Um den Flashplayer im Intranet zu verteilen, kann man bei Adobe um eine entsprechende Lizenz ansuchen. Danach bekommt man Zugang zum Downloadbereich für die Verteilung. Weiterlesen
Archiv der Kategorie: Software
Arbeitsgruppen in Lehreroffice
Arbeitsgruppen in Lehreroffice zu erstellen ist ein Riesenaufwand. Nun habe ich im Lehrerofficeforum den Wunsch platziert, dass man einfach eine Liste der Namen für eine Arbeitsgruppe in einen Assistenten kopieren kann, damit die Arbeitsgruppe erstellt wird (http://www.lehreroffice.ch/forum/viewtopic.php?t=6680&highlight).
Im Moment muss man ja die einzelnen Schüler/-innen durch anklicken auswählen. Wenn man viele Arbeitsgruppen hat und Arbeitsgruppen auch noch aus verschiedenen Klassen kommen, ist man bei jedem Semesterwechsel ziemlich lange mit diesen Arbeitsgruppen beschäftigt. Im schlimmsten Fall bekommt man eine Liste mit Namen, die nicht mal nach Klasse sortiert ist und muss z.B. die entsprechenden Namen in allen 3. Sekundarklassen suchen…
Mein Vorschlag wäre nun, dass man einen Assistenten hätte, in den man die erhaltenen Namen aus einem Mail oder einer Excelliste einfügen kann (egal ob “vorname nachname” oder “nachname vorname”).
Der Assistent würde dann die Namen mit der Datenbank abgleichen und die Arbeit des “Zusammenklickens” für den Administrator erledigen. Von Vorteil wäre es natürlich, wenn auch noch ein Hinweis kommen würde, der angibt, wenn eine Schülerin oder ein Schüler nicht gefunden werden konnte, weil bei der Meldung ein Schreibfehler gemacht wurde:
Da mir so ein Assistent sehr viel Arbeit ersparen könne, habe ich mal nachgefragt, was ich denn machen könne, damit der Wunsch eine hohe Priorität erhält. Hier ein Ausschnitt aus der Antwort:
Gerne können sie andere Administratoren ermuntern, auch ihre Rückmeldung zu erfassen/ergänzen. Wir können aber nicht versprechen, dass anschliessend der Wunsch sofort umgesetzt werden kann. Aber sicherlich können wir die "Anzahl Wünsche/Meldungen" dann entsprechend erhöhen.
Wenn dieser Wunsch etwas wäre, dass auch an eurer Schule viel Arbeit sparen könnte, wäre ich dankbar, wenn ihr das auch im Lehrerofficeforum melden könntet, damit der Wunsch eine hohe Priorität erhält.
Vielen Dank.
Windows 7 und Office 2010
Seit den Sommerferien sind bei uns alle Computer auf Windows 7 und Office 2010 migriert.
Für den Umstieg auf Windows 7 habe ich ein paar Filme veröffentlicht, die man hier findet:
http://www.schalt.ch/index.php?id=1310
Bei Office war der grosse Schritt wohl der Umstieg auf Office 2007 mit dem Menüband oder Ribbon. Wenn jemand von Office 2003 wechseln muss, hat Microsoft interaktive Handbücher veröffentlicht. Man kann auf den Befehl in Office 2003 klicken, um eine Animation zu starten, die den gleichen Befehl in Office 2010 anzeigt.
http://office.microsoft.com/de-de/outlook-help/position-von-menu-und-symbolleistenbefehlen-in-office-2010-HA101794130.aspx
Windows Live Movie Maker 2011
Nachtrag
Die aktuellste Version ist Windows Movie Maker 12 aus den Windows Essentials 2012.
Movie Maker ist bei Windows 7 nicht mehr enthalten, sondern Bestandteil von Windows Live Essentials 2011. Wenn man dort Windows Live Movie Maker 2011 herunterladen will, bekommt man eine kleine Datei wlsetup-web.exe, die dann die Installationsdateien nachlädt. Microsoft denkt wohl, dass diese Programme nur für Privatanwender interessant sind und vergisst z.B. die Schulen, bei denen ein einfaches und kostenloses Schnittprogramm auch in einer Netzwerkumgebung sinnvoll ist.
