Archiv der Kategorie: ICT

Edge schliesst sich automatisch bei bestimmten Webseiten

Edge schliesst sich sofort nach dem Starten wieder, wenn man wandernde Profile einsetzt. Diesen Bug kann man mit einem Workaround, der in diesem Beitrag beschrieben ist, beheben.

Nun hatte ich aber einzelne Seiten, die man trotzdem nicht öffnen konnte. Edge stürzt beim Öffnen dieser Seiten reproduzierbar ab und schliesst sich. Unter anderem traf dies auch die für uns wichtige Seite von Educanet2, mit der sich unsere Schüler/-innen auf die ECDL Prüfungen vorbereiten. Weiterlesen

Lego Mindstorms Education EV3 installieren

Wir bieten an unserer Schule ein Freifach “Robotik” an, in dem mit Lego Mindstorms gearbeitet wird.

Wenn man die entsprechende Schullizenz gekauft hat, bekommt man einen Link zum Download und eine Lizenz.

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Weiter unten auf der Seite gibt es eine Netzwerkanleitung und einen Patch.

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Die Netzwerkanleitung beinhaltet gleichzeitig Einstellungen, die bei der unbeaufsichtigten (silent) Installation angegeben werden müssen. Man könnte die Datei auch selber erstellen, indem man die Installation mit dem Parameter /generatespecfile aufruft. In der Netzwerkanleitung wird beschrieben, wie man die Installation aufruft (1). Ich habe eine lokale Installation (2) ausgewählt, den Pfad fürs Installationsverzeichnis auskommentiert (3) um Standardpfade zu verwenden und eine Schülerinstallation ausgewählt (4).

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Die Setupdatei entpackt zuerst den ganzen Inhalt nach C:\Windows\temp\. Daher wird bei der eigentlichen Installation die Datei mit den Einstellungen nicht gefunden. Als Workaround kann man sie zuerst an einen Ort kopieren, auf den man dann im Skript verweisen kann.

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Ohne Installation des Patches kommt beim Programmstart ein Hinweis, dass eine neue Version verfügbar sei. Mit Benutzerrechten kann man diese dann aber nicht installieren. Scheinbar ist der Parameter /disableNotificationCheck nicht für diese Meldung zuständig. Also muss man im Skript den Patch (weitere 600MB) auch noch installieren. Obwohl man bei der manuellen Installation diverse Angaben machen muss, darf bei der silent Installation keine Einstellungsdatei angegeben werden…

Wenn dann alles installiert ist, kommt beim ersten Start noch ein Hinweis, dass die Firewall einige Features blockiert. Also muss man auch dieses Problem noch beheben.

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Für eine Schullizenz mit “network installation guide” war es dann doch ziemlich aufwendig eine automatische Installation zu erstellen…


@echo off 

REM Ins Verzeichnis mit Daten wechseln
cd %~dp0

REM Spec Datei an verfügbaren Ort kopieren
xcopy install.txt c:\windows\temp\

REM Programm installieren
start /wait setup.exe c:\windows\temp\install.txt /q /AcceptLicenses yes /r:n /disableNotificationCheck

REM Patch installieren
start /wait patch.exe /q /AcceptLicenses yes /r:n /disableNotificationCheck

REM Verknuepfung auf Desktop und install.txt löschen
if exist "C:\Users\Public\Desktop\LEGO MINDSTORMS Education EV3.lnk" del "C:\Users\Public\Desktop\LEGO MINDSTORMS Education EV3.lnk"
if exist "c:\windows\temp\install.txt" del "c:\windows\temp\install.txt"

REM Firewall anpassen
netsh advfirewall firewall add rule name="Lego Mindstorms" dir=in action=allow program="C:\program files (x86)\lego software\lego mindstorms edu ev3\mindstormsev3.exe" enable=yes

REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE% 

 

