Archiv der Kategorie: ICT

Ausfall WLAN nach Windows Update

Wenn man WLAN zuhause einsetzt, verwendet man meistens einen Schlüssel, den man beim Laptop und dem Accesspoint (häufig auch ein Router mit eingebautem Accesspoint) eintragen muss. Dies heisst dann z.B. WPA2-PSK, wobei das WPA2 für die Art der Verschlüsselung und das PSK für “PreShared Key” steht. In einem Firmen- oder eben Schulumfeld macht dies aus diversen Gründen nicht so viel Sinn. Dieser Schlüssel lässt sich nicht ohne weiteres auf die Clients verteilen und ihn auf allen Clients manuell einzutragen kann auch nicht die Lösung sein.

Besser verwendet man einen Radius-Server, der die Clients authentifiziert. Wenn sich jetzt ein Client mit einem Accesspoint verbinden will, wird die Anfrage an diesen Server weitergegeben. Microsoft Server bieten das von Haus aus unter “Netzwerkrichtlinien- und Zugriffsdienste” an.

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Man kann auf diesem Radiusserver angeben, wie die Clients authentifiziert werden sollen. Eine Möglichkeit ist eine Benutzernamen/Passwort Kombination. Dann kann dieser Benutzer aber mit jedem Gerät ins interne Netzwerk, was sicherheitstechnisch nicht sinnvoll ist. Ausserdem sollte der Client schon vorher über WLAN verbunden sein, damit die Gruppenrichtlinien vom Server schon beim Computerstart übernommen werden.

Dies kann man z.B. mit Zertifikaten erreichen. Dazu benötigt man eine sogenannte PKI (public-key infrastructure). Auch das bieten die Microsoft Server von Haus aus.

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Mit so einer Microsoft CA (Certificate Authority) kann man Zertifikate ausstellen lassen, denen innerhalb einer Domäne vertraut wird und die sich über Gruppenrichtlinien auf die einzelnen Clients verteilen lassen. Mit folgender Einstellung werden die Zertifikate automatisch ausgestellt und erneuert, wenn sie ablaufen.

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Vereinfacht sieht der Ablauf dann so aus:
Der Client hat ein Zertifikat installiert, und verbindet sich mit dem Accesspoint. Dieser reicht das Zertifikat an den Netzwerkrichtlinienserver weiter. Dieser überprüft das Zertifikat und erlaubt dem Accesspoint, den Client ins Netzwerk zu verbinden. Die Zertifikate werden automatisch von der CA herausgegeben und erneuert.

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Nun zum Problem

Plötzlich konnten sich alle Clients nicht mehr verbinden. Zertifikate und Netzwerkrichtlinienserver schienen aber in Ordnung zu sein. Trotzdem wurde alles nochmals überprüft und diverse Möglichkeiten getestet. Der Ausfall schien zeitnah mit der Installation von Windowsupdates begonnen zu haben. Im Systemlog fand ich dann folgenden Hinweis: Ereignis-ID: 36885, Quelle Schannel.

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Scheinbar hatte der Server eine zu lange Liste mit vertrauenswürdigen Zertifizierungsstellen, so dass bei der Übermittlung an den Client ein Teil davon abgeschnitten wurde. Dummerweise darunter auch das unser eigenen CA.

Bei den letzten Updates wurden auch die Stammzertifikate ergänzt (und damit die Liste zu gross).

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Gemäss Kollege Google kann man einfach die nicht benötigten Zertifikate aus den “Vertrauenswürdigen Stammzertifizierungsstellen” löschen. Dabei muss man mindestens die eigene CA und die im Knowledgebase Artikel 293781 aufgeführten, von Windows benötigten, drin lassen. Zur Sicherheit habe ich zuerst alle exportiert.

