Archiv der Kategorie: ICT

Moleküle am Computer zeichnen.

Um mit seinen Schüler/-innen Moleküle am Computer zu zeichnen und zu visualisieren, wünschte eine Lehrperson für Chemie die Software Chemsketch von ACD/Labs.

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Man kann damit gezeichnete Moleküle in 3D ansehen und drehen.

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Die Software ist Freeware und man darf sie auch im Schulumfeld einsetzen: “ACD/ChemSketch Freeware* is for home and educational use ONLY.”

Um Chemsketch zu verteilen, kann man mit dem /a Schalter eine administrative Installation durchführen.

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Zuerst wählt man “Install and create MSI silent script” aus und führt die Installation wie gewünscht durch. 

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Am Schluss der Installation erhält man ein MSI und eine CAB-Datei.

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Diese lässt sich dann wie gewohnt als Skript, über die Gruppenrichtlinien oder mit SCCM verteilen.

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Verknüpfung zu IE 9 in Windows 7 64 bit

Unsere neuen Geräte werden mit der 64bit Version von Windows 7 ausgeliefert. Wie abzusehen, gab es auch ein paar Probleme beim Umstieg auf die 64bit Version. So läuft ältere Lernsoftware (aus der Windows 95 Ära) nicht mehr, die Druckertreiber mussten angepasst werden etc.

Auch auf ein Problem, das ich schon unter der 32bit Version hatte, bin ich wieder gestossen. Bei der Erstellung des Grundimages verwende ich einen sogenannten “Build and Capture” Task in SCCM. Dabei wird ein (virtueller) Computer aus einem “Betriebssysteminstallationspaket” (meistens dem Inhalt einer Installations-DVD) aufgebaut und mit Updates, Treibern und allenfalls sogar Software ergänzt. Am Schluss wird das Ganze als sogenanntes “Betriebssystemabbild” auf den SCCM Server zurückgespeichert.

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Nun kann man dieses “Betriebssystemabbild” als OSD-Task (Operating System Deployment) mit SCCM für neue Geräte “ausrollen”. Dabei kann dieser OSD-Task noch für die einzelnen Gerätetypen angepasst werden. So kann der OSD-Task bei Laptops noch um die Software für die gerätespezifischen Funktionstasten oder den Festplattenschutz bei Erschütterungen ergänzt werden, oder…

Wenn aber der Internetexplorer 9 auf diesem Weg installiert wird, funktioniert bei einem lokalen Administrator alles, aber bei den Standardbenutzern gibt’s kein Symbol in der Startleiste und auch im Startmenü gibt’s nur einen Eintrag der nicht an das richtige Ort verlinkt. Scheinbar passiert das nicht nur bei mir.

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Als workaround kann man den Internet Explorer direkt in das install.wim des “Betriebssysteminstallationspakets” integrieren. Dafür benötigt man “dism” aus dem WAIK (Windows Automated Installation Kit) und die Installationsdatei für den Internet Explorer 9 (IE9-Windows7-x64-deu.exe) von Microsoft. Die IE9 Installationsdatei kann man mit /x entpacken. Die extrahierte “Support.cab” kann man löschen, diese lässt sich nicht integrieren.

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Zur Sicherheit bearbeitet man eine Kopie der install.wim. In diesem Beispiel ist sie zusammen mit den entpackten IE9 Installationsdateien in einem Ordner c:\dism. Ausserdem liegt da auch noch ein leerer Ordner “mount”, den wir später benötigen.

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dism /get-wiminfo /wimfile:c:\dism\install.wim
Mit diesem Befehl erhält man den richtigen Index Eintrag.

dism /mount-wim /wimfile:c:\dism\install.wim /index:1 /mountdir:c:\dism\mount
dism /image:c:\dism\mount /add-package /packagePath:c:\dism\ie9
dism /unmount-wim /mountdir:c:\dism\mount /Commit

Mit diesen Befehlen werden die IE9 Dateien in das Image integriert.

Nun kann man mit dem angepassten Betriebssysteminstallationspaket durch einen neuen “build and capture” Durchgang ein neues Image zur Verteilung erstellen…

Project Glass

Google hat eine neue interaktive Brille vorgestellt. Ob so die Zukunft aussieht? Auf den ersten Blick scheint das eine logische Fortsetzung von heutigen Smartphones zu sein. Ob ich aber trotz allen Vorteilen jemals möchte, dass Google oder ein anderer Konzern alles sieht, was ich mir anschaue? Oder ob ich mit meinen Datenschutzbedenken einmal mehr einer der Letzten aus dem letzten Jahrtausend bleibe?

