Archiv der Kategorie: ICT

Adobe Reader 11 verteilen

Nun hat Adobe auch den Customization Wizard für die Version 11 nachgeliefert, damit man die Installation vor der Verteilung anpassen kann.

Wenn man Adobe Reader im Netzwerk verteilen möchte, kann man bei Adobe um eine entsprechende Lizenz ansuchen und bekommt danach einen Link mit den entsprechenden Versionen, die man dann herunterladen kann.

Neu stellt Adobe auch direkt ein MSI auf ihren FTP-Servern zur Verfügung. Dieses konnte ich jedoch nicht mit dem Customization Wizard anpassen. Daher verwende ich weiter den Weg wie bei der alten Version. Mit folgendem Befehl kann man ein MSI aus der EXE Datei extrahieren:

AdbeRdr11001_de_DE.exe -sfx_ne -sfx_o“<somepath> \extract

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Damit erhält man folgende Dateien:

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Mit dem Customization Wizard nehme ich jeweils in einer virtuellen Maschine folgende Anpassungen vor:

Personalization Options: EULA Option –> Suppress display of End User License Agreement (EULA)
Installation Options: Run Installation: –> Silently; Suppress reboot
Shortcuts: Desktop –> Remove
Online and …: diverses (siehe Bild)

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Am Schluss kann man unter “Transform” –> “Generate Transform…” z.B. als acroread.mst speichern.

Nun würde sich die neue Version einfach verteilen lassen:
msiexec /i acroread.msi TRANSFORMS=acroread.mst

So wird aber nur die Grundinstallation (z.B. 11.0) installiert, aber nicht die Updatedate (AdbeRdrUpd11010.msp), die z.B. für die Version 11.0.10 installiert werden muss. Da wir neben dem “grossen” Netzwerk auch noch das Sekretariatsnetzwerk ohne SCCM haben, kann ich nicht nur den einfachen Weg über SCUP und SCCM nehmen (siehe auch diesen Beitrag ganz unten bei “Verteilung mit SCCM”). Also erstelle ich eine administrative Installation (siehe “6.7.3 Creating an AIP” in der Dokumentation).

msiexec /a AcroRead.msi

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Nun kopiere ich die Updatedatei und die MST-Datei in den neu erstellten AIP Ordner.

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Auf der Kommandozeile wechselt man nun in dieses neue Verzeichnis und integriert nun noch das Update:

msiexec /a AcroRead.msi /p AdbeRdrUpd11001.msp

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Nun kann man den ganzen Ordnerinhalt von aip auf den Server kopieren und über die Gruppenrichtlinien oder über die Befehlszeile mit SCCM installieren:
msiexec /i acroread.msi TRANSFORMS=acroread.mst

Bei einer neuen Version muss aber zuerst die alte deinstalliert werden. Dies sieht dann in einem Skript für SCCM beispielsweise so aus:

taskkill /im acrord32.exe /t /f
start /wait msiexec /x {AC76BA86-7AD7-1031-7B44-AB0000000001} /qn
cd %~dp0
msiexec /i AcroRead.msi TRANSFORMS=acroread.mst /qn
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Informatik-Biber 2012

Der Informatik-Biber findet dieses Jahr vom 7. bis 11. November statt.

„Der Informatik-Biber ist ein Online-Quiz mit spannenden, interessanten Aufgaben, die Köpfchen und keine speziellen Informatik-Vorkenntnisse erfordern. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12. Der Informatik-Biber wird in vier verschiedenen Altersgruppen durchgeführt: Stufen 5+6, Stufen 7+8, Stufen 9+10 und Stufen 11–12.“

Die Aufgaben sind eher mathematischer-logischer Natur und man benötigt somit keine Kenntnisse in Informatik, um sie zu lösen.

