Archiv der Kategorie: SCCM

Photoshop Elements 10 Trial verteilen

Bei uns findet wieder einmal ein Lehrerweiterbildungskurs mit Photoshop Elements statt, für den ich die Trialversion verteilen muss…

Diesmal soll die Version 10 eingesetzt werden. Version 9 habe ich schon mal verteilt, es ging also nur noch darum, die Änderungen herausfinden, zu testen und zu dokumentieren.

Adobe Application Manager findet man unter http://www.adobe.com/de/applicationmanagerpatch/downloadwin.html. Die entpackten Dateien kopiere ich in den neuen Unterordner AAM.

Das für die Version 10 angepasste Skript lautet neu:

@echo off
start /wait %~dp0AAM\setup.exe –mode=silent
msiexec /i "%~dp0Adobe Photoshop Elements 10.msi" TRANSFORMS=1031.mst ELEMENTS_DE_DE=1 ORGANIZER_DE_DE=1 STARTWATCHSERVICE=1 SUPPRESSREBOOT=1 NOT_STANDALONE=1 /qn /norestart
cd %~dp0ElementsOrganizer
msiexec /i "Elements 10 Organizer.msi" TRANSFORMS=1031.mst NOT_STANDALONE=1 /qn /norestart
REM Remove destop shortcuts 4 win7
if exist "C:\Users\Public\Desktop\Adobe Photoshop Elements 10.lnk" del "C:\Users\Public\Desktop\Adobe Photoshop Elements 10.lnk"
if exist "C:\Users\Public\Desktop\Adobe Application Manager.lnk" del "C:\Users\Public\Desktop\Adobe Application Manager.lnk"
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

Um die korrekten Parameter zu bestimmen, kann man in einer virtuellen Maschine (die man immer wieder auf den Zeitpunkt vor der Installation zurücksetzen kann) Photoshop Elements normal installieren und diesen Prozess mit dem “Process Monitor” von Sysinternals beobachten.

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Gimp 2.8 verteilen

Gimp ist eine open-source Bildbearbeitung, die in der Photoshop Liga spielt (hier findet man eine schon etwas angestaubte Anleitung). Die Version 2.8 bietet einige Neuerungen. So kann man neu in einem “Ein-Fenster-Modus” arbeiten, Ebenen-Gruppen erstellen oder erweiterte Textfunktionen verwenden. Weitere Neuerungen finden sich in den Release Notes.

Gimp lässt sich einfach mit einem Parameter /VERYSILENT verteilen. image

Wir hatten noch die alte Version 2.6.11 installiert. Diese wird bei der Installation der Version 2.8 automatisch deinstalliert. Nachtrag: Diese Anleitung und damit die automatische Deinstallation funktioniert bis zur aktuellsten Version – im Moment 2.8.22.

Um mit dem neuen Einzelfenster-Modus zu arbeiten, muss man ihn unter “Fenster” –> “Einzelfenster-Modus” aktivieren.
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Das sieht dann so aus.
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SCCM build&capture hängt bei Updates

Wie in diesem Beitrag beschrieben pflege ich jeweils die neuesten Windows Updates in mein Grundimage ein, damit ein Neuaufsetzen nicht unnötig lange dauert, weil die Updates erst zu diesem Zeitpunkt heruntergeladen werden.

Mit meiner 64bit “build & capture” Tasksequenz hat alles auch nach diesem Patchday korrekt funktioniert, aber bei der 32bit Tasksequenz bleibt die virtuelle Maschine bei den Updates hängen.

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Nach Fehlersuche und Internetrecherche bin ich auf KB 2509007 gestossen, der genau dieses Problem beschreibt. Über diesen KB Artikel kann man sich den entsprechenden Hotfix zukommen lassen. Bei der Installation des Hotfixes kann man auch noch ein Paket und ein Programm erzeugen lassen.

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Die Client Installations Dateien werden bei der Installation des Hotfixes “upgedated”, daher muss man den Verteilungspunkt aktualisieren.

