Archiv der Kategorie: ICT

E-Mails mit gefälschtem Absender

Heute wurde ich auf ein Mail aufmerksam gemacht, das scheinbar schon einige unserer Lehrpersonen erhalten haben. Gesendet von einem bekannten Absender (in dem Fall einem Schüler), mit Betreff “amazing!” und als einzigem Inhalt einem Link “Click here to see the attached photos”

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Man kann immer wieder beobachten, das Spammails scheinbar von Absendern kommen, die man kennt. Die Absenderadresse kann sehr einfach gefälscht werden. Wenn ein Computer von einem Virus oder Trojaner infiziert ist, kann sein Adressbuch ausgelesen werden. Die Chance, dass sich die Personen aus diesem Adressbuch kennen, ist relativ hoch. Ebenso wie die Chance erhöht ist, dass Personen auf einen Link aus einem Mail mit bekanntem Absender klicken. Weitere Informationen zu gefälschten Absenderadressen finden sich hier.

Was passiert, wenn man auf den Link klickt?

In diesem Beispiel kann man schön sehen, dass in dem Link die Adresse der angeschriebenen Person steckt.

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Wenn man also nun auf den Link klickt, bestätigt man, dass diese E-Mailadresse benutzt wird. Listen mit solchen E-Mailadressen werden unter Spammern gehandelt, sind also bares Geld wert.

Noch schlimmer kann es kommen, wenn diese Seite mit Malware verseucht ist und man sich auf diesem Weg einen Virus, Trojaner… einfängt. Dazu werden Sicherheitslücken in verschiedenen Produkten wie Internetbrowser oder Plugins wie Adobe Flash etc. ausgenutzt.

Wenn Ihr Rechner Schwachstellen hat, reicht es also aus, eine solche Internetseite zu besuchen, um sich einen Schädling einzufangen. Weil der Nutzer davon nichts bemerkt und auch gar nichts weiter dazu beitragen muss – etwa auf eine Datei klicken -, nennt man diesen Infektionsweg Drive-by-Download (also im "Vorbeifahren").

Weitere Informationen zu solcher Malware und deren Verbreitung finden sich hier.

Was kann man tun?

Wichtig ist, die Systeme laufend aktuell zu halten, also alle Updates einzuspielen. (Betriebssystem, Browser, Plugins, Virenschutz…..). Trotzdem bleibt eine Restgefahr. Diese Updates können nämlich nur vor dem schützen, was sie bereits kennen. Es gibt aber Sicherheitslücken, die ausgenutzt werden, bevor es einen Patch vom Hersteller dafür gibt. Man spricht dann von einem sogenannten “zero-day-exploit”, also einer Möglichkeit, Malware zu verbreiten, für die es noch kein “Gegengift” gibt. Gegen “zero-day-exploits” hilft nur, nicht überall draufzuklicken, wo man könnte.

Problem mit Backup Exec und UEFI

Bei einer neuen Backup Exec Installation hatte ich folgende Fehlermeldung bei einem Backup mit ausgewältem “Systemstatus”: “VSS-Snapshotwarnung. Datei %BeBootDrive%\bootmgr ist im Snapshot nicht vorhanden.”

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Auf der Supportseite von Symantec fand ich dann eine Beschreibung meines Problems mit der passenden Lösung.

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Gemäss dieser Anleitung kann man im Registrierungseditor unter “HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Symantec\Backup Exec for Windows\Backup Exec \Engine\Shadow Copy Components\” einen neuen Schlüssel “Additional Not Authorized Writers” erstellen.

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Nun kann man bei diesem Schlüssel eine neue Zeichenfolge mit dem Namen “ASR” und dem Wert “{BE000CBE-11FE-4426-9C58-531AA6355FC4}” erstellen.

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Damit der “Systemstatus” korrekt gesichert werden kann, muss man jetzt noch den Auftrag aktualisieren. Gemäss Supportseite kann man dazu den Auftrag löschen und erneut erstellen oder den Systemstatus ausschliessen und anschliessend wieder hinzufügen.