Hier kann man sich die Aufgaben mit Lösungen ansehen: Aufgaben und Lösungen 2010, Aufgaben und Lösungen 2011

Hier kann man direkt die Aufgaben vom letzten Jahr online lösen. Dazu muss man zuerst auf die Registerkarte “Wettbewerbe” klicken und dann die entsprechende Stufe auswählen. Somit kann man schon ein wenig für dieses Jahr üben.

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Die Schüler bearbeiten dann in der Woche vom 12. bis 16. November die Aufgaben (-> Anleitung). Der Wettbewerb dauert weniger als eine Lektion. Es gibt Sachpreise für die besten Teilnehmenden und die aktivsten Schulen.

Letztes Jahr gehörten wir zu den aktivsten Schulen und haben sogar in der Kategorie Schuljahr 7/8 den zweiten Platz erreicht.

Adobe Reader 11

Wollte soeben Adobe Reader 11 gemäss meiner Anleitung verteilen, aber der Adobe Customization Wizard für die Version 11 ist noch nicht verfügbar. Der alte Customization Wizard bringt eine Fehlermeldung beim Öffnen des MSI’s und wenn man das alte MST verwendet, werden die meisten Änderungen nicht übernommen. Man kann nun das MSI ohne Änderungen verteilen oder noch mit der aktuellsten 10.x Version arbeiten und bis “early November” abwarten…

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Medienserver Zeitsynchronisierung

Wir setzen an unserer Schule einen Medienserver für grosse Multimediadateien wie Filme ein. Dieser wird über ein Startskript mit “net use…” bei der Anmeldung als Netzlaufwerk verbunden. Seit kurzem hat dies nicht mehr funktioniert. Eine kurze Überprüfung ergab dann, dass die Uhrzeit nicht synchronisiert wurde.

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Da es sich ja um keine Windowsmaschine handelt, die die Zeit automatisch mit dem Domändencontroller abgleicht, muss man das manuell selber machen, was ich bei der Installation übersehen habe.

Dazu muss man in der Systemsteuerung in die “Regionale Optionen”.

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Hier kann man nun einen NTP Server angeben, mit dem die Zeit synchronisiert wird. Da ich auf der Firewall nur dem primären Domänencontroller erlaubt habe, die Zeit mit dem Internet zu synchronisieren, habe ich die IP Adresse von diesem eingetragen.

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Microsoft School Agreement

Beim Microsoft School Agreement ändert sich einiges.

Am besten meldet man sich auf der Seite https://shop.diractionag.ch an und wählt dann “Für meine Organisation” –> “Miete” –> “Primar-, Sekundar-, Mittel- und Berufsschulen”.

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Auf der Primarschule bleibt es beim Alten, die Lizenzen fallen pro verwendetem PC an. Bei der Oberstufe ändert es sich aber auf eine Zählweise der angestellten Mitarbeiter (siehe http://diraction.ch/de/ueberblick). Hier muss man die “Vollzeitmitarbeiter”, die mindestens 200 Stunden pro Jahr angestellt sind melden (http://diraction.ch/de/merkmale). Von so einem Vollzeitjob träume ich auch Zwinkerndes Smiley.

Obwohl man so ja eigentlich alle Angestellten melden muss, wird es bei uns und wahrscheinlich bei allen Oberstufen günstiger. Trotz vieler Teilzeitangestellter haben wir mehr Computer als Angestellte.

Ausserdem ändern sich der Preis der RemoteDesktopServices CAL (CAL steht für Client Access License, also Zugriffslizenz). Die benötigt man, damit die Lehrkräfte von zuhause aus auf unserem RemoteDesktop Server arbeiten können. Neu bezahlt man dafür 15.- Fr. pro Jahr pro User (oder 10.- Fr. wenn man für alle User lizenziert – bei uns wird das Angebot von zuhause zu arbeiten aber nur von wenigen benutzt).