Nun kann man die Tasksequenz bei “Windows und ConfigMgr einrichten” folgendermassen ergänzen:

PATCH=”C:\_SMSTaskSequence\OSD\<var><Package_ID></var>\i386\hotfix\KB2509007\sccm2007ac-sp2-kb2509007-x86-deu.msp"

<var><Package_ID></var> muss mit der richtigen Package_ID ersetzt werden. Wenn man mehrere Patches benutzen muss, kann man sie durch einen Strichpunkt voneinander abrennen.

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Danach läuft auch die Installation von Updates während der “build & capture” Tasksequenz wieder.

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Audacity 2.0 verteilen

Audacity ist eine open-source Software, mit der man Töne aufnehmen, schneiden und bearbeiten kann. Die Software kann in der Schule eingesetzt werden, um beispielsweise ein Hörspiel aufzunehmen und zu schneiden. Eine schon etwas ältere Anleitung findet man hier.

Unter http://www.audacityteam.org/download/windows/ findet man Audacity als EXE für Windows.

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Audacity kann aus Lizenzgründen standardmässig keine MP3’s exportieren:

Because of software patents, we cannot distribute MP3 encoding software ourselves. Follow these instructions to use the free LAME encoder to export MP3 files with Audacity.

Die Programmierer von Audacity empfehlen den Lame Encoder, um MP3’s zu erstellen. Auf der Downloadseite von Audacity  findet man unter Optional Downloads auch eine für Windows und Audacity geeignete Version.

Die heruntergeladenen Dateien benenne ich um, so dass keine Versionsnummern mehr drin vorkommen (dies, damit ich bei einer neuen Version das gleiche Paket in SCCM verwenden kann –  so muss man dann nur die Dateien ersetzen, den Verteilungspunkt aktualisieren und das Programm erneut ausführen)

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Die beiden Programme verteile ich über eine Batchdatei (install.cmd) mit dem folgenden Inhalt:

@echo off
%~dp0audacity.exe /VERYSILENT /NORESTART /MERGETASKS=“!desktopicon“
%~dp0Lame.exe /VERYSILENT /NORESTART
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Nachtrag

Die alte Version (Audacity 1.3 Beta) wird bei der Installation der neuen Version nicht deinstalliert. Es ist möglich, beide Versionen parallel zu betreiben. Somit könnte man auch einfach die alte Verknüpfung aus dem Startmenü entfernen, um die Benutzer nicht zu verwirren.

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Ich wollte aber die alte Version vollständig deinstallieren. Daher habe ich ein Skript geschrieben, um diese zu entfernen. (Vorsicht, es hat keinen Zeilenumbruch innerhalb der Zeilen mit “if exist”. Das Skript besteht also aus 3 Zeilen. Wenn man nur x64 oder x86 Maschinen hat, kann man sich die entsprechende Zeile auch sparen).

@echo off
if exist „C:\Program Files (x86)\Audacity 1.3 Beta\audacity.exe“ „C:\Program Files (x86)\Audacity 1.3 Beta\unins000.exe“ /verysilent
if exist „C:\Program Files\Audacity 1.3 Beta\audacity.exe“ „C:\Program Files\Audacity 1.3 Beta\unins000.exe“ /verysilent

Die alte Version wird so korrekt entfernt, aber scheinbar auch die Verknüpfung von Audacity mit den eigenen Projektdaten. Beim ersten Start kommt ein entsprechender Hinweis. Die Benutzer können dies mit “Ja” bestätigen und Audacity 2.0 funktioniert danach einwandfrei.

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Wenn man das Hinweisfenster nicht haben möchte, kann man auch nach der Deinstallation der alten Version die neue nochmals installieren. Besser wäre es natürlich gewesen, zuerst die alte Version zu entfernen und danach die neue zu installieren, aber nachher ist man ja häufig schlauer. Zwinkerndes Smiley

Paint.Net verteilen

Hinweis: Hier findet sich eine aktualisierte Anleitung

Paint.Net ist eine schnelle und leichte Bildbearbeitung, die den meisten Anforderungen für die Schule genügt. Für kompliziertere Bildbearbeitungsaufgaben verwende ich Gimp und als schneller Bildbetrachter Irfanview. Bereits ältere Anleitungen zu den Programmen findet man hier.

