Backup auf externe Festplatte

Microsoft System Center Data Protection Manager (DPM) ist eine von vielen Möglichkeit, Backups zu erstellen. Obwohl DPM eigentlich für sehr grosse Umgebungen gemacht und normalerweise entsprechend teuer ist, gibt es auch hier spezielle Schulkonditionen von Microsoft. Aus diesem Grund haben wir auf DPM gewechselt, was bisher eine gute Entscheidung war. Hier die bereits veröffentlichten Dokumentationen in dem Zusammenhang.

DPM 2012 R2 installieren
DPM 2012 R2 konfigurieren und testen
Backup wiederherstellen nach einem “Worst Case”

Wir speichern unsere Backups also kurzfristig auf den DPM und langfristig auf eine virtuelle Bandbibliothek auf einem NAS in einem anderen Schulhaus. Zusätzlich wird jedes Quartal ein Backup auf eine externe Festplatte geschrieben, um noch einen dritten Standort für die Backups zu haben, aber vor allem, um noch Backups zu haben, die vom laufenden System getrennt sind.

Für dieses Quartalsbackup habe ich also eine USB Festplatte zuerst gemäss Anleitung für DPM konfiguriert. In Firestreamer habe ich eine zweite Library für diese Quartalsbackups angelegt. Diese muss nun ausgewählt werden.

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Durch einen Klick auf “Aktion” –> “Edit…” kommt man in den Media Layout Editor.

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Gemäss Hilfe soll man auch für externe Festplatten File Media auswählen und nicht wie man zuerst vermuten könnte Drive Media:

We recommend that you use external HDDs with Microsoft DPM in the file media mode which allows multiple virtual tapes per HDD.
Due to Microsoft DPM’s limitations, using external HDDs in the drive media mode (i.e. one virtual tape per HDD) is only feasible if you plan to have at least five external HDDs available to Microsoft DPM at any given time. Do not attempt to use a single HDD as a drive medium with Microsoft DPM because you will have trouble adding several backups to the same tape.

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Wenn man nun auf “Load Media” klickt, meldet Firestreamer, dass man in DPM die “Bibliothekstüre entriegeln” muss.

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Also zuerst die Türe entriegeln und dann auf “Ja” klicken…

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Nun muss man bei den einzelnen Schutzgruppen die Bibliothek auf die neue mit den USB Festplatten ändern und entweder warten, bis am nächsten Termin (bei uns jeweils Freitag Nacht) das Backup auf Band ausgelöst wird, oder ein Backup auf Band manuell anstossen.

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Am Schluss sollte man daran denken, die Schutzgruppen wieder auf die immer verfügbare Library umzustellen.

Wenn das Backup beendet ist, sollte man die virtuellen Bänder aus der virtuellen Bandbibliothek entfernen, bevor man einfach die externe Festplatte abzieht.

Dazu muss man erneut in DPM die Sperre der Türe aufheben und danach in Firestreamer die Medien entfernen.

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Danach werden in DPM alle Bänder wieder als Empty angezeigt.

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Wenn man irgendwann eine Wiederherstellung davon machen muss, kann man die Festplatte wieder anhängen und die darauf gespeicherten Bänder über “Add Existing File Media…” wieder einlesen.

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Windows Server 2008 Domänencontroller herabstufen

Beim Umstieg auf die neuen Server wurden auch neue Server fürs Active Directory installiert. Nun ist es Zeit geworden, die alten Server fürs Active Directory herunterzustufen, damit nur noch die neuen zuständig sind und die alten bald ganz heruntergefahren werden können.

Wenn man den Servermanager zum Entfernen der Active Directory Domänendienste verwenden möchte, bringt er eine Meldung, dass man dafür dcpromo verwenden soll.

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Es erscheint ein Hinweis, dass es noch mindestens einen weiteren globalen Katalogserver in der Domäne geben muss, damit sich Benutzer weiterhin anmelden können.

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Hier sollte man das Häklein nicht ankreuzen, da die Domäne ja weiterhin bestehen soll.

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Die DNS-Delegierungen können gelöscht werden.

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Nun muss man sich noch authentifizieren und erhält noch eine Übersicht, was gemacht wird.