 
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Windows 10 fast startup

Windows 10 kennt wie Windows 8 einen sogenannten “fast startup”. Dabei wird Windows nicht vollständig heruntergefahren, sondern ein Teil des Systems wird ähnlich wie beim Ruhezustand in eine Datei ausgelagert, die schneller wieder eingelesen ist als bei einem Kaltstart (Cold Boot). Mit diesem “Trick” startet Windows 10 mit aktiviertem “fast startup” schneller als ohne und damit auch schneller als z.B. Windows 7, das den “fast startup” noch gar nicht kannte. Weiterlesen

Windows 10 Probleme mit Startmenü, Edge,…

Folgende Probleme sind bei uns im Zusammenhang mit Windows 10 schon aufgetreten:

  • Das Startmenü funktioniert überhaupt nicht mehr. Bei einem Klick auf das Startmenü oder die Suche passiert überhaupt nichts. Der Rechtsklick funktioniert weiterhin.
  • Wenn man Edge (oder eine andere Modern App) starten möchte, öffnet sich das Fenster und schliesst sich gleich wieder.

Im Internet finden sich viele ähnliche Fälle, scheinbar passieren diese Dinge nur im Zusammenhang mit wandernden Profilen (roaming profiles) und/oder angepassten Betriebssystemimages.

In diesem Beitrag wird das Problem mit dem nicht funktionierenden Startmenü beschrieben. Hier wurde das Betriebssystemimage mit copyprofile angepasst, was bei uns nicht der Fall ist. Der letzte Eintrag meldet, dass ein Microsoft Techniker das Verhalten als Bug bestätigt hat und im November ein Update folgen soll, dass das Problem behebe.

Auch in diesem Beitrag wird ein mit copyprofile angepasstes Betriebssystemimage als Ursache für den Bug (oder die Bugs) vermutet. Scheinbar hängt es auch mit der Reihenfolge von bestimmten Updates zusammen. Auch hier fehlt eine abschliessende Antwort.

In diesem Beitrag wird das Problem mit dem sofort wieder schliessenden Edge erwähnt und von vielen bestätigt. Mit Windows 10 Threshold 2 (auch Version 1511 genannt) scheint das ganze reproduzierbar mit wandernden Profilen immer aufzutreten. Es scheint unabhängig davon zu sein, ob die Profile auf einem DFS Share liegen oder nicht. Aus diesem Grund habe ich noch nicht auf 1511 gewechselt. Hier wird aber ein Workaround angeboten, der bei mir auch hilft. Dazu muss man folgenden Powershellbefehl mit erhöhten Rechten ausführen.

Remove-Item C:\Users\$($Env:Username)\AppData\Local\Packages\Microsoft.MicrosoftEdge_8wekyb3d8bbwe -Recurse -Force
Get-AppXPackage -AllUsers -Name Microsoft.MicrosoftEdge | Foreach {Add-AppxPackage -DisableDevelopmentMode -Register "$($_.InstallLocation)\AppXManifest.xml" -Verbose}

Danach startet Edge wieder, es sind aber alle Einstellungen zurückgesetzt und so wie es aussieht, nützt es nur bis zur nächsten Anmeldung. Die letzten Beiträge von dieser Nacht deuten darauf hin, dass nach dem Update 3116869 das Problem nun auch im Build 10240 reproduzierbar vorhanden ist. Hoffe nicht.

Momentane Zusammenfassung: Das Problem (resp. die Probleme) tritt bei mir bisher nur selten auf. In einzelnen Fällen genügt ein Neustart (Herunterfahren und neu starten ist bei Windows 10 nicht mehr das gleiche wie Neustart, ausser man deaktiviert den Schnellstart). Das Edgeproblem lässt sich mit oben erwähntem Powershellbefehl lösen, aber nicht nachhaltig. Wenn das Startmenü gar nicht mehr funktioniert, hilft bis jetzt nur, das wandernde Profil sowohl auf dem Server wie auch auf dem Client zu löschen. Eigentlich habe ich gehofft, dass ein Dezemberupdate das Problem behebt, was nicht der Fall zu sein scheint. Sowohl der Powershellbefehl als auch das Profil zu löschen ist aufwendig und unmöglich, wenn es plötzlich viele Benutzer betreffen sollte…

Nachtrag
Ein Workaround für das Problem mit dem sich schliessenden Edge ist hier beschrieben.