Project Glass

Zertifikatswarnung bei OSD

Obwohl unserer SCCM Server im Mixed Modus betrieben wird, wird ein Zertifikat beim Neuaufsetzen verwendet. Wenn dieses bald abläuft, erhält man folgende Meldung beim Netzwerkstart über PXE:

“Warnung: Das diesen Medien zugewiesene Zertifikat wird in x Stunde(n) und 7 Minute(n) ablaufen. Für die Dauer einer auf Startmedien basierenden Bereitstellung wird ein gültiges Zertifikat benötigt. Möchten Sie den Vorgang fortsetzen?”

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Nun kann man bei den Standorteinstellungen –> Standortsysteme den betroffenen Server auswählen. Bei den Eigenschaften des “ConfigMgr-PXE-Dienstpunkt” hat es eine Registerkarte “Datenbank”, bei der man das Ablaufdatum des Zertifikats “verlängern” kann.

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In der Logdatei “smspxe.log” kann man überprüfen, ob das neue Zertifikat angekommen ist.

Probleme bei SCCM OSD

Dieses Jahr ersetzen wir beinahe 100 Computer. Die erste Tranche für die beiden Informatikzimmer der Oberstufe sind bereits geliefert. Nun bin ich daran, diese aufzusetzen. Als erstes konfiguriere ich das Bios (Passwort setzen und bei den Bootoptionen alles ausser HD und Netzwerk ausschliessen) und konfiguriere Intel AMT.

Danach wird der Computer in SCCM erfasst und gerade der richtigen Sammlung zugewiesen. Diese Sammlung hat eine OSD (Operating System Deployment) Ankündigung, die das passende Betriebssystemimage (siehe auch “Updates in Grundimage für OSD einspielen”) zuweist.  

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Nun kann man den Computer von dem Netzwerk starten. Bei vielen Computern kann man beim Start F12 drücken, um eine Startauswahl zu erhalten. Dort muss man dann das Netzwerk auswählen.

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Nun wird das Image auf den Computer installiert. Leider habe ich aber (bisher) einen, bei dem das nicht funktioniert. Bei dem bricht der Start über das Netzwerk ab.

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Im SMSPXE.log findet sich dann eine Zeile mit der passenden MAC Adresse und der Meldung: “Device not found in the database”.

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Eine Internetrecherche hat mich dann auf den “Configuration Manager Support Team Blog” gebracht. Dort wird beschrieben, dass SCCM zuerst mit der SMBIOS GUID arbeitet und erst danach mit der MAC Adresse. Also wollte ich das überprüfen und habe eine Sammlung mit der betroffenen SMBIOS GUID erstellt.

Leider hat das nicht zum Ziel geführt. Dafür ist der Computer später ohne weitere Eingriffe durchgelaufen. Tja, Problem behoben, aber was war die Ursache? Auf einer anderen Seite bin ich dann auf folgendes gestossen:

This can be commonly seen when a technician PXE boots the machine to write down the MAC address. If you then create a new computer object based on the MAC address, you need to wait an hour before the WDS service will lookup the database again.

Scheinbar war das das Problem. Um die MAC Adresse herauszufinden, habe ich von der Netzwerkkarte gestartet und dann auf der Tastatur Pause gedrückt, um die MAC Adresse abzuschreiben und in SCCM zu erfassen. Scheinbar war ich da zu langsam oder so….

WMI Problem

Probleme mit WMI können dazu führen, dass sich der Startvorgang lange verzögert. Nach dem Zurücksetzen des WMI-Repository starten die Computer wieder deutlich schneller (wie hier beschrieben).  SCCM kommuniziert stark über WMI und scheint in unserem Fall auch der Grund für das Problem zu sein.

Bei einigen Computern in unserem Netzwerk tritt das Problem aber nach einiger Zeit wieder auf. Das Zurücksetzen des WMI-Repository scheint nicht die Wurzel des Problems zu lösen. Dieser Beitrag aus dem “System Center Configuration Manager Team Blog” geht auf andere Möglichkeiten zur Eingrenzung des Problems ein.

Eine Möglichkeit, dem Fehler auf den Grund zu gehen ist “WMI Diagnosis Utility” von Microsoft. Dieses VB-Skript überprüft WMI und erstellt eine ausführliche Logdatei und einen kürzeren Report im Ordner %temp%. Im Download ist auch eine Dokumentation enthalten, die den Gebrauch genauer beschreibt. Man kann das Skript auch automatisch ohne Benutzereingriff laufen lassen oder die Logdateien auf eine Serverfreigabe umleiten.

