Archiv der Kategorie: ICT

Fileserver installieren

Den neuen Fileserver habe ich auch als virtuelle Maschine auf unserem Failover-Cluster aufgesetzt.

Danach habe ich ihm noch eine neues D: Laufwerk zugeordnet, diesmal mit 2 TB Platz, was etwa dem dreifachen des bisherigen Speicherplatzes entspricht.

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Nach einer Internetrecherche habe ich mich für einen Dynamisch erweiterbaren Datenträgertyp entschieden. Hier könnte man sich wohl geradesogut auch anders entscheiden.

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Nach dem Starten der Maschine ist der Datenträger offline.

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Am besten hätte man hier den Laufwerksbuchstaben für das DVD Laufwerk angepasst. Ich habe das vergessen und erst am Schluss die Buchstaben geändert. Wobei es ja auch nicht zwingend ist, dass die zweite Festplatte den Buchstaben D: erhält.

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Nun kann man weitere Rollen und Features hinzufügen.

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Hier habe ich “Dateiserver”, “DFS-Namespaces” und “Ressourcen-Manager für Dateiserver” ausgewählt. Über die Datendeduplizierung habe ich mich informiert, diese habe ich aber im Moment noch weggelassen. Allenfalls werde ich das zu einem späteren Zeitpunkt noch genauer ansehen. Mit nur einem Fileserver kann man sich auch über DFS-Namespaces streiten, aber ich habe mich überzeugen lassen, dass es bei einem allfälligen späteren Wechsel des Fileservers viel einfacher ist. Vielen Dank für diesen Hinweis an dieser Stelle.

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In der DFS-Verwaltung kann man nun einen neuen Namespace einrichten, beispielsweise mit dem Namen dfs.

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Tablets Arbeitsgruppe

Wie wohl auch an vielen anderen Schulen machen auch wir uns Gedanken zu einer 1:1 Ausstattung der Schüler/-innen an unserer Schule.

Seit 2012 wird bei uns auf der Stufe 5./6. Primar eine iPad Klasse geführt, um erste Erfahrungen mit 1:1 Ausstattung zu machen.

Nun hat der Schulrat beschlossen, eine Arbeitsgruppe mit Mitgliedern aus Primar, Oberstufe, Schulrat und Informatik zu beauftragen, zuhanden des Schulrats eine Empfehlung bis zum Budget 2016 für ein weiteres Vorgehen abzugeben. Die Pilotklasse wird bis zu diesem Zeitpunkt weitergeführt.

In der Arbeitsgruppe haben wir festgestellt, dass alle anderen Abklärungen unwichtig sind, wenn die Lehrpersonen nicht bereit sind, mitzumachen. Aus diesem Grund wollen wir zuerst eine Umfrage bei den Lehrpersonen durchführen, ob sie überhaupt einen Mehrwert in einer 1:1 Ausstattung sehen und ob sie überhaupt gewillt sind, die vorhandenen Geräte dann auch einzusetzen. Um alle Lehrpersonen auf einen gemeinsamen Stand zu heben, wollten wir vor der Umfrage ein Referat von einem ausgewiesenen Experten auf diesem Gebiet. Wir konnten Beat Döbeli, Professor am Institut für Medien und Schule der PHZ Schwyz für diesen Vortrag gewinnen. Damit die Lehrpersonen nicht völlig unvorbereitet an diesen Gesamtkonvent kommen, werden alle Teams darauf vorbereitet. Zuerst wird den Teams erklärt, wieso der Anlass stattfindet (Auftrag Schulrat) und dann haben sie jeweils in Gruppen Zeit, sich folgenden 3 Fragestellungen zu widmen:

  1. Vorteile: Was wären wirkliche Vorteile einer 1:1 Ausstattung der Schülerinnen und Schüler. Wo würdet ihr eine konkrete Anwendung sehen, die euch im Unterricht einen wirklichen Mehrwert bringen könnte?
  2. Bedenken: Wo habt ihr Bedenken, wo könnte es zu einem Problem werden, oder was müsste man gut regeln, damit es zu keinem Problem wird?
  3. Fragen: Offene Fragen für den Referenten. Der Referent beschäftigt sich beruflich mit neuen Technologien und Schule und begleitet nun seit fast 5 Jahren die Projektschule Goldau auf ihrem Weg. Gibt es Hoffnungen oder Ängste, die wir nur erahnen können, auf die er aber allenfalls eine Antwort hat?

Die Idee ist, dass die Lehrpersonen so nicht überfahren werden und genügend Zeit haben, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und auch allfällige Fragen nach dem Referat stellen können. Zusammen mit dem Referat erhoffen wir uns, dass die Lehrpersonen dann genügend Informationen haben, um unseren Fragebogen auch auszufüllen.

