SCCM 2012 R2

SCCM gehört zu der System Center Familie von Microsoft, die sich zur Verwaltung von grösseren Umgebungen anbietet, aber normalerweise ziemlich teuer ist. Mit den Schulkonditionen von Microsoft sind diese Produkte aber für Schulen preislich sehr interessant, wenn man auch “nur” ein Netzwerk mit ein paar Hundert und nicht ein paar Tausend Clients betreut (vgl. auch Data Protection Manager).

Ich bin nun daran, auf SCCM 2012 R2 zu migrieren. Unter anderem, weil ich noch dieses Jahr Windows 10 ausrollen muss (wir bekommen Convertibles, die nicht mehr (sinnvoll) unter Windows 7 laufen). SCCM 2012 R2 unterstützt seit einem Update nicht nur die Verwaltung von Windows 10, sondern auch das Deployment (automatische Installation) von Windows 10.

Leider habe ich wieder einmal den Fehler gemacht, zu wenig zu dokumentieren (ich bin wohl derjenige, der diese Dokumentationen am häufigsten benötigt). So muss ich immer mal wieder im Internet nach dem gleichen suchen, weil ich es schon nicht mehr richtig weiss. Daher hier der Versuch, zumindest grob aufzuschreiben, was ich bisher gemacht habe, um danach dann wieder “sauber” zu dokumentieren. Vielleicht kann der Beitrag ja trotzdem auch noch jemand anderem helfen…

Es gibt keinen direkten Migrationspfad von SCCM 2007 auf SCCM 2012 (R2). Damit ich keine Altlasten auf dem neuen System habe, wird der neue nur Clients mit Windows 10 bedienen. Darum müssen beide Systeme bis zur vollständigen Migration der Clients nebeneinander laufen. Eigentlich sollte SCCM 2012 R2 neu mit überlappenden Grenzen (boundaries) klarkommen, es hat sich aber gezeigt, dass alles funktioniert, ausser die Verteilung der Updates. Daher habe ich IP-Adressbereiche als Grenzen genommen. So kann ein Server für den Adressbereich x.y.z.1 bis x.y.z.100 zuständig sein und der andere von x.y.z.101 bis x.y.z.200. Sobald ein Client migriert wird, muss man ihm im DHCP Server eine Reservierung im neuen Bereich erstellen. Zumindest für das erste Testvlan. Allenfalls kann man dann andere Vlans in einem Rutsch migrieren. Umständlich, aber mir ist für den Migrationsprozess nichts besseres bekannt. Wenn alles abgeschlossen ist, kann man wieder das ganze Active Directory als Grenze angeben.

Installation und Konfiguration (noch nicht fertig) habe ich bisher gemäss dieser sehr empfehlenswerten Anleitung (Standalone Primary Server) auf windows-noob.com vorgenommen. Diese ist zwar für Windows 7 verfasst, funktioniert aber auch für Windows 10.

Dieses Mal habe ich mich entschieden, das Office Packet direkt in das Grundimage zu nehmen, weil das Neuaufsetzen deutlich schneller läuft, wenn Office schon im Image steckt, statt als Teil der Tasksequenz während der Verteilung installiert werden muss. Hier findet man eine gute Anleitung zur Verteilung von Office 2013 (auch ohne SCCM).

Wie es weitergeht, versuche ich nun wieder besser zu dokumentieren…

2 Gedanken zu „SCCM 2012 R2

    1. ictschule Autor

      Vielen Dank für den Hinweis. Die Seite kommt mir bekannt vor, da war ich wohl auch schon. Ich habe aber bisher nicht gewusst, dass die so eine ausführliche Schritt für Schritt Anleitung haben. Danke.

      Antwort

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