Die Smartboardsoftware bietet verschiedene Programme. Das Programm, mit dem man am besten arbeitet, heisst Notebook. Aber daneben kann man mit Smart Ink über alle Anwendungen schreiben und das Programm trotzdem weiter benutzen.
Archiv der Kategorie: Schule
Java für Enlight
Im Moment macht ECDL zünftig Tempo. Für die alten Prüfungen mit Enlight wird Java benötigt, meistens in einer einigermassen aktuellen Version. Gemäss Telefon mit dem Support wurde jetzt aber in der Nacht die GESTERN ausgelieferte neue Version 7 Update 51 als Mindestanforderung definiert. ![]()
Hoffe, dass dies jetzt nicht jedes Mal so ist, dass man über Nacht Java verteilen müsste.
Zum Glück ist Java relativ einfach zu verteilen, man kann mit Orca ein paar nicht zwingende Änderungen vornehmen und das MSI dann auf dem gewohnten Weg über Gruppenrichtlinien oder SCCM oder… verteilen. Somit sollten dann auch die Prüfungen am Nachmittag funktionieren.
ECDL Zeitplan für Umstieg auf NEW ECDL
Hier habe ich bereits beschrieben, wie die Umstellung zum neuen ECDL ablaufen kann. Wie ich mir schon damals gedacht habe, ist der Zeitplan für die Umstellung sehr ehrgeizig. Auf http://www.ecdl.ch/schulen/fuer-test-center/ heisst es:
Bestehende ECDL Test Center können ab dem 1. Januar 2014 alle Module des neuen ECDL Programms anbieten.
Nur fehlen uns leider dafür die Lehrmittel. Gemäss Telefon mit bitmedia wird es etwa Anfangs Februar, bis wir mit dem Onlinekurs auf Educanet2 die neuen Inhalte der Base Module üben können, die Standard Module kommen dann noch später. Eigentlich wollten wir einen neuen Zertifizierungsanlass mit neuen Lehrkräften zusammen mit einer Rezertifizierung durchführen, aber so muss ich den Termin nochmals nach hinten schieben.
Ist nicht wirklich zufriedenstellend im Moment.
Stellungnahme von St. Gallen zum Lehrplan 21
Auf der Kantonswebseite ist die Stellungnahme vom Kanton St. Gallen zum Lehrplan 21 veröffentlicht worden. Darin wird unter anderem gefordert, dass der Bereich ICT und Medien ein eigenes Zeitgefäss erhält.
“Die Regierung setzt sich in ihrer Konsultationsantwort auch für eine Stärkung der Bereiche ICT und Medien sowie der Beruflichen Orientierung ein. Diese sollen aus dem überfachlichen Bereich gelöst und mit einem eigenen Zeitgefäss versehen werden.”
Lehreroffice Grundkurs
Im Lehreroffice Wiki gibt es unter Grundkurs –> Videos bereits über 70 Videoanleitungen, die auf dem halbtägigen Einführungskurs basieren. Aber auch als fortgeschrittener User erhält man hier und dort einen guten Tipp, den man bisher noch nicht gekannt hat.
Home-Use für Lehrkräfte
Hinweis: Dieser Betrag ist veraltet, der neue Weg ist hier beschrieben.
Microsoft bietet auch bei den neuen Verträgen die Möglichkeit, den Lehrpersonen Office als Home-Use-Lizenz anzubieten.
- Jede Lehrperson darf nur eine Lizenz je Microsoft Software-Titel bestellen.
- Voraussetzung ist, dass die Lehrperson Nutzer/-in einer lizenzierten Kopie der Software innerhalb der Schule ist.
- Man darf die Software nur so lange verwenden, wie man an der Schule angestellt ist und solange die Schule eine Lizenz mit aktiver Software Assurance-Absicherung lizenziert hat.
Microsoft hat eine Vorlage für ein Mail an die Mitarbeiter erstellt:
Im Rahmen eines neuen Angebots von Microsoft haben Sie die Möglichkeit, am Home Use Program (HUP) von Microsoft teilzunehmen. Das Programm berechtigt Sie zur Verwendung einer lizenzierten Kopie der Microsoft Office®-Desktopanwendungen, die Sie auf Ihrem Computer zu Hause installieren und verwenden dürfen.