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Forefront Richtlinien

Mit Forefront kann man für verschiedene Clients verschiedene Richtlinien mit entsprechenden Ausschlüssen erstellen.

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Nachdem man eine neue Richtlinie ausgewählt und einen Namen vergeben hat, kann man eine entsprechende Vorlage auswählen.

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Um eine Richtlinie für einen Server zu erstellen, der Domänencontroller, DNS-Server und DHCP-Server ist, habe ich einfach die drei Richtlinienvorlagen genommen und die Ausschlüsse in einer Richtlinie zusammengefasst.

Nun muss man diese Richtlinie nur noch der entsprechend vorbereiteten Sammlung zuweisen.

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Ab der nächsten Synchronisierung der Richtlinie werden diese Ausschlüsse bei Forefront berücksichtigt.

Domänencontroller ersetzen

Das Netzwerk von unserem Sekretariat ist vollständig vom Schulnetzwerk getrennt, wie das der Kanton auch fordert. An diesem Standort steht ein einzelner Server, der die wenigen Arbeitsplätze versorgt. Nun musste ich diesen Server mit einem neuen ersetzen.

Als erstes habe ich den Server installiert (Server 2008R2 SP1), ihm eine fixe IP Adresse gegeben und ihn in die Domäne aufgenommen.

Nun kann man ihn zum Domänencontroller heraufstufen. Dazu kann man das Befehlszeilentool “dcpromo” verwenden oder die Rolle “Active Directory-Domänendienste” als Rolle im Servermanager hinzufügen.

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Nun kann man direkt aus dem Assistenten weiter machen.

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Danach muss man den Server neu starten.

Als nächstes zügelt man die FSMO (Flexible Single Master Operations) Rollen. Eigentlich müssten die Rollen automatisch zügeln, wenn man den alten Server von einem Domänencontroller zu einem normalen Server herabstuft, aber sicher ist sicher. Welcher Server welche Rolle innehat, kann man mit “netdom query fsmo” überprüfen.

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Wenn  man über “Start” “ntdsutil” eintippt und mit Enter bestätigt, öffnet sich ein Fenster mit einer Eingabeaufforderung.  Sobald man roles eintippt, steht “fsmo maintenance:”

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Durch Eingabe von ? findet man in der Hilfe heraus, dass die gewünschten Befehle wie folgt lauten:

Transfer infrastructure master
Transfer naming master
Transfer PDC
Transfer RID master
Transfer schema master

Zuerst muss man sich aber über “connections” und “connect to server servername” mit dem Server verbinden, dem man die Rollen neu zuweisen möchte.

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Nun kann man die Rollen zuweisen mit den oben genannten “Transfer….” Befehlen.

Installation überprüfen

Nun sollte man überprüfen, ob die Installation richtig funktioniert.

Mit net share sollte SYSVOL und NETLOGON angezeigt werden.

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Mit “nslookup” kann man die Namensauflösung überprüfen und am allerwichtigsten ist die Diagnose mit dcdiag.exe.

Nun muss man noch die weiteren Dinge wie DHCP, Fileserver, Printserver, Updateserver, Backup, etc. zügeln und den alten Server mit dcpromo vom Domänencontroller zum normalen Mitgliedsserver herunterstufen, bevor man ihn entgültig ausmustert.

Flash Update unter DOS

Auch das gibt’s noch. Bei einem neuen Server musste ich ein altes Bandlaufwerk zum Backup verwenden. Jedesmal wenn ich den Server mit der eingesteckten alten SCSI Karte von Adaptec starten wollte, ist er mir vor der Anmeldung eingefroren. 

Auf der Adaptec Supportseite des Adapters hiess es dann, dass die neue Verion des Bios ein Problem mit Intel Motherboards behebe. Nur: Das Update kann nur unter DOS eingespielt werden. Puh, das ist nun wirklich schon eine Weile her. Also von einer UBCD CD gestartet und FreeDOS ausgewählt.

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Nur konnte ich so nicht auf den bereits beim Start eingelegten USB Stick zugreifen, aus welchen Gründen auch immer. Also habe ich mir eine DOS Startdiskette erstellt und die Flashdateien darauf kopiert, aber davon konnte ich dann auch nicht starten. Nach vielen Versuchen ist es mir dann gelungen aus dem UBCD FreeDOS aus auf das alte USB Diskettenlaufwerk zuzugreifen und das BIOS zu flashen.