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Nun verbinden sich die Clients wieder wie gewünscht…

ausgemusterte Computer mit Win XP

Unsere Computer werden nach 6 Jahren ausgemustert. Zuerst werden die Festplatten vollständig mit DBAN gelöscht. Danach werden sie an interessierte Schüler/-innen verkauft. Dazu habe ich jeweils eine Linuxdistribution installiert (siehe auch diesen Beitrag). Der Vorteil von Lubuntu ist, dass es für ältere Hardware gemacht ist und auch dort einigermassen schnell läuft. Ein anderer Vorteil ist, dass es viel schneller installiert ist. Aber nachdem mir viele Schüler/-innen zurückgemeldet haben, dass sie halt doch lieber Windows XP installiert hätten, habe ich mir das dieses Jahr angetan…

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Problem mit Outlookkalenderfreigabe

Man kann in Outlook seinen Hauptkalender oder einen eigens dafür erstellten Kalender für andere Personen freigeben. Einfach einen Rechtsklick auf den entsprechenden Kalender machen und im sich öffnenden Kontextmenü “Freigeben” –> “Kalender freigeben” auswählen.

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Nun öffnet sich ein E-Mail an die eingeladene Person. Hier kann man noch ein Häklein setzen, ob diese Person die Kalendereinträge nur sehen darf oder auch bearbeiten.

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Nun ist aber bei einer unserer Lehrpersonen bei diesem Vorgang folgende Fehlermeldung aufgetreten:

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Dies passiert, wenn man den Empfänger aus der eigenen Kontaktliste auswählt (resp. wenn er von dort vervollständigt wird). Wenn man den Empfänger aus dem Globalen Adressbuch auswählt, funktioniert es wie gewünscht.

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Paint.Net verteilen

Hinweis: Hier findet sich eine aktualisierte Anleitung

Paint.Net ist eine schnelle und leichte Bildbearbeitung, die den meisten Anforderungen für die Schule genügt. Für kompliziertere Bildbearbeitungsaufgaben verwende ich Gimp und als schneller Bildbetrachter Irfanview. Bereits ältere Anleitungen zu den Programmen findet man hier.

Beim Download von Paint.Net muss man aufpassen, dass man nicht versehentlich auf einen der vielen Download Buttons der Werbung klickt:

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In der Dokumentation von Paint.Net ist beschrieben, wie man Paint.Net “unattended” installieren kann. Gemäss dieser Anleitung extrahiere ich zuerst die MSI Pakete

Paint.NET.3.5.10.Install.exe /createMsi DESKTOPSHORTCUT=0

Nun erhält man je ein MSI Paket für die x86 und die x64 Version.

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Diese kann man nun über Gruppenrichtlinien oder mit SCCM verteilen.

Nachtrag 1

Bisher habe ich jeweils das x86 MSI verteilt. Da wir neu auch Windows 7 64bit Maschinen haben, hat das nicht funktioniert.

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Als ich dann auf den 64bit Geräten die neue 64bit Version verteilen wollte, hat das nicht funktioniert. Bei einer manuellen Installation kam folgende Fehlermeldung:

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Es handelte sich aber um die 64bit Version. Nach ein paar Nachforschungen kam ich dann dahinter, dass dies an der missglückten Verteilung des x86 Pakets lag. Obwohl die x86 Version nicht installiert werden konnte, wurde ein Registry Eintrag erstellt, der danach eine korrekte Installation der richtigen x64 Version verhindert hat.

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Man kann den betroffenen Eintrag durch folgenden Befehl entfernen:

reg delete HKCR\Installer\Products\B73A4FC94C8A7D44C835319B9D95B42B /va /f

Zum Glück lässt sich auch dies automatisieren. Danach läuft auch die Verteilung des x64 Pakets.

Nachtrag 2
Bei der Installation der neuen Version sollte die alte automatisch deinstalliert werden. Dies funktionierte bei mir aber bei diversen Computern nicht richtig. Am Schluss war zwar der Eintrag aus dem Startmenü verschwunden, die alte Version war aber noch ausführbar unter c:\programme zu finden und die neue wurde nicht korrekt installiert. Aus diesem Grund habe ich ein Skript geschrieben, mit dem ich die Versionen 3.5.10, 3.5.11 und 4.0 zuerst manuell deinstalliere. Das Problem scheint nun behoben zu sein.

