Exchange über Sophos UTM veröffentlichen

Exchange kommuniziert stark mit dem Internet, zum einen um Mails zu empfangen und zu versenden, zum anderen können aber auch Möglichkeiten angeboten werden, damit die Mitarbeiter von aussen auf ihr Postfach zugreifen können. Dazu gehören Outlook Web Access, ActiveSync und Outlook Anywhere. All dies lässt sich durch eine Sophos UTM schützen.

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Informatik-Biber 2013 Resultate

Auch dieses Jahr haben wir wieder mit vielen Schüler/-innen am Informatik-Biber teilgenommen. Neben einer Einzelwertung gibt es noch eine Kategorienwertung, welche nur die Anzahl Teilnehmer berücksichtigt. In der Kategorie Schuljahr 3/4 konnten wir den Titel verteidigen, in der Kategorie Schuljahr 5/6 haben wir dieses Jahr zum ersten Mal gewonnen und in der Kategorie Schuljahr 7/8 hat uns unsere Nachbargemeinde Oberriet auf den zweiten Platz verwiesen.

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VPN Tunnel durch Swisscom SAI Netz

Wir haben für unsere Schule und für unsere 3 Kindergärten einen SAI-Anschluss von Swisscom. In der Schule leiten wir allen Verkehr über die öffentliche IP, weil der SAI-Anschluss für ein Netzwerk in der Grösse von unserem nicht zu gebrauchen ist, aber das ist ein anderes Problem.

Zwischen den Kindergarten SAI-Anschlüssen und unserem Schul-SAI Anschluss bauen wir über einen IPsec Tunnel eine Verbindung auf. Dies funktioniert eigentlich perfekt.

Im Oktober kamen aber zwei der Kindergärten nicht mehr auf Webseiten, obwohl die restlichen Verbindungen, eben z.B. der IPsec Tunnel noch perfekt funktionierten. Die Swisscom hatte also irgendwelche Einstellungen verändert. Eine eröffnete Supportanfrage wurde sehr schnell bearbeitet.

Sehr geehrter Herr Kruesi,
… meldete uns dass beim Kindergarten … die Websites nicht angezeigt werden. Wir haben ein paar Änderungen vorgenommen und möchten Sie bitten zu testen, ob es für Sie nun besser ist?
Besten Dank für Ihre Rückmeldung und freundliche Grüsse

Danach konnten auch wieder Internetseiten in den Kindergärten angesehen werden. Eineinhalb Monate später wollte ich nun von der Schule aus eine Webseite im Kindergarten öffnen (es gab neue Kopierer und nun auch in den Kindergärten solche, die ins Netz eingebunden werden können). Dies funktionierte aber nicht, obwohl alle anderen Zugriffe problemlos durch den IPsec Tunnel übertragen werden. An den Einstellungen sollte es auch nicht liegen, weil ich immer noch einen Kindergarten hatte, bei dem alles funktionierte (und bei dem im Oktober auch kein Problem aufgetreten war und daher auch keine “paar Änderungen” gemacht wurden).

Nach längerem hin und her hat mich dann eine Netzwerkananlyse mit Wireshark auf den richtigen Weg geführt. Scheinbar war eine der “paar Änderungen” am Router der Swisscom das Ändern der MTU. Standardmässig funktioniert eine MTU von 1500 auf dem Wan-Port der Firewall, wie sie auch beim unveränderten Kindergarten weiterhin noch funktioniert. Nach Firmware Up- und auch Downgrades, nach Resets und Neukonfigurationen lag es also nur daran, und ich musste nur die MTU der Wan-Schnittstelle im Kindergarten auf 1400 herunterstellen.

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Wir sparen einiges Geld mit dem SAI Angebot der Swisscom, aber weniger Arbeit wäre auch was wert Zwinkerndes Smiley.