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Und das im Jahre 2011… Immerhin funktioniert der Server nun wieder korrekt.

Medienserver

Filme, Audiodateien und Bilder benötigen viel Speicherplatz auf dem Fileserver, der für solche Dateien auch einfach zu teuer ist. Daher haben wir uns zwei “günstigere” NAS von Synology gekauft. Im Moment sind sie erst mit 3 x 3TB Festplatten bestückt (weil auch die “günstigen” NAS schnell einmal ein Schulbudget sprengen). Im Raid-5 Verbund können aber jederzeit weitere Festplatten hinzugefügt werden und höchstwahrscheinlich werden die 3TB Platten in Zukunft ja auch eher noch günstiger.

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Die Daten auf so einem NAS sprengen natürlich unsere Backupstrategie mit “backup to tape” bei weitem. Die Daten sind aber auch nicht so “schützenswert” wie selber hergestellte Arbeitsblätter, Prüfungen, Noten, Elternkontakte, Kontakte mit Fachstellen,…. Daher steht ein baugleiches NAS in einem anderen Schulhaus, also geografisch getrennt. Jeden Samstag wird dann ein Backup auf dieses “Backup-NAS” erstellt, das aber nur das Delta überträgt.

Synology liefert seine NAS mit dem sogenannten DSM (DiskStation Manager), mit dem sich die Verwaltungswebseite der NAS wie ein Minibetriebssystem anfühlt. Man kann Ordner öffnen und verschieben etc.

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Das NAS lässt sich auch in ein vorhandenes AD integrieren, damit man auch die Benutzerberechtigungen auf die vorhandenen AD Benutzer und Gruppen abbilden kann.

Typo3 Update

Ich wollte unser Typo3 auf die neueste Version 4.6.0 updaten, aber im Gegensatz zum letzten Update ist da ziemlich was schiefgelaufen. Nun ist es mir doch noch gelungen.

Am besten macht man mit phpmyadmin eine Kopie der betroffenen Datenbank und arbeitet mit der Kopie. Ausserdem habe ich auch den ganzen Typo3 Ordner kopiert, damit ich in einer weiteren Installation testen kann ohne die aktive Installation zu “zerschiessen”.

Bei mir lag es hauptsächlich daran, dass die Datenbank nicht auf UTF-8 umgestellt war und einige Extensions nicht auf dem neuesten Stand waren.

Mit dieser Anleitung ist es mir schlussendlich gelungen, die Datenbank auf UTF-8 umzustellen und anschliessend Typo3 von 4.4 auf 4.6 upzudaten. Vielen Dank an den Ersteller.

Es zeigt sich mal wieder, dass Typo3 dem Ruf gerecht wird, kompliziert zu sein (vor allem für Nicht-Profis wie mich). Dafür bietet es auch immens viel an und man muss sich auch nicht an eine proprietäre Lösung binden. Also weiterhin empfehlenswert…

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Lange Boot-Zeit bei Windows 7

In unserem Netzwerk haben einzelne Computer begonnen, sehr lange zum Aufstarten zu benötigen. Da kommt dann einfach während Minuten der Bildschirm mit “Bitte warten…”.

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Komisch ist, dass auch vom gleichen Gerätetyp nur einzelne Computer betroffen sind und gemäss Aussagen von den Benutzern tritt es auch nicht jedes Mal auf.

Man kann über eine Gruppenrichtlinie die Meldungen beim Start von Windows 7 anzeigen lassen, aber das hat mich auch nicht weitergeführt.

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Also habe ich die Logfiles von betroffenen Computern durchgesehen und bin auf folgende Einträge gestossen:

Event-ID: 6005
Quelle Winlogon
Der Anmeldebenachrichtigungsabonnent <GPClient> benötigt einige Zeit, um dieses Benachrichtigungsereignis (CreateSession) zu bearbeiten.