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Leider kommt nun folgende Fehlermeldung. Wenn ich die Fehlermeldung richtig deute, ist das kein Problem. Es gibt bei uns keine übergeordnete Zone. Wichtig ist nur, dass die pointers auf diesen DNS Server entfernt werden. Eine Überprüfung im DNS hat dann auch ergeben, dass der herabgestufte Server nicht mehr unter “domaindnszones” aufgeführt ist, scheint also alles seine Richtigkeit zu haben.

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Dcpromo wird trotz dieser Fehlermeldung fertiggestellt. 

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Wie im Bild oben empfohlen, kann man nun noch im Servermanager die entsprechende Rolle entfernen.

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Dasselbe kann man auch noch für den DNS-Server durchführen.

Word benötigt lange zum Starten wegen eingebetteter Vorlage

Man kann sich in Word eigene Vorlagen und dann Dokumente basierend auf diesen Vorlagen erstellen. Dies könnte zum Beispiel für Protokolle oder Arbeitsblätter für die Schule, die immer gleich aussehen sollen, sinnvoll sein.

Wenn nun ein altes Dokument geöffnet werden soll, der Pfad zu der zugrundeliegenden Vorlage aber nicht mehr vorhanden ist, dauert das Öffnen sehr lange.

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Schwachstelle in OpenSSL

Wie man in diversen Medien erfahren konnte, wurde eine Schwachstelle in OpenSSL bekannt, die schon längere Zeit existiert. Weitere Informationen finden sich z.B. bei Heise oder bei Melani.

Auch wir waren betroffen, da unsere Firewall (Sophos UTM) auf Linux basiert und OpenSSL implementiert hat. Da wir z.B. unseren Exchangeserver mit der Sophos als Reverse Proxy veröffentlichen, ist auch diese Veröffentlichung betroffen.

Diverse Seiten bieten an, eine Verbindung auf den Heartbleed Bug zu überprüfen, so auch http://filippo.io/Heartbleed/.

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Sophos hat aber sehr zeitnah Patches angeboten, die das Problem beheben. Nach dem Einspielen dieser meldet auch der Test, dass unser Herz nicht mehr ausblutet Zwinkerndes Smiley.

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Rückblick auf my-pad.ch

Wir sind an unserer Schule ja auch daran abzuklären, ob und wie Tablets im Unterricht sinnvoll eingesetzt werden können.

Auf www.my-pad.ch haben die Schüler/-innen der Sek Büren ihre Erfahrungen nach knapp 2 Jahren mit ihrem Tablet-Projekt veröffentlicht. Heute sind 7 neue Beiträge hinzugekommen. Diese sind geradezu ernüchternd.

Viel scheint von den Lehrkräften abzuhängen (Schulung, Austausch etc. sind wohl sehr wichtig). Aber auch technische Aspekte wie ein funktionierendes Wlan sind Grundvoraussetzung, damit es zu keinem Frust kommt.

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Google Switzerland Anniversary Workshop

Die Firma Google feiert ihr zehnjähriges Jubiläum in Zürich. Zum Jubiläum organisiert Google in seinen Büros einen Nachmittag bei dem Schülerinnen und Schüler (begleitet von ihrer Lehrperson) unter Anleitung ein Computerspiel selber programmieren können.

Weitere Informationen und Online Anmeldung.

ÖV Fahrtkosten werden von Google übernommen, der Anlass ist also gratis. Es sollten Gruppen von 10 oder 11 Schüler/-innen pro Lehrperson sein, man kann also mit einer Gruppe freiwilliger Schüler/-innen anreisen.

Der Anlass findet am MIttwochnachmittag, 21. Mai 2014, 14:00 bis 17:45 statt.

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Ausgehende Ports auf der Firewall testen

Eine unserer Primarschulen plant ein Radioprojekt mit PowerUp Radio. Neben einer UKW Übertragung gibt’s auch einen Livestream auf der Webseite. Um das zu realisieren, werden gemäss Anfrage die TCP Ports 80, 81 und 5901 benötigt (NACHTRAG: Neu sind es die Ports 8000, 8001 und 5901). Diese müssen auf der Firewall geöffnet werden. Unser Problem ist, dass nach unserer Firewall auch noch die Firewall der Swisscom vom Projekt “Schulen ans Netz” steht.