Im Rahmen des Home Use Program können Sie und andere Mitarbeiter, die die qualifizierten Anwendungen am Arbeitsplatz verwenden (z. B. Office Enterprise), eine lizenzierte Kopie der entsprechenden Home Use Program-Software beziehen, um sie auf einem Heimcomputer zu installieren und zu verwenden. Sie dürfen die HUP-Software verwenden, solange Sie bei uns arbeiten, vorausgesetzt, die verwendete Software verfügt über eine aktive Software Assurance-Absicherung.
Unter Umständen sind bei einer Bestellung nicht alle Produkte und Sprachen erhältlich. Aktuelle Informationen zum Home Use Program und zu den verfügbaren Produkten finden Sie unter http://microsoft.com/licensing.
Um auf die Microsoft Home Use Program-Website zugreifen zu können, führen Sie bitte die im Folgenden beschriebenen Schritte durch:
1. Rufen Sie http://hup.microsoft.com/
auf. 2. Wählen Sie das Land, in das die Bestellung gesendet werden soll, sowie die Sprache für die Anzeige der Bestellwebsite aus.
3. Geben Sie Ihre geschäftliche E-Mail-Adresse und den folgenden Programmcode ein. A19B5B56AC .
Hinweis: Dieser Code wurde ausschließlich unserem Unternehmen für den Zugang zu dieser Site zugewiesen. Geben Sie diese Nummer keinesfalls an Personen außerhalb unseres Unternehmens weiter.
4. Geben Sie Ihre Bestellung online ein, und das Produkt wird an die ausgewählte Adresse versandt. Bitte beachten Sie, dass für Verpackungs- und Versandkosten eine geringe Bearbeitungsgebühr berechnet wird.Wir hoffen, dass Sie von diesem Benefit profitieren werden, und freuen uns auf Ihre Teilnahme.
Wenn das also alles erfüllt ist, kann man die Seite http://hup.microsoft.com öffnen und dort “Europe” und “Switzerland” auswählen.
Auf der nächsten Seite muss man überprüfen, ob Schweiz und Deutsch ausgewählt ist. Bei der geschäftlichen E-Mail-Adresse muss man die Adresse der Schule verwenden. Den Programmcode erhält man von der zuständigen Person für die Schullizenzen.
Auf der nächsten Seite wird angekündigt, dass man ein Mail auf die entsprechende Mailadresse erhält.
Das Mail dient dazu, die geschäftliche Mailadresse zu verifizieren. Durch einen Klick auf “Jetzt erwerben >>” kommt man auf die nächste Seite, auf der man Office für Windows oder MacOS auswählen kann.
Auf der nächsten Seite kann man die Bestellung überprüfen, hier Microsoft Office Professional Plus 2013 für 19.45 Fr. Wer sich von der heruntergeladenen Datei nicht selber eine BackupDVD brennen möchte, kann sich für 18.- Fr. eine zuschicken lassen. Allenfalls kommen dann auch noch Portokosten für die DVD hinzu.
Nun muss man noch die Rechnungsinformationen und die Zahlungsinformationen eingeben. Man kann mit Visa, Mastercard oder über PayPal bezahlen.
Auf der nächsten Seite kann man nochmals alles überprüfen und dann den Kauf abschliessen.
Home-Use für Lehrkräfte einrichten
Microsoft bietet auch bei den neuen Verträgen die Möglichkeit, den Lehrpersonen Office als Home-Use-Lizenz anzubieten.
Dazu muss man auf die Seite http://www.microsoft.com/licensing/ und dort auf “Sign in to the Volume Licensing Service Center”. Nachdem man sich angemeldet hat, kann man unter “Software Assurance” “Home Use Program” auswählen
Nun kann man unter “Licensing ID” das gewünschte “Agreement” auswählen.
In der nächsten Übersicht muss man nochmals “Home Use Program” auswählen.
Nun kommen die allgemeinen Geschäftsbedingungen, die man akzeptieren muss.
Da heisst es unter anderem:
- Die Berechtigung eines Mitarbeiter, einen bestimmten Software-Titel im Rahmen des MSHUP zu lizenzieren, setzt voraus (a) dass dieser Mitarbeiter Nutzer einer lizenzierten Kopie der Software innerhalb Ihres Unternehmens ist, und (b) dass Sie diese Kopie im Rahmen der Software Assurance angemeldet haben.
- Jeder Ihrer berechtigten Mitarbeiter darf nur eine Lizenz je Microsoft Software-Titel bestellen.
