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Lehreroffice: Zeugnisdatum

Es gibt bei Lehreroffice diverse Daten, die man für ein Semester erfassen kann. Nach dem Termin für die “Notenabgabe” können Fachlehrpersonen keine Noten mehr ändern, nach der “Zeugnisabgabe” auch keine Klassenlehrpersonen.

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Es kommt aber immer wieder vor, dass eine Klassenlehrperson ein Zeugnis nochmals ausdrucken muss, weil irgendetwas nicht in Ordnung war, oder weil das Zusammenspiel mit externen Stellen nicht geklappt hat und darum die Einträge nicht rechtzeitig ins Zeugnis kamen. (Musikschule, Kurse in der Muttersprache…).

Am Ende des letzten Semesters war dies der Fall, dann musste ich den Termin für die “Zeugnisabgabe” nachträglich noch nach hinten schieben. Damit es bei diesem Semester nicht gleich läuft und sich betroffene Lehrpersonen dadurch “gegängelt” fühlen, dass sie bei einer allfälligen Änderung zuerst nachfragen müssen, ob man die “Zeugnisabgabe” weiter nach hinten schieben könne, habe ich den Termin “Zeugnisabgabe” von Anfang an weiter hinten gewählt. Nun wird aber dieses Datum auch auf dem Zeugnis automatisch eingetragen. Es sieht dann irgendwie komisch aus, wenn das Datum mit der Unterschrift der Lehrperson in der Zukunft liegt.

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Durch einen Doppelklick auf das Zeugnis oder einen Klick auf “Ausdruck anpassen” können die Lehrpersonen das Abgabedatum für das Zeugnis selber anpassen. Aber dies ist schnell mal übersehen.

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Im Wiki von Lehreroffice ist dies übrigens auch beschrieben.

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Für das nächste Halbjahr habe ich nun den Termin “Zeugnisabgabe” wieder auf den letzten Freitag vor den Ferien gesetzt, damit auch Zeugnisse, bei denen man das Datum nicht manuell angepasst hat, ein sinnvolles Datum aufweisen. Nach der Zeugnisabgabe werde ich den Termin auf Nachfrage wieder manuell nach hinten schieben. Dies scheint das bessere Vorgehen zu sein.

Zugang RD-Server mit MacOS, iOS und Linux

Wir haben schon seit einiger Zeit einen Remotedesktopserver / –gateway, mit dem wir unseren Lehrpersonen das Arbeiten von zuhause ermöglichen. So kann jede Lehrkraft eine Verbindung zu diesem RD-Server durchs Internet herstellen um von zuhause Arbeitsblätter zu bearbeiten oder auf Lehreroffice zuzugreifen.

Es gibt verschiedene Clients auch für MacOS, um auf einen Remotedesktopserver von Microsoft zuzugreifen, aber ich kenne nur eines, das auch den Zugang durchs Internet auf ein Remotedesktopgateway unterstützt.

Unter http://itap-mobile.com/desktop/rdp findet man das Programm, das man 14 Tage testen und falls es einem gefällt danach für 20 Euro kaufen kann. Scheinbar funktioniert es problemlos. Der gleiche Anbieter hat auch eine Version für iOS im Angebot, die auch auf dem iPhone läuft. Ist nicht gerade komfortabel, aber auch diese Version läuft problemlos.

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Gruppenrichtlinien für Office 2010

Ich habe eine kleine Datenbank für unsere Filme auf dem Medienserver erstellt. Weil ich die Menüleiste ausblenden wollte, kommt dafür nun eine Sicherheitswarnung. Natürlich kann man einfach auf “Inhalt aktivieren” klicken, aber schön ist das ja schon nicht.

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Für Office 2007 hatte ich noch Gruppenrichtlinien-Vorlagendateien, aber für Office 2010 hatte ich sie bisher noch nicht gebraucht.

Zuerst muss man die Gruppenrichtlinien herunterladen und entpacken. Im Ordner admx finden sich nun die Richtlinien zu Office 2010 (Version 14).

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Diese muss man nun nun in den Central Store kopieren. Dabei handelt es sich um den Ordner PolicyDefinitions im Sysvol Ordner “\\FQDN\sysvol\FQDN\Policies”.  Um die neuen Gruppenrichtlinien-Vorlagen zu kopieren, kann man einfach die *.admx Dateien in den Central Store kopieren. Ausserdem muss man noch die *.adml Sprachdateien aus dem Ordner de-de in den gleichnamigen Unterordner kopieren. 

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Nun hat man bei den Gruppenrichtlinien auch Einträge für Office 2010.

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Wenn man nun den Speicherort der Accessdatei als vertrauenswürdigen Speicherort hinzufügt, kommt die Sicherheitswarnung beim Starten der Datenbank nicht mehr.

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lokaler Cache in Lehreroffice

Mit Interesse habe ich beim letzten Update gelesen, dass Lehreroffice neu einen lokalen Cache bei einer Serverinstallation benutzen kann. Bei einer normalen Serverinstallation dauert das Starten von Lehreroffice (abhängig von der Netzwerkperformance) lange, weil das etwa 130MB grosse Programm zuerst über das Netzwerk in den Arbeitsspeicher kopiert werden muss (zumindest, wenn ich das richtig verstanden habe).

Daher ist es natürlich sinnvoll, eine lokale Kopie auf dem Computer zu haben, die nur geändert wird, wenn sich die Version auf dem Server geändert hat.

Nur – bei mir lief der Start von Lehreroffice nicht schneller nach diesem Update. Also wollte ich nachgehen, wo denn der Cache angelegt wird, um zu überprüfen, ob an diesem Ort z.B. keine Schreibrechte bestehen oder etwas ähnliches und das der Grund dafür ist, dass der Start nicht schneller läuft. Weil ich nicht wusste, wo denn der Cache angelegt werden müsste, habe ich die Dateizugriffe mit dem ProcessMonitor von Sysinternals überprüft.