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Event-ID: 6006 
Quelle Winlogon
Der Anmeldebenachrichtigungsabonnent <GPClient> hat xxx Sekunden benötigt, um dieses Benachrichtigungsereignis (CreateSession) zu bearbeiten. 
Wobei xxx für die Anzahl Sekunden steht und von wenigen bis zu fast 10 Minuten dauern kann. 

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Da findet man dann viele Hinweise, um was es sich handeln könnte, z.B. eine fehlerhafte DNS Implementierung. Habe dann das Netzwerk überprüft, aber nichts gefunden. Ein anderer Event hat mich dann weiter auf die richtige Spur gebracht.

Event-ID: 10
Quelle WMI
Ereignisfilter mit Abfrage "SELECT * FROM __InstanceModificationEvent WITHIN 60 WHERE TargetInstance ISA "Win32_Processor" AND TargetInstance.LoadPercentage > 99" konnte im Namespace "//./root/CIMV2" nicht reaktiviert werden aufgrund des Fehlers 0x80041003. Ereignisse können nicht durch diesen Filter geschickt werden, bis dieses Problem gelöst ist.

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Scheinbar passiert das, wenn eine WMI Abfrage nicht genügend Rechte besitzt.

Auszug aus Technet.

0x80041003 (WBEM_E_ACCESS_DENIED)
This typically results when the process trying to access the namespace does not have the required WMI privileges. The account attempting remote access should be an administrator on the target computer; in addition, the account might need to have a specific privilege enabled.
To troubleshoot this error, check the namespace security on the remote namespace to see the privileges enabled for the account.

Dann habe ich in einem Forum einen Hinweis gefunden, mit dem ich das Problem lösen konnte:

Boot into safe mode. First, open services and stop the Windows Management Instrumentation Service. Take ownership of the folder or the contents of the folder "C:\Windows\System32\wbem\Repository." Delete the contents of the folder. Reboot.

Beim Microsoft Support findet man sogar ein FixIt Knopf, um das Problem zu beheben. Dies hat aber bei einem Test bei mir nicht funktioniert. Ausserdem gibt es da noch ein VB Skript, das ich aber nicht getestet habe.

Hingegen hat es funktioniert, wenn man folgende Befehle an einer mit Administratorenrechten gestarteten Eingabeaufforderung eintippt.

Net Stop WinMgmt /y
rd %WinDir%\System32\Wbem\Repository /s /q
Net Start WinMgmt /y

Der Vorteil davon ist, dass sich das skripten und auf die betroffenen Geräte verteilen lässt.

Das Problem lässt sich also so beheben, aber ich weiss immer noch nicht, woher es kommt und daher auch nicht, ob es wieder kommen wird. Dies hinterlässt ein ungutes Gefühl.

Um dem unguten Gefühl wenigstens ein wenig entgegenzuwirken, habe ich bei betroffenen Geräten vollständige Virenscans mit mehr als einem Virenscanner durchgeführt, die aber auch nichts gefunden haben…

Nachtrag

Es scheint besser zu sein, das Repository nicht ganz zu löschen, sondern nur ein WinMgmt /resetrepository durchzuführen. Weil man manchmal noch weitere Dienste stoppen oder sogar einen Task abwürgen muss, habe ich ein Skript geschrieben (dieses muss durch einen Rechtsklick –> Als Administrator ausführen gestartet werden).

net stop ccmexec /y
TASKKILL /F /IM CcmExec.exe
net stop wscsvc /y
net stop iphlpsvc /y
Net Stop WinMgmt /y
net start winmgmt /y
winmgmt /resetrepository

Eigentlich wird nur die letzte Zeile benötigt, aber ich habe festgestellt, dass es dann oft nicht funktioniert. Wenn man aber WinMgmt stoppt und erneut startet, funktioniert es. WinMgmt lässt sich aber nicht immer einfach stoppen, da es Dienste gibt, die von ihm abhängen und auch gestoppt werden müssen. Diese waren bei mir die Dienste ccmexec, wscsvc und iphlpsvc. In einer anderen Umgebung kann es anders aussehen (einfach mal net stop winmgmt in einer Eingabeaufforderung eingeben und schauen, welche Dienste auch noch gestoppt werden müssen). Manchmal lässt sich ccmexec nicht über net stop beenden, daher auch noch die Zeile mit dem Taskkill. Viel Erfolg!

