die Klassen werden automatisch bei der Synchronisation erstellt und mit den Schüler/-innen “gefüllt”.
Die Gruppen müssen manuell erstellt werden. Für jede Gruppe benötigt man einen Gruppennamen, einen Moderator (die Lehrperson) und die zugeteilten Mitglieder (die Schüler/-innen).
Der Administrator erstellt die Gruppe mit dem Gruppennamen und dem Moderator. Die Mitglieder können auf verschiedenen Wegen der Gruppe zugeteilt werden.
Möglichkeit 1: Der Administrator fügt die Mitglieder hinzu.
In diesem Fall müssen alle 3 Eckdaten der Gruppe gemeldet werden, also auch die Mitglieder. Wichtig: Am einfachsten ist es, wenn die Namen in der richtigen Form (vollständige E-Mailadresse inkl. @osalt.educanet2.ch) gemeldet werden.
Möglichkeit 2: Der Moderator fügt die Mitglieder hinzu
Möglichkeit 3: Die Mitglieder fügen sich selber hinzu
Educanet2 Courselet
Mit Courselets lassen sich richtige E-Learning Kurse erstellen. Man kann sowohl Lerninhalte publizieren, als auch den Lernstand mit Übungen überprüfen.
Was sind Courselets?
Die Courselets: ein Werkzeug zur Erstellung und Bearbeitung von interaktiven Lerninhalten. Auf einfache Weise strukturieren Sie damit Texte und Medien (Bilder, Audios und Videos) und verknüpfen diese mit Übungen und Tests zu Lernmodulen. Die Kurse können Sie mit wenigen Klicks in jeden beliebigen Raum auf educanet² importieren und dort zur Nutzung freigeben.
Quelle: http://www.educanet2.ch/wws/32764420.php
Auf Educanet2 gibt es ein Courselet, mit dem man lernen kann, was für Möglichkeiten Courselets überhaupt bieten. Dieses ist sehr zu empfehlen und zeigt alle Möglichkeiten sehr vollständig auf. Um einen kleinen Einblick zu erhalten, wie man bei den Courselets eine Seite mit Bilder und Texten oder mit einer Übung erstellt, kann man sich auch diesen Film ansehen.
Courselets können importiert und exportiert werden. So kann man zum Beispiel ein Courselet, das man privat erstellt hat, direkt in eine Klasse oder Gruppe kopieren. Es ist aber auch möglich, ein Courselet auf die Festplatte zu speichern, um es z.b. einer anderen Lehrperson zur Verfügung zu stellen, die es dann wieder bei sich importieren kann.
Als Lehrperson kann man den Erfolg der Schüler/-innen bei den einzelnen Courselets überprüfen.
Werkzeuge für den Unterricht
Die österreichische Seite www.schule.at bietet unter Tools –> Werkzeuge für den Unterricht eine ausgewählte Sammlung von Tools. So hat es zum Beispiel eine ausführliche Seite zu Audacity mit einem ausführlichen Youtube-Tutorial und Ideen für den Unterricht.
DVD 16:9 mit MovieMaker und DVD Maker
Wenn man einen Film im 16:9 Format in “Windows Movie Maker” schneidet und dann mit “Windows DVD Maker” auf eine DVD brennen möchte, wird er zusammengestaucht und im Format 4:3 abgespielt. Dies hat scheinbar mit der “anamorphen” Speicherung auf einer DVD zu tun.
SCUP 2011 Zertifikat
SCUP steht für System Center Updates Publisher und dient dazu, Updates, die nicht von Microsoft stammen trotzdem mit der gleichen Methode wie diejenigen von Microsoft zu verteilen.
Ich habe bisher SCUP 4.5 verwendet. Scheinbar funktionieren die Updates von Adobe Reader aber mit dieser Version nicht mehr. Daher musste ich die Version SCUP 2011 installieren. Eine gute Anleitung zur Installation von SCUP 2011 findet sich hier. Nach erfolgreicher Installation (man muss noch weitere Pakete installieren auf die man aber während der Installation hingewiesen wird) ist es dann doch nicht gelungen, die Pakete zu “publishen”. Das Problem war, dass ich (wie vorgeschlagen) das Zertifikat für SCUP 4.5 weiterverwendet habe, was scheinbar nicht geht. Man muss ein neues Zertifikat generieren.
Dazu muss man “Configure WSUS and Signing Certificate” auswählen.
Und dann bei “Signing Certificate” “Create” auswählen.
Nun findet sich unter WSUS –> Zertifikate ein neues selbst erstelltes Zertifikat.
Dieses muss man auf dem SCCM Server (bei mir ist das der gleiche Server) in “Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen” –> “Zertifikate” und in “Vertrauenswürdige Herausgeber” –> “Zertifikate” kopieren.
Damit die Clients Updates aus dieser Quelle auch akzeptieren, muss das Zertifikat auch noch auf alle Clients verteilt werden. Dazu kann man es ohne privaten Schlüssel in eine CER-Datei exportieren und auf den Domänencontroller kopieren, auf dem man die Gruppenrichtlinien bearbeitet.
Da kann man eine Gruppenrichtlinie erstellen und das Zertifikat unter “Computerkonfiguration” –> “Richtlinien” –> “Windows-Einstellungen” –> “Sicherheitseinstellungen” –> “Richtlinien für öffentliche Schlüssel” –> “Vertrauenswürdige Stammzertifizierungsstellen” über einen Rechtsklick –> “Importieren…” hinzufügen.
Educanet2 Dateiablage
Mit dem Werkzeug “Dateiablage” kann man Dateien in Ordnerstrukturen auf Educanet2 hochladen resp. herunterladen. Dieses Werkzeug hat jeder Benutzer für sich, um also eigene Dateien zu speichern. Ausserdem hat jede Gruppe und jede Klasse auch eine Dateiablage zum Austausch zwischen Lehrpersonen und Schüler/-innen.
Educanet2 Forum
Mit dem Werkzeug “Forum” kann ein Forum in den verschiedenen Gruppen und Klassen gepflegt werden. Dies eignet sich z.B. gut für Fragen und Antworten zu einem Thema.
Educanet2 Mitteilungen
Mit dem Werkzeug “Mitteilungen” können Mitteilungen an die verschiedenen Gruppen und Klassen in Educanet2 verschickt werden.
Educanet2 Überblick
Wir setzen bisher Educanet2 kaum ein. Für die Kursunterlagen zu einem ECDL Online Kurs musste ich aber Accounts für alle unsere Schüler/-innen anlegen. Nun geht es darum, den Lehrkräfte in einer freiwilligen Weiterbildung die vielen weiteren Möglichkeiten von Educanet2 aufzuzeigen. Dazu musste ich mir selber mal einen Überblick verschaffen.
Die Schüler/-innen werden in Klassen oder in Gruppen organisiert.
Die Oberfläche wird in die verschiedenen Bereiche “Privat”, “Institution”, “Community” und “Bibliothek” eingeteilt.
Je nach Bereich hat es verschiedene Werkzeuge. Einzelne davon kommen nur in einem Bereich vor (z.B. kommt der “Mailservice” nur im Bereich “Privat” vor).
Andere Werkzeuge kommen an verschiedenen Orten vor. So kommt z.B. die Dateiablage oder die Courselets sowohl im Bereich “Privat” wie auch bei den Gruppen oder Klassen im Bereich “Institution” vor. Man muss also jederzeit wissen, “wo” man sich befindet. Die einzelnen Gruppen und Klassen findet man, indem man diese im Bereich “Institution” auswählt.