Beim Download von Paint.Net muss man aufpassen, dass man nicht versehentlich auf einen der vielen Download Buttons der Werbung klickt:

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In der Dokumentation von Paint.Net ist beschrieben, wie man Paint.Net “unattended” installieren kann. Gemäss dieser Anleitung extrahiere ich zuerst die MSI Pakete

Paint.NET.3.5.10.Install.exe /createMsi DESKTOPSHORTCUT=0

Nun erhält man je ein MSI Paket für die x86 und die x64 Version.

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Diese kann man nun über Gruppenrichtlinien oder mit SCCM verteilen.

Nachtrag 1

Bisher habe ich jeweils das x86 MSI verteilt. Da wir neu auch Windows 7 64bit Maschinen haben, hat das nicht funktioniert.

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Als ich dann auf den 64bit Geräten die neue 64bit Version verteilen wollte, hat das nicht funktioniert. Bei einer manuellen Installation kam folgende Fehlermeldung:

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Es handelte sich aber um die 64bit Version. Nach ein paar Nachforschungen kam ich dann dahinter, dass dies an der missglückten Verteilung des x86 Pakets lag. Obwohl die x86 Version nicht installiert werden konnte, wurde ein Registry Eintrag erstellt, der danach eine korrekte Installation der richtigen x64 Version verhindert hat.

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Man kann den betroffenen Eintrag durch folgenden Befehl entfernen:

reg delete HKCR\Installer\Products\B73A4FC94C8A7D44C835319B9D95B42B /va /f

Zum Glück lässt sich auch dies automatisieren. Danach läuft auch die Verteilung des x64 Pakets.

Nachtrag 2
Bei der Installation der neuen Version sollte die alte automatisch deinstalliert werden. Dies funktionierte bei mir aber bei diversen Computern nicht richtig. Am Schluss war zwar der Eintrag aus dem Startmenü verschwunden, die alte Version war aber noch ausführbar unter c:\programme zu finden und die neue wurde nicht korrekt installiert. Aus diesem Grund habe ich ein Skript geschrieben, mit dem ich die Versionen 3.5.10, 3.5.11 und 4.0 zuerst manuell deinstalliere. Das Problem scheint nun behoben zu sein.

@echo off
taskkill /im PaintDotNet.exe /t /f
start /wait msiexec /x {529125EF-E3AC-4B74-97E6-F688A7C0F1C0} /qn
start /wait msiexec /x {72EF03F5-0507-4861-9A44-D99FD4C41418} /qn
start /wait msiexec /x {3F5F509B-E226-417C-8CD1-CAAE756C328A} /qn

cd %~dp0
msiexec /i PaintDotNet.x64.msi /qn
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Software für Messungen

Im Fach Natur und Technik werden von einigen unserer Lehrkräften Messgeräte von Vernier eingesetzt. Statt einem teuren Messgerät mit integrierter grafischer Ausgabe verwendet man ein Messgerät mit USB Anschluss und passender Software. Damit kann man die Anzeige der Messung auf dem Computer (oder auch Beamer) ausgeben und auch Änderungen über die Zeit erfassen.

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Vernier bietet dazu die Software “Logger Pro” kostenpflichtig und eine eingeschränkte Version “Logger Lite” gratis an. Einmal mehr stellt sich die Frage, wie man die Software verteilt, ohne manuell bei jedem Computer vorbei zu gehen.

Bei der Installation stellt man fest, dass ein MSI generiert wird. Nun muss man dieses nur noch finden.

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Unter %temp% findet man dann einen Ordner, mit den gesuchten Dateien.

Durch die Wahl von Deutsch wird automatisch die passende 1031.mst Datei erstellt.

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Der Ordner unter %temp% wird aber gelöscht, sobald man die Installation beendet. Man sollte die Dateien also sichern, bevor man auf “weiter” klickt.

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Das gefundene MSI lässt sich nun “normal” verteilen. Man kann es mit ORCA noch etwas anpassen (1031 MST anwenden und dann als neues mst speichern):

Property
ISCHECKFORPRODUCTUPDATES -> 0

Shortcut
LL_DesktopIcon_Full -> Drop Row

Smartboard Software im Netz verteilen

Achtung: Diese Anleitung ist veraltet. Eine aktuelle Anleitung findet man hier.

Auf der Seite http://www.smarttech.com/de/Support/Browse+Support/Download+Admin+Software findet man die Administrator-Downloads.