Nachtrag 2

Das WMI-Repository zurücksetzen hilft, aber das Problem tritt bei einzelnen unserer Computer nach einiger Zeit wieder auf. Es gibt einen Hotfix von Microsoft, der das beschriebene Problem adressiert und das Problem bei unseren Computern löst.

Java verteilen

Um Java (aktuell Version 8 Update 201)  zu verteilen, gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder verteilt man ein MSI Paket oder die EXE-Datei als silent (unattended) Installation.

Das Problem bei Java ist die Autoupdate Funktion. Sobald eine neue Version erscheint, bekommen die User eine Meldung, können als Standardbenutzer aber das Update nicht installieren.

Daher verteile ich die neue Version als angepasstes MSI. Um die MSI Datei zu erhalten, wählt man auf der Download Seite links aussen „Alle Java Downloads„. Hier kann man nun die Windows Offline Datei herunterladen (32bit für den 32bit Internet Explorer). Wenn man mit der Installation beginnt, aber NICHT auf Installieren klickt, kann man unter C:\Users\“benutzername“\AppData\LocalLow\Oracle\Java\“jre-Versionsnummer“ die entpackte MSI Datei wegkopieren und danach die Installation abbrechen.

Um ein passendes MSI zu erstellen, verwende ich Orca von Microsoft, das in den Windows Installer Development Tools enthalten ist. Leider muss man für das kleine Orca die ganzen Tools (1GB) herunterladen. Danach kann man die ISO Datei auf eine DVD brennen oder z.B. mit 7Zip in einen Ordner extrahieren. Im Ordner \setup\WinSDKTools kann man die Datei cab1 mit einem Doppelklick öffnen und dann die Datei WinSDK_Orca_MSI…… Extrahieren. Sobald man diese Datei mit dem Dateinamen .msi ergänzt, kann man Orca per Doppelklick installieren.

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Nun ändert man mit Orca unter Property die Eigenschaften:

AUTOUPDATECHECK: 0
JAVAUPDATE: 0
EULA: 1 (nicht mehr vorhanden bei Versionen > 8.)
IEXPLORER: 1 (nicht mehr vorhanden bei Versionen >8.)

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Nun kann man das MSI speichern und z.B. über die Gruppenrichtlinien verteilen….

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…oder über SCCM mit …

msiexec /i jre.msi

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Ich habe das Java MSI auf jre.msi umgetauft (ohne Versionsangabe). Somit kann man einfach die neueste Version über die alte kopieren, den Distributionpoint aktualisieren und das Programm erneut zuweisen. Dies ist viel schneller, als wenn man jedes Mal ein neues Paket erstellen muss.

Java lässt sich auf diesem Wege nicht installieren, wenn der Internet Explorer zum Installationszeitpunkt geöffnet ist. Dies ist bei der Installation über die Gruppenrichtlinien kein Problem, weil vor der Anmeldung eines Benutzers der IE nicht geöffnet sein kann…

Man könnte nun den IE vor der Java Installation über einen taskkill Befehl schliessen, was nicht die ganz feine Art ist. Die Installation über WOL in der Nacht durchzuführen kommt bei so vielen Laptops, die in der Nacht nicht am Netz hängen, auch nicht in Frage. Daher verwende ich die Bedingung “Nur wenn kein Benutzer angemeldet ist”.

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Viel Erfolg!

Nachtrag
Bei der letzten Version hatte ich Probleme mit diversen Computern, die danach zwar angezeigt hatten, dass sie die neue Version installiert hätten, diese war aber nicht in einem funktionsfähigen Zustand. Allenfalls kommt das zustande, wenn sich jemand anmeldet, während die Software installiert wird.

Ich habe mich nun entschieden, auf die Bedingung “Nur wenn kein Benutzer angemeldet ist” zu verzichten und den IE vor der Installation halt doch zu schliessen. Nicht ganz die feine Art, ich weiss…

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