Nachtrag 2
Scheinbar lässt sich das Problem mit dem nicht mehr funktionierenden Startknopf lösen, indem man alle Apps zurücksetzt.

Get-AppXPackage -AllUsers | Foreach {Add-AppxPackage -DisableDevelopmentMode -Register "$($_.InstallLocation)\AppXManifest.xml"}

Surface Pro 4 vs. HP elite x2 1012

Einleitung
Wir ersetzen unsere Hardware nach 6 Jahren. Nun haben wir beschlossen, dass wir unsere Laptops mit sogenannten 2-in-1 Geräten (oder Convertibles oder Detachables oder…) ersetzen. Also mit Geräten, die man sowohl als Laptop, als auch als Tablet benutzen kann. Da es hier um eine völlig neue Geräteklasse geht, haben wir beschlossen, die Geräte für 2015 und 2016 vor dem Jahreswechsel zu evaluieren und dann gemeinsam zu bestellen (mit entsprechender Rechnung für das jeweilige Kalenderjahr). Somit kommen wir auf über 170 neue Geräte.

Gerätetyp
Da die Geräte eben auch den Laptop ersetzen sollen, kamen sehr günstige Geräte mit Atom Prozessoren und unter 4GB Ram nicht in Frage. Da die Geräte aber auch Tablet sein sollen, wollten wir Geräte, bei denen man die Tastatur wegnehmen kann (also nicht nur ganz umklappen wie z.B. beim Lenovo Yoga Pro 3). So blieben dann am Schluss nur noch Geräte wie das Surface Pro von Microsoft. Konkurrenten wären das Lenovo Miix 700, das aber noch nicht verfügbar ist. HP hat aber mit dem elite x2 1012 ein ganz neues Angebot, das auch in Frage kommt. Wir bekamen ein Surface Pro 4 und ein Vorserienmodell eines HP elite x2 1012 als Demogeräte zur Verfügung gestellt.

Vorbemerkung
Da das elite x2 1012 ein Vorserienmodell ist, sollte man die Tests mit Vorsicht zur Kenntnis nehmen. Ein besseres Bios oder bessere Treiber können allenfalls dann auch zu besseren Resultaten führen.

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Abmessungen
Das Surface Pro 4 hat die Abmessungen 292,10 x 201,42 x 8,45 mm und ein Gewicht von 786g ohne Tastatur. Beim HP elite x2 1012 werden 300 x 214 x 8 mm mit einem Gewicht von 840g angegeben. Die Werte stammen aus den Datenblättern und wurden nicht nachgemessen. Es ist aber so, dass sich das Surface Pro 4 wirklich etwas leichter anfühlt und kleiner ist:

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Verarbeitung
Die Geräte fühlen sich beide sehr wertig an. Da würde wohl nur ein längerer Einsatz mit den Schüler/-innen aufzeigen, welches Gerät in dieser Hinsicht das Bessere ist.

Tastatur
Beide Geräte bieten für die eingesetzten Abmessungen eine erstaunlich gute Tastatur. Es waren jedoch bisher alle unsere Tester, die sie kurz ausprobieren konnten, der Meinung, dass die Tastatur des HP elite x2 1012 ein noch besseres Schreibgefühl vermittelt als diejenige vom Surface Pro 4.