- Der Endbenutzer-Lizenzvertrag für die über MSHUP lizenzierte Software ist ein Vertrag zwischen Microsoft und Ihrem Mitarbeiter. Wir machen Sie nicht haftbar, wenn irgendeiner Ihrer Mitarbeiter die Bestimmungen jenes Vertrages nicht erfüllt.
- Auf Ihre Anfrage stellen wir Ihnen von Zeit zu Zeit begrenzte Informationen über den Lizenzerwerb Ihrer Mitarbeiter im Rahmen des MSHUP zur Verfügung (Mitarbeitername, E-Mail-Anschrift, Erwerbsdatum und bestellte Software-Titel).
Danach muss man seine Kontaktdaten erfassen resp. vervollständigen und unten die gültigen Domänennamen erfassen. So können nur Personen, die über eine solche Mailadresse verfügen, eine Home-Use-Lizenz erwerben. Den Lehrpersonen muss man dann mitteilen, dass sie die Schuladresse für die Bestellung verwenden müssen.
Direkt nach der Bestätigung wird einem ein automatisches Mail von Microsoft zugestellt. Darin enthalten ist auch eine Mustervorlage für die Mitarbeiter.
Informatik-Biber 2013 Resultate
Auch dieses Jahr haben wir wieder mit vielen Schüler/-innen am Informatik-Biber teilgenommen. Neben einer Einzelwertung gibt es noch eine Kategorienwertung, welche nur die Anzahl Teilnehmer berücksichtigt. In der Kategorie Schuljahr 3/4 konnten wir den Titel verteidigen, in der Kategorie Schuljahr 5/6 haben wir dieses Jahr zum ersten Mal gewonnen und in der Kategorie Schuljahr 7/8 hat uns unsere Nachbargemeinde Oberriet auf den zweiten Platz verwiesen.
VPN Tunnel durch Swisscom SAI Netz
Wir haben für unsere Schule und für unsere 3 Kindergärten einen SAI-Anschluss von Swisscom. In der Schule leiten wir allen Verkehr über die öffentliche IP, weil der SAI-Anschluss für ein Netzwerk in der Grösse von unserem nicht zu gebrauchen ist, aber das ist ein anderes Problem.
Zwischen den Kindergarten SAI-Anschlüssen und unserem Schul-SAI Anschluss bauen wir über einen IPsec Tunnel eine Verbindung auf. Dies funktioniert eigentlich perfekt.
Im Oktober kamen aber zwei der Kindergärten nicht mehr auf Webseiten, obwohl die restlichen Verbindungen, eben z.B. der IPsec Tunnel noch perfekt funktionierten. Die Swisscom hatte also irgendwelche Einstellungen verändert. Eine eröffnete Supportanfrage wurde sehr schnell bearbeitet.
Sehr geehrter Herr Kruesi,
… meldete uns dass beim Kindergarten … die Websites nicht angezeigt werden. Wir haben ein paar Änderungen vorgenommen und möchten Sie bitten zu testen, ob es für Sie nun besser ist?
Besten Dank für Ihre Rückmeldung und freundliche Grüsse
Danach konnten auch wieder Internetseiten in den Kindergärten angesehen werden. Eineinhalb Monate später wollte ich nun von der Schule aus eine Webseite im Kindergarten öffnen (es gab neue Kopierer und nun auch in den Kindergärten solche, die ins Netz eingebunden werden können). Dies funktionierte aber nicht, obwohl alle anderen Zugriffe problemlos durch den IPsec Tunnel übertragen werden. An den Einstellungen sollte es auch nicht liegen, weil ich immer noch einen Kindergarten hatte, bei dem alles funktionierte (und bei dem im Oktober auch kein Problem aufgetreten war und daher auch keine “paar Änderungen” gemacht wurden).
Nach längerem hin und her hat mich dann eine Netzwerkananlyse mit Wireshark auf den richtigen Weg geführt. Scheinbar war eine der “paar Änderungen” am Router der Swisscom das Ändern der MTU. Standardmässig funktioniert eine MTU von 1500 auf dem Wan-Port der Firewall, wie sie auch beim unveränderten Kindergarten weiterhin noch funktioniert. Nach Firmware Up- und auch Downgrades, nach Resets und Neukonfigurationen lag es also nur daran, und ich musste nur die MTU der Wan-Schnittstelle im Kindergarten auf 1400 herunterstellen.