@echo off
taskkill /im PaintDotNet.exe /t /f
start /wait msiexec /x {529125EF-E3AC-4B74-97E6-F688A7C0F1C0} /qn
start /wait msiexec /x {72EF03F5-0507-4861-9A44-D99FD4C41418} /qn
start /wait msiexec /x {3F5F509B-E226-417C-8CD1-CAAE756C328A} /qn

cd %~dp0
msiexec /i PaintDotNet.x64.msi /qn
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Software für Messungen

Im Fach Natur und Technik werden von einigen unserer Lehrkräften Messgeräte von Vernier eingesetzt. Statt einem teuren Messgerät mit integrierter grafischer Ausgabe verwendet man ein Messgerät mit USB Anschluss und passender Software. Damit kann man die Anzeige der Messung auf dem Computer (oder auch Beamer) ausgeben und auch Änderungen über die Zeit erfassen.

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Vernier bietet dazu die Software “Logger Pro” kostenpflichtig und eine eingeschränkte Version “Logger Lite” gratis an. Einmal mehr stellt sich die Frage, wie man die Software verteilt, ohne manuell bei jedem Computer vorbei zu gehen.

Bei der Installation stellt man fest, dass ein MSI generiert wird. Nun muss man dieses nur noch finden.

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Unter %temp% findet man dann einen Ordner, mit den gesuchten Dateien.

Durch die Wahl von Deutsch wird automatisch die passende 1031.mst Datei erstellt.

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Der Ordner unter %temp% wird aber gelöscht, sobald man die Installation beendet. Man sollte die Dateien also sichern, bevor man auf “weiter” klickt.

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Das gefundene MSI lässt sich nun “normal” verteilen. Man kann es mit ORCA noch etwas anpassen (1031 MST anwenden und dann als neues mst speichern):

Property
ISCHECKFORPRODUCTUPDATES -> 0

Shortcut
LL_DesktopIcon_Full -> Drop Row

Smartboard Software im Netz verteilen

Achtung: Diese Anleitung ist veraltet. Eine aktuelle Anleitung findet man hier.

Auf der Seite http://www.smarttech.com/de/Support/Browse+Support/Download+Admin+Software findet man die Administrator-Downloads.

Gemäss dem “Handbuch für Systemadministratoren” habe ich in einer virtuellen Maschine den Install Manager installiert. Über “Specify a package to modify” kann man die heruntergeladene “Smart Education Software” anpassen.

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Nun kann man eigene Anpassungen vornehmen:

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Product Selection
SMART Product Drivers
SMART Notebook software

Language Selection
German

SMART Product Update
Do not install SMART Product Update

Gallery Content
Gallery location: \\server\freigabe\
(nach Angabe des Pfades Gallery Essentials und Lesson Activity Toolkit installieren)

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Team Content
Pfad angeben

My Content
Pfad angeben

Am Schluss kann man über “File” –> “Publish” eine MST Datei generieren:

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Bei der Softwareverteilung über SCCM wird das ganze Paket zuerst auf den Client kopiert und dann lokal installiert. Nicht benötigte Sprach- und Flashplayerinstallationsdateien belegen etwa 288 MB an Speicherplatz, die bei jeder Installation übers Netzwerk kopiert würden. Daher lösche ich diese vorher.

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Nun kann man die Software z.B. mit SCCM oder über Gruppenrichtlinien verteilen:

msiexec /i „SMARTEducationSoftware.msi“ TRANSFORMS=smartboard.mst /qn

Bei einem früheren Update gab es Probleme, wenn noch eine alte Version installiert war. Daher habe ich ein Skript geschrieben, das überprüft, ob noch eine alte Version vorhanden ist und diese in dem Fall deinstalliert. Die “Product Codes” habe ich aus dem “Handbuch für Systemadministratoren” von der Smarttech Seite.