Bis jetzt habe ich System Center Configuration Manager (SCCM) für 200.- Fr. pro Jahr lizenziert. Mit SCCM bekommt man mehr Möglichkeiten, Software und Betriebssysteme zu verteilen, als das über Gruppenrichtlinien und WDS möglich ist. Ausserdem kann man mit SCCM die Antivirenlösung “Forefront Endpoint Protection” managen, die beim School Agreement für die Clients schon dabei ist. Neu kann man für 150. Fr. (Standard Version) resp. 400.- Fr. (Datacenter Version) die ganze System Center Suite einsetzen. Also auch z.B. den “Virtual Machine Manager” zur Verwaltung virtueller Server oder den “Data Protection Manager” (DPM) zur Erstellung von Backups. Es ist also definitiv Zeit für Schulen, DPM als Alternative zu anderen Backuplösungen anzusehen…

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Ich habe zwar noch nicht alles fertig gerechnet, aber es sieht so aus, wie wenn die Lizenzierung günstiger werden würde. Ausserdem bekommt man mit System Center 2012 mächtige Werkzeuge für grössere Netzwerke zu einem günstigen Preis.

Lehreroffice: Promotionsübersicht 3. OS

Die Promotionsübersicht für die 3. Oberstufe im Kanton St. Gallen ist bei uns abhanden gekommen. Die erste und die zweite Oberstufe funktionieren wie gewohnt.

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Neu muss man unter Ansicht “Weitere Darstellungen auflisten” auswählen.

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Bei diesen weiteren Darstellungen kann man nun z.B. “Promotion am Ende des Schuljahres” auswählen und erhält dadurch die Promotionsübersicht wie gewohnt.

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Einmal mehr einen grossen Dank an das Lehrerofficeteam für die schnelle und kompetente Klärung.

Hier wird noch erklärt, wieso das standardmässig nicht mehr angezeigt wird.

Kindergarten anbinden

Bis jetzt hatten die Kindergärten einen normalen ADSL Anschluss. Die Kindergärtnerinnen waren lokale Administratoren auf ihren Geräten, die Geräte wurden wie private Geräte zuhause gepflegt. Über einen Zugang zum Remote Desktop Server konnten die Kindergärtnerinnen Dateien untereinander austauschen und so abspeichern, dass sie im zentralen Backup erfasst wurden.

Nun haben wir auch in den Kindergärten einen “Schulen ans Internet” Anschluss von der Swisscom. Dies ist seit einiger Zeit auch für die Kindergärten im Kanton möglich. Nun haben sie Mehrwertfunktionen wie den Content Filter der Swisscom oder Zugang zum Zeitungsarchiv Swiss Dox. Aber vor allem haben sie neu nun eine fixe IP im Bildungsnetz des Kantons (also hinter der Swisscom Firewall und offen gegenüber allen anderen Schulen im Bildungsnetz). Selbstverständlich sollte man sich noch mit einer eigenen Firewall gegenüber den anderen Schulen schützen. 

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Für die Kindergarten habe ich mich für eine kleine ZyXEL Firewall entschieden. Damit kann man zusätzlich auch einen VPN Tunnel zum Schulnetzwerk herstellen.

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Für die Site-to-Site Verbindung muss man die IP des Partners “Secure Gateway” angeben und dafür sorgen, dass Verschlüsselung etc. auf beiden Seiten zusammenpassen.

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Wenn man nun als DNS die DNS-Server des “grossen” Netzwerks angibt, sind die Kindergärten neu wie ein Teil des internen Netzwerks und können auf alle Netzwerkfreigaben zugreifen. Ausserdem funktioniert auch die Softwareverteilung über SCCM. Bei Softwareverteilung über Gruppenrichtlinien kann man sich nicht anmelden, bis die Software installiert ist. Bei einem Paket wie z.B. dem Acrobat Reader kann das ziemlich lange dauern, wenn die Anbindung über so einen VPN Tunnel läuft. Mit SCCM kann man sich anmelden und im Hintergrund wird das Paket langsam über Bits heruntergeladen und erst installiert, wenn die Dateien angekommen sind.