WhatsApp und Co in der Schule

Ich wurde auf den Artikel “Lehrer informieren Schüler über WhatsApp” von 20min aufmerksam gemacht. Immer wieder hört man, dass an Schulen Lehrpersonen mit den Schüler/-innen über öffentliche soziale Netzwerke wie WhatsApp oder Facebook kommunizieren. Persönlich habe ich da meine Bedenken.

Am schweizerischen ECDL Informationstag 2013 hat Damien O’Sullivan, CEO der ECDL Foundation Dublin, einen spannenden Gedanken formuliert. In westlichen Ländern gibt es bald keinen “digital Divide” mehr, es haben (beinahe) alle Zugang zu einem Computer (oder Smartphone, Tablet, …), es haben (beinahe) alle Zugang zum Internet etc. Was aber immer mehr zum tragen kommt, sind die digitalen “Skills”, also Fähigkeiten und Fertigkeiten. Wenn nun also (fast) alle zuhause auf dem Tablet ein Buch lesen, im Internet surfen und den Fahrplan der SBB öffnen können, heisst das noch lange nicht, dass sie die Skills mitbringen, die im Arbeitsleben gebraucht werden, eben beispielsweise eine Tabellenkalkulation kompetent zu benutzen. Natürlich bin ich mir bewusst, dass dieser Gedanke perfektes Marketing für ECDL ist. Trotzdem hat der Gedanke etwas.

Was bedeutet das für die Schule? Meiner Meinung nach sollte die Schule kompetente und professionelle Benutzer ausbilden. Daher begrüsse ich es, wenn in der Schule neben kreativen Aufgaben auch über Datenschutz und IT-Sicherheit gesprochen wird (vgl. auch diesen Beitrag). Daher begrüsse ich auch, wenn in der Schule versucht wird, den Computer oder die Informatik zu verstehen und nicht nur zu gebrauchen. Aus diesen Grund finde ich es auch sinnvoll, wenn in der Schule einfache Programmieraufgaben gelöst werden. Dazu muss nicht jeder Schüler ein professioneller Programmierer werden, aber mit sehr einfachen Mitteln und geeigneten Programmen wie Logo oder Scratch werden Kenntnisse vermittelt, wie Computer funktionieren (und damit auch die Fähigkeit, besser abzuschätzen, wo Chancen aber auch Gefahren liegen). Daher begrüsse ich es auch, dass wir auf der Oberstufe einen Freifachkurs anbieten, bei dem die Schüler/-innen mit Lego Mindstorms Roboter programmieren.   

Sollen nun Schulen mit Facebook, WhatsApp und ähnlichen Diensten arbeiten, einfach weil die Schüler/-innen sich “sowieso dort bewegen”? Meiner Meinung nach wäre es besser den Schüler/-innen aufzuzeigen, welche Tools man für welchen Zweck braucht. Mit WhatsApp kann ich auch später im Arbeitsleben perfekt das Wochenende mit meinen Freunden planen. Da kann man dann selber entscheiden, welche Daten man einem Dienst, der in der Vergangenheit immer wieder durch Meldungen wegen fehlender Sicherheit auffiel, anvertraut. Solche Dienste müssen irgendwann richtiges Geld verdienen und ändern auch plötzlich mal ihr Geschäftsmodell. Was passiert dann mit meinen bereits übertragenen Daten? Im Arbeitsleben wird kaum ein Arbeitgeber auf einen solchen Dienst setzen. Wieso sollte die Schule? Vielleicht hätte die im Artikel erwähnte Schule besser aufgezeigt, wie einfach es ist, den Schulmailaccount über das Smartphone abzurufen, wenn die Schüler/-innen die Mails nicht lesen. Dort steht keine Firma dahinter, deren langfristige Absichten man nicht kennt. Mails zwischen Lehrern und Schülern werden nur auf dem Mailserver verschoben und verschlüsselt auf das Smartphone abgerufen. Und dies ist ein Ablauf, der einem auch im Berufsleben begegnen kann.