@echo off
REM alte Version deinstallieren
if not exist „c:\program files\SMART Technologies\Education Software\Notebook.exe“ goto smartx32uninstalled
start /wait msiexec /x {AFE024C7-7CA7-4C8E-90EE-D877C7CD96A3} /q
start /wait msiexec /x {E3189F44-F7BD-4F96-B756-A0AEFAF61D3A} /q
start /wait msiexec /x {4A1F2472-6164-43FA-9D2F-B35E71A8DF32} /q
start /wait msiexec /x {ED2455F7-6AA6-4D3C-85E9-A72297DD7051} /q
start /wait msiexec /x {E7C8BE98-DEF2-4D50-BFD4-24921FD570CA} /q
:smartx32uninstalled
if not exist „c:\Program Files (x86)\SMART Technologies\Education Software\Notebook.exe“ goto smartx64uninstalled
start /wait msiexec /x {AFE024C7-7CA7-4C8E-90EE-D877C7CD96A3} /q
start /wait msiexec /x {E3189F44-F7BD-4F96-B756-A0AEFAF61D3A} /q
start /wait msiexec /x {4A1F2472-6164-43FA-9D2F-B35E71A8DF32} /q
start /wait msiexec /x {ED2455F7-6AA6-4D3C-85E9-A72297DD7051} /q
start /wait msiexec /x {E7C8BE98-DEF2-4D50-BFD4-24921FD570CA} /q
:smartx64uninstalled

REM Microsoft Visual Studio Tools for Office installieren
if %PROCESSOR_ARCHITECTURE%==x86 (
start /wait „%~dp0Support\vstor40_x86.exe /q
) else (
start /wait „%~dp0Support\vstor40_x64.exe /q
)

REM neue Version installieren
msiexec /qn /i „%~dp0SMARTEducationSoftware.msi“ TRANSFORMS=smartboard.mst

REM Remove destop shortcuts 4 win7
if exist „C:\Users\Public\Desktop\SMART Notebook 11.lnk“ del „C:\Users\Public\Desktop\SMART Notebook 11.lnk“
if exist „C:\Users\Public\Desktop\SMART Ink Document Viewer.lnk“ del „C:\Users\Public\Desktop\SMART Ink Document Viewer.lnk“

REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Nun kann man das Skript als Programm ankündigen:

cmd.exe /c install.cmd

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Adobe Reader verteilen

Achtung: Hier gibt es eine aktualisierte Version dieses Beitrags.

Wenn man Adobe Reader im Netzwerk verteilen möchte, kann man bei Adobe um eine entsprechende Lizenz ansuchen und bekommt danach einen Link mit den entsprechenden Versionen, die man dann herunterladen kann.

Mit folgendem Befehl kann man ein MSI aus der EXE Datei extrahieren:

AdbeRdr1001_en_US.exe -sfx_ne -sfx_o“<somepath>\Extract

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Nun erhält man die extrahierten Dateien:

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Von http://kb2.adobe.com/cps/837/cpsid_83709.html kann man sich den Customization wizard (Win) herunterladen, um die Installation anzupassen. Dies mache ich jeweils in einer virtuellen Maschine.

Ich nehme jeweils folgende Anpassungen vor:

Installation Options: Run Installation –> Silently, Suppress reboot
Shortcuts:  Desktop –> remove
Eula: Suppress display of End User License Agreement
Online and … : diverses (siehe Bild unten)

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Am Schluss unter “Transform” –> “Generate Transform” z.B. als AcroRead.mst speichern und danach auch noch das Paket speichern. Damit erhalte ich folgende Dateien:

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Früher konnte man das MSI nun einfach so verteilen:
msiexec /i AcroRead.msi TRANSFORMS=AcroRead.mst

Neu ist es leider so, dass damit nur die Grundinstallation (also z.B. 10.1.0) installiert wird. Dafür gibt es neu eine Updatedatei (AdbeRdrUpd1013.msp im Beispiel oben).