Display
Trotz der geringeren Abmessung des Surface Pro 4 ist das Display ein wenig grösser. Das HP elite x2 1012 hat einen grösseren schwarzen Rand um das Display. Das Surface Pro 4 bietet eine Auflösung von 2736 x 1824, das HP elite x2 1012 “nur” eine von 1920 x 1280, was für 12” eigentlich ausreichend sein müsste. Trotzdem wurde das Display des Surface Pro 4 von allen unseren Testern im direkten Vergleich als “knackiger”, “noch etwas schärfer” und auch etwas heller als das vom HP elite x2 1012 eingestuft. Es bewegen sich aber beide Displays auf hohem Niveau.

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Leistung
Man kann beide Geräte mit verschiedenen Optionen konfigurieren. Das Surface im Test hat einen Core-i5-6300U und das HP elite x2 1012 den stromsparenden Core M5-6Y57. Gemäss einem im Internet gefundenen Performance Vergleich ist der m5 etwa 42% schlechter als der i5.  Da solche Tests immer davon abhängen, was getestet wird, wollte ich einen realen Vergleich. Dazu habe ich das von uns verwendete Programm Gimp gestartet und dann noch einen Filter angewendet.

Das Surface Pro 4 ist etwas leistungsfähiger, aber definitiv nicht so viel, wie die 42% vermuten lassen würden. Dafür ist der m5 des HP elite x2 1012 passiv gekühlt, benötigt also keinen Lüfter. Das Surface Pro 4 wird auch wärmer als das HP elite x2 1012, wahrscheinlich auch darum, weil der Lüfter fast nie läuft. Wenn der Lüfter läuft, ist er eher leise, aber ganz ohne Lüfter ist dann schon deutlich angenehmer.

Laufzeit
Der Core m5 Prozessor vom HP elite x2 1012 ist stromsparender als der i5 vom Surface Pro 4. Daher sollte er auch länger laufen. Um dies zu testen, habe ich eine ganz einfache Testanordnung benutzt. Kein Benchmark oder ähnliches, sondern einfach bei voller Leistung und hellsten Displayeinstellungen (auch nicht ganz fair, da das Surface heller zu sein scheint und die höhere Auflösung hat) alle Filme eines Youtubekanals über WLAN abgespielt. Es ist nicht so, dass der m5 eine deutlich längere Laufzeit als der i5 hat (ca. 15%). Aber auch hier kann ich nicht sagen, ob das nicht Bios und Treibern geschuldet ist, die sicher noch verbessert werden, bis das HP elite x2 1012 wirklich erhältlich ist.
Die Frage ist auch hier, wie wichtig die Laufzeit wirklich ist. Die Geräte sind als Poolgeräte geplant und kommen nach dem Einsatz von einer oder mehreren Lektionen wieder zurück an den zentralen Standort. Auch die beste Laufzeit nützt nichts, wenn sie niemand lädt. Wichtig wäre also wohl, dass sie an diesem zentralen Standort geladen werden, damit man sie mit vollem Akku ausleihen kann. Allenfalls können da selber erstellte Tablare oder Schränke mit den Lade-Adaptern oder eine fertige Lösung hilfreich sein.

WLAN
Bei einem “Feldversuch” mit den vorhandenen Accesspoints (ohne ac) habe ich eine grosse Datei über Wlan auf die lokale Festplatte kopiert. Dies ging mit dem Surface Pro 4 so viel schneller, dass man davon ausgehen muss, dass der von mir verwendete Treiber im HP elite x2 1012 noch nicht die volle Leistung bringt.

Wartbarkeit
Das Surface Pro 4 lässt sich nicht wirklich öffnen. Wenn also mal etwas defekt wäre oder der Akku ersetzt werden müsste, lässt sich das Gerät nicht reparieren. Das HP elite x2 1012 hat ein verschraubtes Gehäuse, das sich öffnen lässt. Also ganz klar ein grosser Vorteil des Geräts von HP. Es ist aber schwierig abzuschätzen, ob und wie oft davon Gebrauch gemacht werden müsste.