Gemäss dem “Handbuch für Systemadministratoren” habe ich in einer virtuellen Maschine den Install Manager installiert. Über “Specify a package to modify” kann man die heruntergeladene “Smart Education Software” anpassen.

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Nun kann man eigene Anpassungen vornehmen:

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Product Selection
SMART Product Drivers
SMART Notebook software

Language Selection
German

SMART Product Update
Do not install SMART Product Update

Gallery Content
Gallery location: \\server\freigabe\
(nach Angabe des Pfades Gallery Essentials und Lesson Activity Toolkit installieren)

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Team Content
Pfad angeben

My Content
Pfad angeben

Am Schluss kann man über “File” –> “Publish” eine MST Datei generieren:

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Bei der Softwareverteilung über SCCM wird das ganze Paket zuerst auf den Client kopiert und dann lokal installiert. Nicht benötigte Sprach- und Flashplayerinstallationsdateien belegen etwa 288 MB an Speicherplatz, die bei jeder Installation übers Netzwerk kopiert würden. Daher lösche ich diese vorher.

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Nun kann man die Software z.B. mit SCCM oder über Gruppenrichtlinien verteilen:

msiexec /i „SMARTEducationSoftware.msi“ TRANSFORMS=smartboard.mst /qn

Bei einem früheren Update gab es Probleme, wenn noch eine alte Version installiert war. Daher habe ich ein Skript geschrieben, das überprüft, ob noch eine alte Version vorhanden ist und diese in dem Fall deinstalliert. Die “Product Codes” habe ich aus dem “Handbuch für Systemadministratoren” von der Smarttech Seite.

@echo off
REM alte Version deinstallieren
if not exist „c:\program files\SMART Technologies\Education Software\Notebook.exe“ goto smartx32uninstalled
start /wait msiexec /x {AFE024C7-7CA7-4C8E-90EE-D877C7CD96A3} /q
start /wait msiexec /x {E3189F44-F7BD-4F96-B756-A0AEFAF61D3A} /q
start /wait msiexec /x {4A1F2472-6164-43FA-9D2F-B35E71A8DF32} /q
start /wait msiexec /x {ED2455F7-6AA6-4D3C-85E9-A72297DD7051} /q
start /wait msiexec /x {E7C8BE98-DEF2-4D50-BFD4-24921FD570CA} /q
:smartx32uninstalled
if not exist „c:\Program Files (x86)\SMART Technologies\Education Software\Notebook.exe“ goto smartx64uninstalled
start /wait msiexec /x {AFE024C7-7CA7-4C8E-90EE-D877C7CD96A3} /q
start /wait msiexec /x {E3189F44-F7BD-4F96-B756-A0AEFAF61D3A} /q
start /wait msiexec /x {4A1F2472-6164-43FA-9D2F-B35E71A8DF32} /q
start /wait msiexec /x {ED2455F7-6AA6-4D3C-85E9-A72297DD7051} /q
start /wait msiexec /x {E7C8BE98-DEF2-4D50-BFD4-24921FD570CA} /q
:smartx64uninstalled

REM Microsoft Visual Studio Tools for Office installieren
if %PROCESSOR_ARCHITECTURE%==x86 (
start /wait „%~dp0Support\vstor40_x86.exe /q
) else (
start /wait „%~dp0Support\vstor40_x64.exe /q
)

REM neue Version installieren
msiexec /qn /i „%~dp0SMARTEducationSoftware.msi“ TRANSFORMS=smartboard.mst

REM Remove destop shortcuts 4 win7
if exist „C:\Users\Public\Desktop\SMART Notebook 11.lnk“ del „C:\Users\Public\Desktop\SMART Notebook 11.lnk“
if exist „C:\Users\Public\Desktop\SMART Ink Document Viewer.lnk“ del „C:\Users\Public\Desktop\SMART Ink Document Viewer.lnk“

REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Nun kann man das Skript als Programm ankündigen:

cmd.exe /c install.cmd

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Adobe Reader verteilen

Achtung: Hier gibt es eine aktualisierte Version dieses Beitrags.

Wenn man Adobe Reader im Netzwerk verteilen möchte, kann man bei Adobe um eine entsprechende Lizenz ansuchen und bekommt danach einen Link mit den entsprechenden Versionen, die man dann herunterladen kann.