Adobe veröffentlicht unter http://kb2.adobe.com/cps/837/cpsid_83709.html eine ausführliche Anleitung (Enterprise Administration Guide).

Verteilung ohne SCCM

Man kann Software in einem Netzwerk über Gruppenrichtlinien installieren. Diese Technologie ist bei jedem Windowsserver gratis mit dabei. In unserem “kleinen” Netzwerk (fürs Sekretariat) habe ich keinen SCCM Server, also musste ich über die Gruppenrichtlinien installieren. Im “Enterprise Administration Guide” auf Seite 89ff ist das Deployment mit Gruppenrichtlinien beschrieben.

Zuerst extrahiert man die Datei wie oben beschriieben mit “-sfx_ne -sfx_o“<somepath>\Extract” (in diesem Beispiel in c:\reader).

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Danach wechselt man in den neuen Ordner c:\reader und erstellt eine administrative Installation in einen anderen Ordner (in diesem Beispiel c:\aip) durch den Befehl: msiexec /a Acroread.msi

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Nun kopiert man aus dem extrahierten (c:\reader) Ordner die Updatedatei “AdbeRdrUpd1013.msp” in die administrative Installation.

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Diese Datei kann man nun in den aip Ordner integrieren:

msiexec /a AcroRead.msi /p AdbeRdrUpd1013.msp

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Diesen aip Ordner kann man nun auf den Server kopieren. Mit dem Customization Wizard kann man noch Anpassungen vornehmen (siehe oben). Einfacher ist es, die MST Datei von der letzten Installation in den neuen Ordner zu kopieren.

Nun kann man über die Gruppenrlchtlinien die alte Version updaten, wie es in der Anleitung von Adobe beschrieben ist. Ich habe mich entschieden, die alte Version zu deinstallieren und die neue separat als eine Installation zu installieren.

Verteilung mit SCCM

Viel einfacher geht’s im “grossen” Netzwerk mit SCCM. Da kann man normal die Grundversion (z.B. Version 10.1.0) verteilen und dann das Update auf 10.1.x über SCUP (gleiche Methode wie Windows Updates verteilt werden) installieren. Funktioniert bestens und ist sehr schnell umgesetzt.

Voraussetzung ist, dass SCUP installiert und konfiguriert ist. Adobe veröffentlicht unter http://kb2.adobe.com/cps/837/cpsid_83709.html den passenden SCUP Katalog. Nun kann man über “Import Update(s)” die Updates von Adobe (oder auch gewissen Hardwarehersteller wie HP oder Dell) importieren.

Durch einen Klick auf das Fähnchen kann man ein Update auswählen. Das Fähnchen wird danach grün und in der Spalte “Publish Type” steht “Full Content”.

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Durch einen Klick auf “Publish Update(s)” werden die ausgewählten Updates für die Verteilung mit SCCM vorbereitet.

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Nach einer Synchronisierung des Updaterepository’s in SCCM findet man das gesuchte Update.

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Dieses lässt sich nun wie die “normalen” Windowsupdates verteilen.

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Moleküle am Computer zeichnen.

Um mit seinen Schüler/-innen Moleküle am Computer zu zeichnen und zu visualisieren, wünschte eine Lehrperson für Chemie die Software Chemsketch von ACD/Labs.

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Man kann damit gezeichnete Moleküle in 3D ansehen und drehen.

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Die Software ist Freeware und man darf sie auch im Schulumfeld einsetzen: “ACD/ChemSketch Freeware* is for home and educational use ONLY.”

Um Chemsketch zu verteilen, kann man mit dem /a Schalter eine administrative Installation durchführen.

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Zuerst wählt man “Install and create MSI silent script” aus und führt die Installation wie gewünscht durch. 

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Am Schluss der Installation erhält man ein MSI und eine CAB-Datei.

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Diese lässt sich dann wie gewohnt als Skript, über die Gruppenrichtlinien oder mit SCCM verteilen.

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