Man kann aber auch eine vollständige Installationsdatei von den Live Essentials herunterladen. Dazu navigiert man auf der Windows Live Essentials Webseite auf Hilfecenter und dort zu Windows Life Essentials –> Wie kann Windows Live Essentials offline installiert werden?. Hier gibt es nun ganz unten die verschiedenen Sprachversionen zum Download.
Hier der direkte Link zum deutschen Download.
AppDeploy sei Dank finden sich auch Installationsparameter, mit denen man eine unbeaufsichtigte Installation durchführen kann. Komisch, dass ich die bei Microsoft nirgends gefunden habe.
Um nur den Moviemaker (Windows Live Fotogalerie kommt automatisch mit) zu installieren, kann man “wlsetup-all.exe /q /AppSelect:MovieMaker” verwenden. Happy Deploying…
Anleitungen zu Lehreroffice
Wir setzen an unserer Schule Lehreroffice erst seit einem Jahr ein. Um nicht immer die gleichen Anfragen zu beantworten, habe ich einige Anleitungen dazu veröffentlicht. Vielleicht kann diese ja jemand anders auch noch gebrauchen…
Photoshop Elements 9 Trial verteilen
Bei uns findet ein kantonaler Lehrerweiterbildungskurs statt. Dieser verwendet Photoshop Elements 9.
Wir setzen in unserem Schulnetzwerk für die Bildbearbeitung auf freie Programme und haben daher Photoshop Elements nicht installiert. Als schneller Bildbetrachter, mit dem man auch viele Bilder in einem Rutsch umbenennen oder verkleinern kann, hat sich bei uns Irfanview bewährt. Um Bilder für den Unterricht aufzubereiten, also für die Bildbearbeitung für Unterrichtszwecke setzen wir das kleine und schnelle Paint.Net ein. Und wenn es dann um wirkliche Fotobearbeitung mit erweiterten Möglichkeiten zum Freistellen etc. geht, setzen wir auf das mit Photoshop vergleichbare Schwergewicht Gimp.
Sie sind zwar nicht mehr ganz taufrisch, aber ich habe mal für die 3 Programme eine Anleitung geschrieben, die man hier findet: http://www.schalt.ch/index.php?id=1494.
Für den kantonalen Kurs gibt es aber keine Volumenlizenz. Der Adobe Support meinte zum Kursleiter, er solle doch für den Kurs die 30tägige Trialversion einsetzen. Nur: wie verteilt man eine Trialversion sinnvoll in einem Netzwerk.
Eine Internetrecherche brachte zuerst nicht viel taugliches. Schliesslich bin ich dann doch noch auf einen guten Blog gestossen (http://deploywiz.blogspot.com/2011/01/deploy-photoshop-elements-9-trial-with.html), auf dem ich aufbauen konnte.
Man muss Photoshop Elements 9 Trial und Adobe Application Manager herunterladen und entpacken. Adobe Application Manager habe ich in einen neu erstellten Unterordner AAM in den “Adobe Photoshop Elements 9” Ordner kopiert.
Nun habe ich ein Skript geschrieben und als install.cmd auch in den Ordner “Adobe Photoshop Elements 9” kopiert.
Das Skript sieht folgendermassen aus:
@echo off
start /wait %~dp0AAM\setup.exe –mode=silent
msiexec /i „%~dp0Adobe Photoshop Elements 9.msi“ TRANSFORMS=1031.mst ELEMENTS_EN_US=1 ORGANIZER_EN_US=1 DISABLEEMSFEATURES=1 DISABLEOLSFEATURES=1 WATCHSERVICE=0 NOT_STANDALONE=1 /qn /norestart
cd %~dp0ElementsOrganizer
msiexec /i „Elements 9 Organizer.msi“ TRANSFORMS=1031.mst NOT_STANDALONE=1 /qn /norestart
REM Remove destop shortcut 4 win7
if exist „C:\Users\Public\Desktop\Adobe Photoshop Elements 9.lnk“ del „C:\Users\Public\Desktop\Adobe Photoshop Elements 9.lnk“
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%
Dieses Skript lässt sich nun über SCCM verteilen (oder ein wenig angepasst auch über die Gruppenrichtlinien, wenn kein SCCM zur Verfügung steht). Somit steht die Software auch nach einem Neuaufsetzen der Computer wieder zur Verfügung und alles läuft automatisch…
Revoca verteilen
Revoca ist ein E-learning Programm mit dem Schüler/-innen in der Schule oder von zuhause ihnen zugewiesene Übungen lösen können. Die Lehrkraft kann dann die gemachten Übungen einsehen und so überprüfen, was gemacht wurde.