Smartboard Software in Zukunft kostenpflichtig

Bis jetzt konnte man nach einem Kauf eines Smartboards jeweils die neueste Software von Smart dazu benutzen, es waren also alle Upgrades der Software inklusive. Neu muss man die Software lizenzieren.  Wenn ich die Informationen auf dieser Seite richtig verstehe, bekommt man ein Jahr lang (April 2013 bis April 2014) ein Upgraderecht auf die nächste Softwareversion und danach muss man eine neue Lizenz kaufen. Da wir und viele andere wahrscheinlich auch, verschiedene Jahrgänge von Smartboards im Einsatz haben und trotzdem auf allen die gleiche Software einsetzen möchten, bleibt wohl nichts anderes übrig, als solche Lizenzen ab April 2014 zu kaufen. Bleibt zu hoffen, dass sie einigermassen bezahlbar sind.

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Nachtrag
In der Zwischenzeit haben wir eine solche Lizenz gekauft. Wie man die neue Software im Netzwerk verteilt, findet man hier.

Windows Server 2012 R2 virtuell installieren

Unter www.microsoft.com/licensing und dort unter “Sign in to the Volume Licensing Service Center” kann man sich sowohl die ISO Datei als auch den benötigten Lizenzschlüssel herunterladen.

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Im Failovercluster-Manager (oder im Hyper-V-Manager wenn man keinen Cluster hat), kann man einen neuen virtuellen Computer hinzufügen.

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Nun kann man noch den gewünschten Clusterknoten für die Installation wählen.

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Der Assistent benötigt nun die Grundparameter für die virtuelle Maschine.

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Man muss einen Namen vergeben und den Speicherort auswählen. Im Falle eines Clusters muss sich der Speicherort auf dem CSV (Cluster Shared Volume) befinden, auf das alle Knoten des Clusters zugreifen können.

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Für neuere virtuelle Maschinen kann man die neue Generation 2 verwenden.

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In diesem Fenster kann man der virtuellen Maschine Arbeitsspeicher zuteilen.

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Nun muss man noch auswählen mit welchem Netzwerkadapter die virtuelle Maschine ins Netz kommt.

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Für die virtuelle Festplatte lasse ich die vorgeschlagenen 127 GB stehen und erstelle je nach Verwendungszweck des Servers später noch eine zweite Festplatte (D:) für die Daten.

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Als Imagedatei verwendet man die vorher von Microsoft heruntergeladene ISO Datei.

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Hier bekomme ich jeweils eine Fehlermeldung, dass die eingelegte CD (resp. ISO Datei (und damit die virtuelle Maschine)) nicht auf einen anderen Clusterknoten verschiebbar ist (weil die ISO Datei auf dem lokalen C: liegt). Das ist aber kein Problem. Nach erfolgreicher Installation “wirft” man die virtuelle CD ja wieder aus und dann ist wieder alles verschiebbar.

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Nun kann man den virtuellen Server starten.

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Nach der Anmeldung startet der Server-Manager. Von hier aus kann man nun noch einige benötigte Änderungen vornehmen. So kann man den Computernamen ändern und den Server zur Domäne hinzufügen (1), Remotedesktop aktivieren (2), eine statische IP Adresse vergeben (3) und Windows Updates installieren (4).

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Dann aktiviert man Windows von Vorteil auch direkt noch. Wenn man (noch) keinen KMS Server betreibt, kann man den MAK Key von www.microsoft.com/licensing  verwenden.

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Für die nächsten Schritte habe ich den virtuellen Server heruntergefahren, weil sich nicht alle Einstellungen im laufenden Betrieb vornehmen lassen.

Man muss abwägen, wie viele virtuelle Prozessoren man der virtuellen Maschine zuordnet. Grundsätzlich kann man virtuelle Prozessoren im Verhältnis 8:1 zuweisen. Wenn also der physikalische Host 16 Kerne und 32 logische Prozessoren hat, könnte man bis zu 256 virtuelle Prozessoren verteilen. Dabei darf man nicht vergessen, dass der Host selber auch Ressourcen benötigt. Am besten verteilt man eh nicht einfach virtuelle Prozessoren, nur weil man solche hat, sondern vergibt nur so viele wie man benötigt. Gerechnet wird am Schluss auf der physikalischen Hardware. Wenn ich also einen Arbeitsschritt habe, der parallel auf 4 Prozessoren berechnet werden könnte und ich der Maschine nur einen zuteile, muss der Arbeitsschritt nacheinander auf einem logischen Prozessor gerechnet werden, auch wenn andere noch Kapazität hätten. Weiterführende Informationen findet man im Internet z.B. hier und hier.

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Dann sollte man auch noch die ISO Datei aus dem virtuellen DVD-Laufwerk auswerfen. Eine ISO Datei, die nicht von beiden Hosts erreichbar ist (lokales C: auf einem Host) verhindert eine Live-Migration resp. einen Failover.