OSD
Microsoft bietet seine Treiber fürs Surface Pro 4 in einer Variante als ZIP Datei, die man in SCCM für die Betriebssystembereitstellung (OSD) benutzen kann und als MSI, um bestehende Installationen mit der neuen Version zu versorgen. Das Surface Pro 4 lässt sich also bereits zum jetzigen Zeitpunkt vollständig automatisiert mit unserem Image bereitstellen. Ganz anders beim HP elite x2 1012. Dies ist wie oben beschrieben ein Vorserienmodell. Der USB-C zu Ethernetadapter der PXE Boot unterstützt ist auf den Januar angekündigt und deploymentfähige Treiber sollen gemäss Auskunft von HP Schweiz im Dezember beim Verkaufsstart verfügbar sein. Unser Image kann man in der Zwischenzeit installieren, indem man von einem Bootmedium (hier CD) startet, das eine Verbindung mit dem SCCM Server herstellt.

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HP ist ein Anbieter von Businessmodellen und das elite ist eine entsprechende Serie. Man kann also davon ausgehen, dass man ab Januar auch das elite x2 1012 automatisiert aufsetzen kann. Es ist noch nicht abzuschätzen, ob es dann am Anfang doch noch Probleme mit den Treibern gibt, die viel Zeit benötigen (wie auch früher beim Surface Pro 4).

Optionen
Spannend für Firmen ist beim HP, dass man das Gerät sehr flexibel konfigurieren kann. Intel vPRO, Fingerprintreader oder auch ein WWAN Modul können bestellt werden, was beim Surface Pro 4 nicht möglich ist. Da wir aber diese Dinge alle nicht benötigen, bietet das für uns im Moment keinen Mehrwert.

Preis und Garantie
Unsere Sitzung zur Gerätewahl findet in wenigen Tagen statt. Beim Surface Pro 4 ist ein EduBundle angekündigt und die Preise für das HP elite x2 1012 sollen morgen veröffentlicht werden. Dann müssen die entsprechenden Partner noch eine definitive Offerte erstellen. Da beide Geräte ihre Vor- und Nachteile haben, ist es gut möglich, dass Preis und Garantieleistungen den letzten Ausschlag für das eine oder andere Gerät geben.

Stift
Beide Geräte kommen mit einem Stift und einem Digitizer (man kann also die Hand beim Schreiben ablegen und es werden Druckstufen erkannt). Beide fühlen sich gut an, beim Surface Pro 4 wurde mir scheinbar ein falscher Pro 3 Stift mitgeliefert, der nicht abgeflacht ist.
Es ist schwierig vorherzusehen, ob der Stift in der Schule gebraucht wird. Bei einer 1:1 Ausstattung wäre ein guter Digitizer ein zwingendes Kriterium. Bei uns werden die Geräte aber als Poolgeräte eingesetzt. Die Geräte werden aber mehrere Jahre eingesetzt und es wäre schade, wenn Lehrpersonen in Zukunft feststellen, dass ein Digitizer ein geniales Feature ist, aber die in diesem Jahr gekauften Geräte keinen anbieten.

Fazit
Das perfekte Gerät gibt es nicht. Aber als Nachfolger unserer Laptops, die man auch als Tablet benutzen kann, können beide Geräte dienen. Dies soll und kann kein so ausführlicher Test sein, wie ihn Zeitschriften und professionelle Testblogs liefern können und auch werden. Es ging mehr darum, Argumente für unsere EDV-Kommissions-Sitzung zu sammeln. Ich musste diese eh notieren, damit ich nicht den Überblick verliere, wieso nicht gleich hier. Vielleicht stehen andere auch an einem ähnlichen Punkt und können auf meine Tests aufbauen.

Treiber für Betriebssystembereitstellung

Um die Betriebssystembereitstellung (OSD = Operating System Deployment) mit SCCM für neue Demogeräte zu testen, muss man die Treiber entsprechend einbinden.