Bei meinen Nachforschungen zu diesem Problem bin ich dann auch noch auf einen Hotfix von Microsoft mit der KB Nummer 2617858 und dem Titel “Unexpectedly slow startup or logon process in Windows Server 2008 R2 or in Windows 7” gestossen. Die Beschreibung passt ziemlich: lange Startzeit und WMI Repository.

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Ein betroffener Testcomputer startete nach der Installation des Hotfix deutlich schneller.

Um den Hotfix automatisch zu verteilen, kann man wusa.exe mit den Parametern /quiet und /norestart aufrufen.

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Nun bleibt zu hoffen, dass das Problem mit den langsamen Computerstarts nicht doch wieder auftritt…

Nachtrag

Es gibt den Hotfix in verschiedenen Sprachen und in Versionen für x86, x64 und ia64. Es wird einem der passende Hotfix für das System angeboten, mit dem man die Seite aufgerufen hat. Falls man einen Hotfix für ein anderes System benötigt, kann man auf “Hotfixes für alle Plattformen und Sprachen anzeigen (3)” klicken und die gewünschte Version herunterladen.

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Nachtrag 2
Nun kann man den Hotfix extrahieren und ausführen.

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Samsung Presenter SDP-860

In einem unserer Schulhäuser wurde ein digitaler Hellraumprojektor oder eben ein “digital presenter” von Samsung gekauft.

Hauptsächlich soll er im Experimentierzimmer verwendet werden, um z.B. Versuche aufzuzeichnen oder Bilder davon direkt auf dem Smartboard weiterzubearbeiten. Das Bild ist gut, man kann auch gut zoomen. Abgemacht ist aber, dass er auch in anderen Schulzimmern gebraucht werden kann. Die Software von Hand zu installieren ist also nicht der beste Weg.

Auf der Supportseite gibt es verschiedene Softwareversionen. Unter der Version “USB Viewer S/W (Win)” kann man eine Zip-Datei herunterladen, in der ein MSI steckt.

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Die Software erstellt ein Desktop-Icon, das ich über einen Batch auch noch entferne:

@echo off
msiexec /qn /i "%~dp0USBViewer.msi"
REM remove desktop shortcut
if exist "%public%\desktop\SDP860 USBViewer.lnk" del "%public%\desktop\SDP860 USBViewer.lnk"
REM return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Nun lässt sich die Software problemlos mit SCCM verteilen (oder angepasst auch mit den Gruppenrichtlinien, wenn kein SCCM zur Verfügung steht.).

PXE Boot für Virtualbox

Für meinen virtuellen “Build and Capture” Computer habe ich bisher immer VirtualPC von Microsoft verwendet. Mit einer “Build and Capture” Tasksequenz erstelle ich ein Grundimage, das ich dann mit SCCM auf neue Computer verteilen kann (siehe auch hier).

Wir bekommen bald knapp 100 neue Computer und ich wollte testen, ob ich auf 64bit Windows umsteigen soll. Probleme könnten allenfalls ja z.B. die Druckertreiber von alten Druckern machen.

Unter VirtualPC konnte ich aber kein 64bit Betriebssystem installieren (meine ich zumindest). Also wollte ich Virtualbox verwenden, das ich schon für eine virtuelle Lubuntuinstallation verwende. Hier funktioniert aber das Starten von der Netzwerkkarte nicht.

Man muss zuerst das Extension Pack herunterladen und installieren.

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Danach kann man auch mit Virtualbox vom Netzwerk starten und so mit SCCM ein Betriebssystemimage mit einer “Build and Capture” Tasksequenz erstellen.

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Filme in ein anderes Format konvertieren

Unsere Filme lagern wir auf einem Medienserver. Um die Filme in einem platzsparenden und doch qualitative gutem Format zu speichern, verwenden wir Xmedia-Recode.

Um z.B. einen Film von einer DVD zu konvertieren, wählt man zuerst “Datei” –> “DVD/Blu-ray öffnen”.

Nun wählt man den richtigen Titel und ein passendes Profil aus. Empfehlenswert:

Profil: Microsoft, XBox360 H.264
Dateiendung: mp4
Codec: MPEG-4 AVC / H.264
Audio Codec: AAC

Mit dem grünen Plus kann man nun den Titel zum Job hinzufügen.

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Nachdem man angegeben hat, wo der konvertierte Film gespeichert werden soll, kann man die Umwandlung durch einen Klick auf “Konvertieren” starten.

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