Meiner Meinung nach müsste die Schule also einen professionellen Umgang mit Informatik vermitteln, statt sich den Schüler/-innen anzubiedern. So ist z.B. Educanet2 lange nicht so attraktiv und intuitiv wie andere Cloudanbieter. Aber vielleicht macht es Sinn der Schüler/-innen aufzuzeigen, wieso man diesen Dienst verwendet. Vielleicht verstehen sie dann als Arbeitnehmer auch besser, wieso die Firma die Terminplanung nicht über WhatsApp abwickelt.

Und vielleicht bin ich auch nur ein Ewiggestriger, der die Zeichen der Zeit nicht versteht….

Zugang zu RD-Server mit MacOS

Wir haben schon seit einiger Zeit einen Remotedesktopserver / –gateway, mit dem wir unseren Lehrpersonen das Arbeiten von zuhause ermöglichen. So kann jede Lehrkraft eine Verbindung zu diesem RD-Server durchs Internet herstellen um von zuhause Arbeitsblätter zu bearbeiten oder auf Lehreroffice zuzugreifen.

Bisher gab es nur einen mir bekannten Client, um von Android oder iOS durch das RD-Gateway auf den RD-Server zuzugreifen. Dieser kostete aber 20 Euro (vergleiche auch diesen Eintrag).

Nun hat Microsoft einen neuen eigenen Client gratis veröffentlicht, der im Gegensatz zur Vorgängerversion nun auch über das Gateway von ausserhalb Verbindung aufnehmen kann. Man findet ihn in den jeweiligen App-Stores.

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Cloud Services für die Schule?

Die Vereinigung der Schweizer Datenschützer haben ein Merkblatt zum Einsatz von Cloud-Services wie Dropbox, Microsoft Office 365 und Google Drive in der Schule herausgegeben.

Die Vereinigung der Schweizerischen Datenschutzbeauftragten hat Richtlinien veröffentlicht, die den Einsatz von Cloud-Services, Google, Dropbox, Microsoft und Co. zumindest stark in Frage stellen. (Quelle Inside-IT)

Das Merkblatt findet man z.B. auf der Webseite des Datenschutzbeauftragten des Kantons Zürich.

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NEW ECDL

An unserer Schule bieten wir unseren Schüler/-innen schon seit längerem an, ECDL Zertifikate zu erlangen.

„Die European Computer Driving Licence (ECDL) ist ein Computeranwender-Zertifikat, das praktische Fertigkeiten in den gebräuchlichsten Computeranwendungen bescheinigt. Der ECDL ist unabhängig von Plattformen und Herstellern und entspricht internationalen Standards.“ (Quelle: http://ecdl.ch/index.php?id=222).

„alter“ ECDL
Beim „alten“ ECDL gibt es die folgenden 7 Module, in denen man eine Prüfung ablegen kann.

  • Modul 1: Grundlagen der Informationstechnologie
  • Modul 2: Computerbenutzung und Dateimanagement
  • Modul 3: Textverarbeitung
  • Modul 4: Tabellenkalkulation
  • Modul 5: Datenbank
  • Modul 6: Präsentation
  • Modul 7: Information und Kommunikation

Schüler/-innen können innerhalb von 3 Jahren 4 Prüfungen ihrer Wahl ablegen, um das sogenannte „ECDL Start“ Zertifikat zu erlangen. Wenn sie alle 7 Prüfungen ablegen, erhalten sie das „ECDL Core“ Zertifikat.

NEW ECDL
Ab 1. Januar 2014 gibt es den neuen ECDL. Es kann aber auch weiterhin der „alte“ ECDL angeboten werden.

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Für das neue „kleine“ Zertifikat sind nun 4 Module vorgegeben, man kann sie also nicht mehr selber auswählen. Diese 4 Module ergeben das neue Zertifikat „ECDL Base“.