Damit Revoca läuft, muss Quicktime installiert sein. Für die Installation im Netzwerk gibt es unter “Revoca 5 im Netzwerk” einen gezippten Ordner mit allen benötigten Dateien. Diesen Ordner kann man auf die zu verteilenden Computer kopieren. Es wird keine Installation benötigt. Dafür muss man besorgt sein, dass es eine Verknüpfung im Startmenü gibt.
Daher habe ich folgende Ordnerstruktur erstellt:
Die entzippten Dateien liegen im Ordner “Install”. Im Ordner Revoca hat es nur eine Verknüpfung auf "C:\Program Files\Revoca\Revoca 5.exe”. Und die install.cmd beinhaltet folgendes Skript, um die entsprechenden Dateien an den richtigen Platz zu kopieren:
@echo off
robocopy "%~dp0Install" "C:\Program Files\Revoca" /E
robocopy "%~dp0Revoca" "C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs" "Revoca 5.lnk"
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%
Die letzten beiden Zeilen sind speziell für die Verteilung mit SCCM. Wenn man das ganze mit Gruppenrichtlinien realisieren möchte, weil man keinen SCCM Server zur Verfügung hat, kann man sie einfach weglassen. Dann hat man aber das Problem, dass das Skript bei jedem Start erneut ausgeführt wird. Das kann man umgehen, indem man eine kleine Abfrage mit if einbaut. Dies könnte dann (nicht getestet) so aussehen:
@echo off
if exist c:\revocainstalled.log goto noinstall
robocopy "\\Serverfreigabe\Install" "C:\Program Files\Revoca" /E
robocopy "\\Serverfreigabe\Revoca" "C:\ProgramData\Microsoft\Windows\Start Menu\Programs" "Revoca 5.lnk"
echo %computername%>>c:\revocainstalled.log
:noinstall
Damit wird zuerst abgefragt, ob eine Logdatei vorhanden ist. Wenn nicht, wird das Programm kopiert und am Schluss eine Logdatei erstellt. Somit wird bei der nächsten Ausführung das Programm nicht erneut kopiert…
Quicktime verteilen
Wir benötigen Quicktime für die Software Revoca. Als erstes muss man den Quicktime Installer herunterladen: (http://www.apple.com/de/quicktime/download). Wenn man den Installer entpackt, kommt man zu den MSI’s, die sich dann verteilen lassen. Man kann den Installer mit /extract starten:
Alternativ kann man ihn auch mit 7-Zip entpacken. Nun bekommt man folgende Dateien:
Um Quicktime nun zu verteilen, muss man “QuickTime.msi” und “AppleApplicationSupport.msi” verteilen. Dies kann man über die Gruppenrichtlinien erreichen, oder auf der Kommandozeile, die sich dann in ein Skript einbauen lässt:
msiexec /i Quicktime.msi /quiet /norestart
msiexec /i AppleApplicationSupport.msi /quiet /norestart
Ich verteile die Software mit SCCM (System Center Configuration Manager). Dazu kopiere ich die beiden MSI’s zusammen mit folgendem Programm (install.cmd) in einen Ordner:
@echo off msiexec /i „%~dp0Quicktime.msi“ /quiet /norestart
msiexec /i „%~dp0AppleApplicationSupport.msi“ /quiet /norestart
REM Remove destop shortcut 4 win7
if exist „C:\Users\Public\Desktop\Quicktime Player.lnk“ del „C:\Users\Public\Desktop\Quicktime Player.lnk“
REM Return exit code to sccm exit /B %EXIT_CODE%
Damit erreiche ich gerade auch noch, dass die Desktopverknüpfung gelöscht wird. Nun muss ich nur noch in SCCM das Paket erstellen und install.cmd als Programm ausführen.