Mit folgendem Befehl kann man ein MSI aus der EXE Datei extrahieren:

AdbeRdr1001_en_US.exe -sfx_ne -sfx_o“<somepath>\Extract

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Nun erhält man die extrahierten Dateien:

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Von http://kb2.adobe.com/cps/837/cpsid_83709.html kann man sich den Customization wizard (Win) herunterladen, um die Installation anzupassen. Dies mache ich jeweils in einer virtuellen Maschine.

Ich nehme jeweils folgende Anpassungen vor:

Installation Options: Run Installation –> Silently, Suppress reboot
Shortcuts:  Desktop –> remove
Eula: Suppress display of End User License Agreement
Online and … : diverses (siehe Bild unten)

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Am Schluss unter “Transform” –> “Generate Transform” z.B. als AcroRead.mst speichern und danach auch noch das Paket speichern. Damit erhalte ich folgende Dateien:

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Früher konnte man das MSI nun einfach so verteilen:
msiexec /i AcroRead.msi TRANSFORMS=AcroRead.mst

Neu ist es leider so, dass damit nur die Grundinstallation (also z.B. 10.1.0) installiert wird. Dafür gibt es neu eine Updatedatei (AdbeRdrUpd1013.msp im Beispiel oben).

Adobe veröffentlicht unter http://kb2.adobe.com/cps/837/cpsid_83709.html eine ausführliche Anleitung (Enterprise Administration Guide).

Verteilung ohne SCCM

Man kann Software in einem Netzwerk über Gruppenrichtlinien installieren. Diese Technologie ist bei jedem Windowsserver gratis mit dabei. In unserem “kleinen” Netzwerk (fürs Sekretariat) habe ich keinen SCCM Server, also musste ich über die Gruppenrichtlinien installieren. Im “Enterprise Administration Guide” auf Seite 89ff ist das Deployment mit Gruppenrichtlinien beschrieben.

Zuerst extrahiert man die Datei wie oben beschriieben mit “-sfx_ne -sfx_o“<somepath>\Extract” (in diesem Beispiel in c:\reader).

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Danach wechselt man in den neuen Ordner c:\reader und erstellt eine administrative Installation in einen anderen Ordner (in diesem Beispiel c:\aip) durch den Befehl: msiexec /a Acroread.msi

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Nun kopiert man aus dem extrahierten (c:\reader) Ordner die Updatedatei “AdbeRdrUpd1013.msp” in die administrative Installation.

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Diese Datei kann man nun in den aip Ordner integrieren:

msiexec /a AcroRead.msi /p AdbeRdrUpd1013.msp

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Diesen aip Ordner kann man nun auf den Server kopieren. Mit dem Customization Wizard kann man noch Anpassungen vornehmen (siehe oben). Einfacher ist es, die MST Datei von der letzten Installation in den neuen Ordner zu kopieren.

Nun kann man über die Gruppenrlchtlinien die alte Version updaten, wie es in der Anleitung von Adobe beschrieben ist. Ich habe mich entschieden, die alte Version zu deinstallieren und die neue separat als eine Installation zu installieren.

Verteilung mit SCCM

Viel einfacher geht’s im “grossen” Netzwerk mit SCCM. Da kann man normal die Grundversion (z.B. Version 10.1.0) verteilen und dann das Update auf 10.1.x über SCUP (gleiche Methode wie Windows Updates verteilt werden) installieren. Funktioniert bestens und ist sehr schnell umgesetzt.

Voraussetzung ist, dass SCUP installiert und konfiguriert ist. Adobe veröffentlicht unter http://kb2.adobe.com/cps/837/cpsid_83709.html den passenden SCUP Katalog. Nun kann man über “Import Update(s)” die Updates von Adobe (oder auch gewissen Hardwarehersteller wie HP oder Dell) importieren.

Durch einen Klick auf das Fähnchen kann man ein Update auswählen. Das Fähnchen wird danach grün und in der Spalte “Publish Type” steht “Full Content”.

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Durch einen Klick auf “Publish Update(s)” werden die ausgewählten Updates für die Verteilung mit SCCM vorbereitet.