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Aber damit konnte ich nicht feststellen, wo denn der lokale Cache erstellt werden müsste. Kurz bevor ich dann den Support von Lehreroffice angerufen habe, ist mir in den Sinn gekommen, dass neuerdings sehr viel im Lehreroffice Wiki beschrieben wird. Und tatsächlich, im Wiki ist alles ausführlich beschrieben und auch erklärt, wieso ich keinen Geschwindigkeitsunterschied wahrnehmen konnte. Man muss die Funktion nämlich zuerst freischalten…

Dazu muss man sich als Administrator anmelden und unter “Extras” –> “Einstellungen” auswählen.

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Nun “Programm” –> “System” –> “Lokaler Cache” –> “Cache nutzen” auswählen und “Übernehmen”.

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Beim nächsten Start dauert es etwas länger und man sieht den Hinweis “Lokaler Cache wird aktualisiert…”

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Bei den nächsten Starts holt sich Lehreroffice wie im Wiki beschrieben diverse Dateien vom lokalen Cache.

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In Zukunft lese ich zuerst das Wiki Zwinkerndes Smiley

Nachtrag 1

Nach dem Einrichten des Caches kommt beim Start von Lehreroffice auf den Clients rechts oben „Demoversion“. Das alleine würde ja nicht gross stören, aber nun können die Benutzer nicht mehr ausdrucken. Es kommt der Hinweis: „Das Ausdrucken ist nur mit einer gültigen Vollversion möglich!“.
Ich habe den Cache temporär wieder deaktiviert und das Problem im Lehreroffice Forum gemeldet (http://www.lehreroffice.ch/forum/viewtopic.php?p=14930#14930).

Nachtrag 2

Über “Extras” –> “Programm registrieren” kann man das Programm registrieren. Bei uns war es registriert. Aber die Datei, in der die Registration gespeichert war, lag unter C:\ProgramData\LehrerOffice\.

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Gemäss Auskunft wurde früher dieser Pfad verwendet. Weil man auf diesen Pfad (auf dem Server) von den lokalen Clients keinen Zugriff hat, wurde alles in den Programm Ordner von Lehreroffice gezügelt. Bei Neuinstallationen sollte also das Gebrauchen des Caches keine Probleme verursachen. Wenn wie bei uns das Problem mit dieser “Altlast” auftritt, kann man einfach die LehrerOffice.reg in den Programmordner von Lehreroffice verschieben (nicht kopieren – sie muss aus dem ProgramData-Ordner gelöscht werden).

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Einmal mehr ein dickes Kompliment an den Lehreroffice Support! Seit meiner Meldung im Forum ist weniger als eine Stunde vergangen, bis das Problem behoben ist und alles wieder auch mit eingeschaltetem Cache funktioniert.

Archivbit, Linux und differentielles Backup

Früher haben wir immer ein vollständiges Backup auf Band durchgeführt. Aber mit der zunehmenden Datenflut ist das nicht mehr möglich. Eine Vollsicherung dauert im Moment ungefähr 11 Stunden, würde also den laufenden Betrieb stören. Nun gibt es die Möglichkeit, unter der Woche differentielle oder inkrementelle Backups zu erstellen, wobei ich mich entschieden habe, differentielle Sicherungen einzusetzen.

Um herauszufinden, ob eine Datei gesichert werden muss, verwendet unsere Backuplösung das sogenannte Archivbit. Windows setzt bei allen neuen oder geänderten Dateien ein solches Archivbit. Bei einer Vollsicherung am Wochenende wird dieses Archivbit von der Backupsoftware zurückgesetzt. Diese Dateien werden dann unter der Woche vom differentiellen Backup nicht mehr gesichert. Bei allen Dateien, die aber seit dem Wochenende neu angelegt oder geändert wurden, setzt Windows wieder das Archivbit. Diese so gekennzeichneten Dateien werden nun beim differentiellen Backup gesichert, das Archivbit aber nicht zurückgesetzt. Damit werden sie (im Gegensatz zum inkrementellen Backup, bei dem das Archivbit zurückgesetzt wird) jeden Tag unter der Woche erneut gesichert, auch wenn sie bereits am Montag erstellt wurden (bis bei der nächsten Vollsicherung wieder alle Archivbits zurückgesetzt werden). 

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Unter Linux ist das in Windows verwendete Archivbit nicht implementiert. Um Dateien von einem Linuxserver auch in die Bandsicherung aufzunehmen, erstellt der Linuxserver eine Sicherung auf eine Sambafreigabe. Von dort werden sie über ein Skript mit Robocopy auf einen Windowsserver kopiert, damit sie in der Nacht auf Band gesichert werden können. Da aber Linux das Archivbit nicht kennt, werden diese Dateien beim differentiellen Backup ausgelassen, obwohl sie jeden Abend neu kopiert werden…

Aber wie heisst es so schön? Das sind keine Probleme, sondern nur Herausforderungen 😉
Robocopy bietet die Möglichkeit, das Archivbit beim Kopieren zu setzen mit der Option /A+:A, was soviel bedeutet wie: setze Attribut (/A+) Archivbit (:A).

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Schule heute ?

Es geht zwar um Deutschland und es geht um die Verkürzung der Gymnasialzeit. Aber vieles Grundsätzliches aus diesem Brief eines Vaters an seine 10-jährige Tochter trifft auch für die Schulen in der Schweiz zu.

Absolut lesenswert, wenn auch etwas länger. Zum Artikel.

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