Wir sparen einiges Geld mit dem SAI Angebot der Swisscom, aber weniger Arbeit wäre auch was wert
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WhatsApp und Co in der Schule
Ich wurde auf den Artikel “Lehrer informieren Schüler über WhatsApp” von 20min aufmerksam gemacht. Immer wieder hört man, dass an Schulen Lehrpersonen mit den Schüler/-innen über öffentliche soziale Netzwerke wie WhatsApp oder Facebook kommunizieren. Persönlich habe ich da meine Bedenken.
Am schweizerischen ECDL Informationstag 2013 hat Damien O’Sullivan, CEO der ECDL Foundation Dublin, einen spannenden Gedanken formuliert. In westlichen Ländern gibt es bald keinen “digital Divide” mehr, es haben (beinahe) alle Zugang zu einem Computer (oder Smartphone, Tablet, …), es haben (beinahe) alle Zugang zum Internet etc. Was aber immer mehr zum tragen kommt, sind die digitalen “Skills”, also Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wenn nun also (fast) alle zuhause auf dem Tablet ein Buch lesen, im Internet surfen und den Fahrplan der SBB öffnen können, heisst das noch lange nicht, dass sie die Skills mitbringen, die im Arbeitsleben gebraucht werden, eben beispielsweise eine Tabellenkalkulation kompetent zu benutzen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass dieser Gedanke perfektes Marketing für ECDL ist. Trotzdem hat der Gedanke etwas.
Was bedeutet das für die Schule? Meiner Meinung nach sollte die Schule kompetente und professionelle Benutzer ausbilden. Daher begrüsse ich es, wenn in der Schule neben kreativen Aufgaben auch über Datenschutz und IT-Sicherheit gesprochen wird (vgl. auch diesen Beitrag). Daher begrüsse ich auch, wenn in der Schule versucht wird, den Computer oder die Informatik zu verstehen und nicht nur zu gebrauchen. Aus diesen Grund finde ich es auch sinnvoll, wenn in der Schule einfache Programmieraufgaben gelöst werden. Dazu muss nicht jeder Schüler ein professioneller Programmierer werden, aber mit sehr einfachen Mitteln und geeigneten Programmen wie Logo oder Scratch werden Kenntnisse vermittelt, wie Computer funktionieren (und damit auch die Fähigkeit, besser abzuschätzen, wo Chancen aber auch Gefahren liegen). Daher begrüsse ich es auch, dass wir auf der Oberstufe einen Freifachkurs anbieten, bei dem die Schüler/-innen mit Lego Mindstorms Roboter programmieren.
Sollen nun Schulen mit Facebook, WhatsApp und ähnlichen Diensten arbeiten, einfach weil die Schüler/-innen sich “sowieso dort bewegen”? Meiner Meinung nach wäre es besser den Schüler/-innen aufzuzeigen, welche Tools man für welchen Zweck braucht. Mit WhatsApp kann ich auch später im Arbeitsleben perfekt das Wochenende mit meinen Freunden planen. Da kann man dann selber entscheiden, welche Daten man einem Dienst, der in der Vergangenheit immer wieder durch Meldungen wegen fehlender Sicherheit auffiel, anvertraut. Solche Dienste müssen irgendwann richtiges Geld verdienen und ändern auch plötzlich mal ihr Geschäftsmodell. Was passiert dann mit meinen bereits übertragenen Daten? Im Arbeitsleben wird kaum ein Arbeitgeber auf einen solchen Dienst setzen. Wieso sollte die Schule? Vielleicht hätte die im Artikel erwähnte Schule besser aufgezeigt, wie einfach es ist, den Schulmailaccount über das Smartphone abzurufen, wenn die Schüler/-innen die Mails nicht lesen. Dort steht keine Firma dahinter, deren langfristige Absichten man nicht kennt. Mails zwischen Lehrern und Schülern werden nur auf dem Mailserver verschoben und verschlüsselt auf das Smartphone abgerufen. Und dies ist ein Ablauf, der einem auch im Berufsleben begegnen kann.
Meiner Meinung nach müsste die Schule also einen professionellen Umgang mit Informatik vermitteln, statt sich den Schüler/-innen anzubiedern. So ist z.B. Educanet2 lange nicht so attraktiv und intuitiv wie andere Cloudanbieter. Aber vielleicht macht es Sinn der Schüler/-innen aufzuzeigen, wieso man diesen Dienst verwendet. Vielleicht verstehen sie dann als Arbeitnehmer auch besser, wieso die Firma die Terminplanung nicht über WhatsApp abwickelt.
Und vielleicht bin ich auch nur ein Ewiggestriger, der die Zeichen der Zeit nicht versteht….