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Nach einer Synchronisierung des Updaterepository’s in SCCM findet man das gesuchte Update.

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Dieses lässt sich nun wie die “normalen” Windowsupdates verteilen.

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Moleküle am Computer zeichnen.

Um mit seinen Schüler/-innen Moleküle am Computer zu zeichnen und zu visualisieren, wünschte eine Lehrperson für Chemie die Software Chemsketch von ACD/Labs.

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Man kann damit gezeichnete Moleküle in 3D ansehen und drehen.

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Die Software ist Freeware und man darf sie auch im Schulumfeld einsetzen: “ACD/ChemSketch Freeware* is for home and educational use ONLY.”

Um Chemsketch zu verteilen, kann man mit dem /a Schalter eine administrative Installation durchführen.

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Zuerst wählt man “Install and create MSI silent script” aus und führt die Installation wie gewünscht durch. 

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Am Schluss der Installation erhält man ein MSI und eine CAB-Datei.

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Diese lässt sich dann wie gewohnt als Skript, über die Gruppenrichtlinien oder mit SCCM verteilen.

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Verknüpfung zu IE 9 in Windows 7 64 bit

Unsere neuen Geräte werden mit der 64bit Version von Windows 7 ausgeliefert. Wie abzusehen, gab es auch ein paar Probleme beim Umstieg auf die 64bit Version. So läuft ältere Lernsoftware (aus der Windows 95 Ära) nicht mehr, die Druckertreiber mussten angepasst werden etc.

Auch auf ein Problem, das ich schon unter der 32bit Version hatte, bin ich wieder gestossen. Bei der Erstellung des Grundimages verwende ich einen sogenannten “Build and Capture” Task in SCCM. Dabei wird ein (virtueller) Computer aus einem “Betriebssysteminstallationspaket” (meistens dem Inhalt einer Installations-DVD) aufgebaut und mit Updates, Treibern und allenfalls sogar Software ergänzt. Am Schluss wird das Ganze als sogenanntes “Betriebssystemabbild” auf den SCCM Server zurückgespeichert.

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Nun kann man dieses “Betriebssystemabbild” als OSD-Task (Operating System Deployment) mit SCCM für neue Geräte “ausrollen”. Dabei kann dieser OSD-Task noch für die einzelnen Gerätetypen angepasst werden. So kann der OSD-Task bei Laptops noch um die Software für die gerätespezifischen Funktionstasten oder den Festplattenschutz bei Erschütterungen ergänzt werden, oder…

Wenn aber der Internetexplorer 9 auf diesem Weg installiert wird, funktioniert bei einem lokalen Administrator alles, aber bei den Standardbenutzern gibt’s kein Symbol in der Startleiste und auch im Startmenü gibt’s nur einen Eintrag der nicht an das richtige Ort verlinkt. Scheinbar passiert das nicht nur bei mir.

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Als workaround kann man den Internet Explorer direkt in das install.wim des “Betriebssysteminstallationspakets” integrieren. Dafür benötigt man “dism” aus dem WAIK (Windows Automated Installation Kit) und die Installationsdatei für den Internet Explorer 9 (IE9-Windows7-x64-deu.exe) von Microsoft. Die IE9 Installationsdatei kann man mit /x entpacken. Die extrahierte “Support.cab” kann man löschen, diese lässt sich nicht integrieren.

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Zur Sicherheit bearbeitet man eine Kopie der install.wim. In diesem Beispiel ist sie zusammen mit den entpackten IE9 Installationsdateien in einem Ordner c:\dism. Ausserdem liegt da auch noch ein leerer Ordner “mount”, den wir später benötigen.

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dism /get-wiminfo /wimfile:c:\dism\install.wim
Mit diesem Befehl erhält man den richtigen Index Eintrag.

dism /mount-wim /wimfile:c:\dism\install.wim /index:1 /mountdir:c:\dism\mount
dism /image:c:\dism\mount /add-package /packagePath:c:\dism\ie9
dism /unmount-wim /mountdir:c:\dism\mount /Commit

Mit diesen Befehlen werden die IE9 Dateien in das Image integriert.

Nun kann man mit dem angepassten Betriebssysteminstallationspaket durch einen neuen “build and capture” Durchgang ein neues Image zur Verteilung erstellen…