Auf unserer Firewall (Sophos UTM) habe ich zwei “Service Definitions” und eine Gruppe für die beiden benötigten Ports erstellt.

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Danach kann man eine Firewall Regel für die beiden Protokolle nach aussen erstellen.

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Wenn man den Zugang nun testen möchte, benötigt man einen Server im Internet, den man auf diesen Ports ansprechen kann. Die Seite http://portquiz.net/ bietet so einen Service an. Man kann mit Telnet einen gewünschten Port ansprechen.

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Bei einem Verbindungsfehler kann man auf der Firewall überprüfen, ob sie die Anfrage blockt.

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In diesem Fall lässt die Firewall die Anfrage auf die IP von portquiz.net mit Port 5901 aber durch. Trotzdem wird die Verbindung nicht aufgebaut. Dies muss also an der Firewall der Swisscom liegen.

Wir haben zwei Zugänge ins Internet. Auf der einen Seite den Zugang über den Contentfilter von der Swisscom und auf der anderen Seite eine öffentliche IP von der Swisscom, um unsere Server zu veröffentlichen. Bei beiden hat es eine Firewall der Swisscom, die nur von den Kantonsverantwortlichen als eigentlicher Kunde konfiguriert werden kann.

Mit unserer Firewall kann man mit sogenannten Multipath Rules bestimmen, welcher Verkehr über welchen Zugang abgewickelt werden soll.

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So konnte ich verifizieren, dass beim Zugang über die öffentliche IP sowohl Port 81 als auch Port 5901 von der Swisscom Firewall geblockt wird. Beim Zugang über den Contentfilter der Swisscom kommt Port 5901 durch, aber Port 81 wird geblockt.

Hier sieht man, wie sich Telnet auf dem Port 5901 verbindet und statt einer Fehlermeldung ein schwarzes Fenster angezeigt wird.

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Jetzt muss ich also bei den Kantonsverantwortlichen ansuchen, dass sie mir den anderen Port auch noch öffnen. Schliesslich wollen wir ein erfolgreiches Projekt mit PowerUp.

Studie zu Computerkenntnissen in Österreich

An der ECDL Tagung in Bregenz wurde eine Studie die im Auftrag der Österreichischen Computer Gesellschaft OCG durchgeführt wurde,vorgestellt. Dabei wurden 1’260 repräsentativ ausgewählten Österreicher/-innen zwischen 15 bis 60 Jahren befragt. Mit 494 Personen wurden detaillierte Online-Tests durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass sich viele der Befragten massiv überschätzen.

Die Präsentation der Ergebnisse kann hier angesehen werden. 74% der repräsentativen Stichprobe sagen, dass Computerkenntnisse beruflich “sehr wichtig” oder “eher wichtig” sind (Seite 6 Präsentation) und 51% verbringen mindestens die Hälfte der Arbeitszeit am Computer (Seite 7 Präsentation). Es ist davon auszugehen, dass es in der Schweiz ähnlich aussieht.

Auch an der gleichen Tagung wurde ein Werbefilm von ECDL Austria gezeigt, der gerade zur oben erwähnten Studie passte. Dabei wurden Passanten in Wien gefragt, ob sie wissen, was ein Cookie oder ein Pop up ist…

Link zur HD Version

Druck-Ereignisse protokollieren

Bei uns müssen die Benutzer den Drucker manuell verbinden. Es gibt zu viele Möglichkeiten, als das sich das sinnvoll über Gruppenrichtlinien lösen lassen würde.

Nun wollte ich überprüfen, ob schon einige Lehrkräfte auf den neuen Server umgestellt haben, fand aber in der Ereignisanzeige keine Meldungen zum Drucken. Auf dem alten Server hatte ich das mal manuell eingestellt, weil der Wunsch war, dass nachverfolgt werden kann, wenn z.b. Schüler/-innen auf einem entfernten Drucker unsinnige Dokumente ausdrucken. Dies ist aber in den letzten Jahren nie vorgekommen. Trotzdem habe ich es nun auf dem neuen Server wieder eingerichtet.

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