Als erstes kopiert man die Treiber in eine entsprechende Freigabe.

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Hinweis: Die Treiber für Surface Geräte werden nur noch als MSI angeboten. Man kann sie aber aus dem MSI extrahieren. Dazu verwendet man auf einer mit Adminrechten gestarteten Eingabeaufforderung:


msiexec /a heruntergeladene_Datei.msi targetdir=C:\Pfad /qn

Nun wählt man unter “Softwarebibliothek” –> “Treiber” –> “Treiber importieren”

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Nun verweist man auf diesen gespeicherten Ordner.

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Durch einen Klick auf “Kategorien” kann man eine Kategorie zuweisen, resp. neue Kategorien erstellen.

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Auf der nächsten Seite kann man ein Paket auswählen oder durch einen Klick auf “Neues Paket…” ein neues erstellen.

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Die Treiber werden nicht zum Startabbild hinzugefügt.

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Nun muss man das Treiberpaket noch verteilen.

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Jetzt muss man noch die Tasksequenz so anpassen, dass das Treiberpaket bei den richtigen Geräten angewendet wird.

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Bei den Optionen kann man einstellen, dass die Treiber nur auf dieses Computermodell angewendet werden.

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Die passende WMI Abfrage lautet:

SELECT * FROM Win32_ComputerSystem WHERE Model Like „%Modellname%“

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Den Modellnamen erhält man durch eine WMI Abfrage. Dazu öffnet man eine Eingabeaufforderung und gibt “wmic” ein. Danach erhält man durch die Eingabe von “csproduct get name” den passenden Namen.

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Die Treiber werden dann während dem OSD installiert.

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Treiber fürs Startabbild
Es kann sein, dass ein Treiber für eine Netzwerk- oder Festplattenkomponente bereits schon im Startabbild benötigt wird, damit diese schon unter Windows PE angesprochen werden können.

Dazu wählt man bei den Eigenschaften des Startabbilds die Registerkarte “Treiber” und dann den “Stern”, um allfällig gewünschte Treiber einzubinden. Man sollte aber das Startabbild so klein wie möglich halten und nur wirklich benötigte Treiber einbinden.

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Laufwerksbuchstaben

Bei uns wird das Userhome eines Benutzers als Laufwerk H: verknüpft.

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Nun haben wir aber Computer, die interne Cardreader haben. Diese belegen einen Laufwerksbuchstaben, auch wenn keine Karte eingeschoben ist. Da der Laufwerksbuchstabe bereits belegt ist, wird das Userhome des Benutzers nicht angezeigt.

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Man kann das Problem manuell beheben, indem man dem Wechseldatenträgerlaufwerk einen anderen Buchstaben zuweist. Dazu startet man die Datenträgerverwaltung (z.B. durch einen Rechtsklick auf den Windows Startknopf). Durch einen Rechtsklick auf den entsprechenden Datenträger kann man ihm einen anderen, noch freien Laufwerkbuchstaben zuweisen.

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Besser ist es natürlich, wenn man nichts mehr manuell anpassen muss. Im Internet wird für solche Aufgabenstellungen der USB Drive Letter Manager empfohlen. Dieser ist für Schulen gratis.

Als erstes erstellt man eine INSTALL.INI oder passt die vorhandene USBDLM_sample.ini an:

[NetworkLetters]
Letter1=H

In der _install.cmd steht der Befehl zum Installieren, den man auch in SCCM verwenden kann:

“%~dp0usbdlm.exe” –install

Bei mir hat das so aber nicht funktioniert, ich musste die Dateien zuerst in einen anderen lokalen Ordner kopieren und das Programm dann von dort starten.

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Wenn bereits ein Benutzer angemeldet ist, wird zwar der Laufwerksbuchstabe des Cardreaders angepasst. Das Userhome ist aber erst bei der nächsten Anmeldung des Benutzers vorhanden.