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Für das neue Zertifikat „ECDL Standard“ kann man zu den 4 Base Modulen noch 3 Standardmodule nach Wahl abschliessen.

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Weitere Informationen findet man im aktuellen Flyer.

Weitere Änderungen gegenüber dem alten ECDL
Neu gibt es eine unbeschränkt gültige „ECDL ID“ als Skillscard. Über diese kann man auch später zusätzliche Module abschliessen. Im Online Profil sieht man dann immer, was man bereits gemacht hat. Ausserdem lässt sich auch ein Link z.B. für Bewerbungsunterlagen generieren, über den die bestandenen Module angesehen werden können.

Zeitlicher Ablauf
Ab 1. Januar 2014 kann die neue Online ID verkauft werden, die „alte“ Skillscard noch bis zum 31. Juli 2014. Die Testcentren können selber wählen, wann sie umstellen. Ich möchte dies aber unseren Schüler/-innen resp. deren Eltern freistellen.

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Schüler mit der „alten“ Skillscard können auf die neue Online ID wechseln (voraussichtlich sogar kostenfrei). Die „alten“ Module 3 (Textverarbeitung), 4 (Tabellenkalkulation), 5 (Datenbanken anwenden) und 6 (Präsentation) gibt es auch beim neuen ECDL, diese werden auch für die neuen Zertifikate angerechnet. Die neuen Module (in der Grafik mit einem Stern gekennzeichnet) müssen aber für die neuen Zertifikate auch neu gemacht werden. Dies bedeutet, dass die „alten“ Module 1 (Grundlagen der Informationstechnologie), 2 (Computerbenutzung und Dateimanagement) und 7 (Information und Kommunikation ) nicht für die neuen Zertifikate angerechnet werden.

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Lehrmittel
Wir arbeiten mit dem Onlinekurs auf Educanet2. Gemäss telefonischer Auskunft weiss Bitmedia noch nicht, wann und zu welchen Konditionen die Module zu dem neuen ECDL über diesen Weg angeboten werden.

Mögliche Wege für unsere Schüler/-innen

Fall 1: „Ich habe bereits eine Skillscard“

  1. Man kann bis 31. Juli 2015 die Prüfungen wie bisher ablegen und erhält nach 4 resp. 7 bestandenen Prüfungen ein gültiges Zertifikat – wie alle Schüler/-innen, die bereits bis jetzt ein Zertifikat erhalten haben.
  2. Ab 1. Januar 2014 kann man auf eine Online-ID wechseln und danach auch die neuen Module abschliessen. Auf diesem Weg erhält man nach 4 resp. 7 bestandenen Prüfungen ein neues Zertifikat. Die Prüfungen zu den „alten“ Modulen 3, 4, 5 und 6 werden für die neuen Zertifikate angerechnet. Bereits bestandene Prüfungen zu den „alten“ Modulen 1, 2 und 7 werden nicht angerechnet und gehen somit „verloren“.


Fall 2: „Ich möchte mit ECDL noch im Jahre 2013 beginnen“

Bis zum 31. Dezember 2013 kann man nur die „alte“ Skillscard beziehen. Danach gibt es die gleichen zwei Möglichkeiten wie beim Fall 1.

Fall 3: „Ich möchte mit ECDL zwischen Januar 2014 und Juli 2014 beginnen“
In dieser Zeit kann man sowohl die „alte“ Skillscard als auch die neue Online-ID beziehen. Man kann also sogar bis zum Juli 2015 die „alten“ Zertifikate erhalten. Ich würde aber empfehlen, die neue Online-ID zu beziehen. Falls das Lehrmittel noch nicht so weit ist, kann man ja mal mit den Modulen 3, 4 und 6 beginnen (wer möchte, auch mit 5).

Fall 4: „Ich möchte mit ECDL erst nach Sommer 2014 beginnen“
Ab 01. August 2014 bekommt man keine alte Skillscard mehr. Es kommt also nur noch der neue ECDL in Frage.