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Bei den Integrationsdiensten deaktiviere ich die Zeitsynchronisierung. Der virtuelle Server soll sich die Zeit wie in einem Windowsnetzwerk üblich vom PDC holen. Wichtig ist, dass nicht sowohl die normale Domäneneinstellung als auch die Zeitsynchronisierung mit dem Host aktiviert ist. Es sollte nur einen Weg zur gültigen Zeit geben. Weitere Informationen finden sich z.B. hier.

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Dann kann man noch die “Automatische Startaktion” und die “Automatische Stoppaktion” anpassen. Sinnvoll erscheint mir im Moment automatisches Starten mit Startverzögerung und Gastbetriebssystem herunterfahren.

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Nun kann man noch weitere Festplatten hinzufügen, wenn man diese benötigt und dann die Dienste installieren, die auf dem eingerichteten Server laufen sollen.

Weiter muss man den Server noch in die Backupstrategie aufnehmen und allenfalls einen Virenschutz einrichten.

Nachtrag
Die Überlegungen treffen auch für den Server 2016 zu. Da gibt es aber noch zusätzliche Überlegungen, wie nicht benötigte Dienste, die man deaktivieren kann. Einen guten Überblick erhält man bei Frankys Web.

Identitätsdiebstahl überprüfen mit BSI Webseite

Das deutsche Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) bietet eine Webseite an, bei der man überprüfen kann, ob die eigene Mailadresse vom neuesten Identitätsdiebstahl mit 16 Millionen Opfern auch betroffen ist.

Bei der Analyse von Botnetzen wurden 16 Millionen gestohlene digitale Identitäten entdeckt. Online-Kriminelle betreiben Botnetze, den Zusammenschluss unzähliger gekaperter Rechner von Privatanwendern, insbesondere auch mit dem Ziel des Identitätdiebstahls.
Bei den digitalen Identitäten handelt es sich jeweils um E-Mail-Adresse und Passwort. E-Mail-Adresse und Passwort werden als Zugangsdaten für Mail-Accounts, oft aber auch für Online-Shops oder andere Internetdienste genutzt.
Die zugehörigen E-Mail-Adressen wurden dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) übergeben. Das BSI kommt damit seiner gesetzlichen Warnpflicht nach und gibt Ihnen die Möglichkeit, zu überprüfen, ob Sie von dem Identitätsdiebstahl betroffen sind. (Quelle: BSI)

 

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Falls die Mailadresse betroffen wäre, erhält man ein Mail mit dem entsprechenden Betreff-Code. Den Code sollte man sich notieren, damit man gefälschte Mails, die nicht vom BSI kommen, erkennen kann. Falls man nicht auf der Liste ist, bekommt man kein Mail.

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DHCP Server migrieren

Unser alter DHCP Server läuft auf einem Windows Server 2008. Dieser soll auf einen Windows Server 2012 migriert werden.

Dazu muss auf dem neuen Server zuerst die DHCP Rolle installiert werden.

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Nach der Installation kann der DHCP Server im Active Directory autorisiert werden.

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Nun kann man die DHCP Einstellungen des alten Servers exportieren. Dazu muss man auf dem neuen Server den folgenden Powershell Befehl verwenden (der alte Server kennt dieses Cmdlet gar nicht).

Export-DhcpServer –ComputerName win2k8-dhcp.corp.contoso.com -Leases -File C:\export\dhcpexp.xml -verbose

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Nun habe ich den alten DHCP Server beendet und danach die exportierte XML Datei auf den neuen Server importiert.

Import-DhcpServer –ComputerName DHCP1.corp.contoso.com -Leases –File C:\export\dhcpexp.xml -BackupPath C:\dhcp\backup\ –Verbose

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Jetzt sollte man testen, ob alles funktioniert und am Schluss schauen, dass der alte DHCP Server nicht mehr startet. Die temporären Ordner export und dhcp können dann irgendwann auch noch gelöscht werden.

Wichtig: Wenn man mehrere Subnetze hat, muss man die “IP Helper Adress” eintragen, damit der DHCP Server auch in die anderen Subnetze Adressen ausliefern kann.

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Server 2012 R2 bietet die Möglichkeit, ein DHCP Failover einzurichten. Wie man das macht, findet man auf dieser Seite, die ich übrigens auch als Grundlage für die Migration auf einen neuen Server genommen habe.

Meine alten DHCP Einstellungen haben immer noch einen Wins Server eingetragen. Voraussichtlich werde ich diese Einstellungen wegnehmen, eine DHCP Lease Länge warten und dann auf den Wins Servern überprüfen, ob sie noch abgefragt werden (es also noch eine Software im Netz gibt, die immer noch Wins benötigt).