Archiv der Kategorie: ICT

Irfanview verteilen

Hinweis: Hier gibt es eine neue Anleitung für die Verteilung von Irfanview mit SCCM Current Branch.

Irfanview ist ein kleiner, schneller Bildbetrachter, mit dem man auch kleine einfache Korrekturen vornehmen kann. Ausserdem kann man damit mehrere Bilder auf einmal ändern (sogenannte Stapel- oder Batchverarbeitung). Ich habe mal für eine frühere Version eine Anleitung erstellt, die auch auf die Grundlagen von Bildern am Computer wie Speichergrösse, Dateiformate oder Auflösung eingeht.

Irfanview benötigt keine Installation, man kann einfach den Ordner mit den Programmdateien kopieren. Ausserdem könnte man Irfanview auch auf einem Server installieren und müsste dann nur eine Verknüpfung auf den Clients einrichten.
Diese beiden Wege sind meiner Meinung nach aber nicht optimal. Ich möchte das Programm lokal installieren und standardmässig alle Bildformate mit Irfanview statt mit der Windows-Fotoanzeige öffnen. Im Gegensatz zur Windows-Fotoanzeige kann man so einfach ein gescanntes oder aus dem Internet kopiertes Bild mit Irfanview zuschneiden, freistellen oder nur einen Bereich kopieren etc. ohne dazu ein zusätzliches Bildbearbeitungsprogramm zu benötigen.

Wenn man auf der Webseite von Irfanview unter FAQ’s nachsieht, findet man bei den letzten Einträgen die verschiedenen Möglichkeiten zur Verteilung von Irfanview. Man kann also unter “Download” –> “Other download sites (Mirrors)” die aktuelle deutsche Version als exe herunterladen. Ausserdem sollte man noch unter “Plugins” die Plugins als exe herunterladen.

Bei den FAQ’s sind die verschiedenen Startoptionen dokumentiert. Ausser den beiden exe’s kopiere ich noch folgende install.cmd in den gleichen Ordner:

@echo off
if exist „c:\programdata\microsoft\windows\start menu\programs\irfanview\“ rd /s /q „c:\programdata\microsoft\windows\start menu\programs\irfanview\“
%~dp0iview_setup.exe /silent /desktop=0 /thumbs=0 /group=1 /allusers=1 /assoc=1
%~dp0irfanview_plugins_setup.exe /silent
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Wie man sehen kann, habe ich die Versionshinweise bei den Dateinamen entfernt (die Anleitung wurde bis zur Version 4.38g getestet). Dies hat den Vorteil, dass ich bei einem Wechsel auf eine neue Version nicht nochmals ein neues Softwarepaket in SCCM erstellen muss, sondern einfach den Verteilungspunkt aktualisieren kann.

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Wer keinen SCCM einsetzen kann und seine Software über Gruppenrichtlinien verteilt, kann das Skript auch ein wenig anpassen (nicht getestet):

@echo off
if exist c:\windows\irfanviewinstalled.log goto installed
\\serverfreigabe\
iview_setup.exe /silent /desktop=0 /thumbs=0 /group=1 /allusers=1 /assoc=1
\\serverfreigabe\irfanview_plugins_setup.exe /silent
echo %computername%>>c:\windows\irfanviewinstalled.log
:installed

Viel Erfolg!

Nachtrag

Wenn man eine neue Version über eine alte installiert, funktioniert alles problemlos ausser, dass es nun im Startmenü zwei Einträge für Irfanview hat (die beide die neue Version starten). Dies kann man beheben, indem man vorgängig die Verknüpfung löscht. Weil ich nicht bei jeder neuen Version das Skript anpassen möchte, lösche ich gleich das ganze Menü:

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Alte Version von Adobe Reader deinstalliern

Bei der automatischen Verteilung von Adobe Reader XI wurde die alte Version 10.1.4 nicht entfernt.

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Durch eine Suche in der Registry nach dem Namen “Adobe Reader” findet man schnell den “product code”, in diesem Fall {AC76BA86-7AD7-1031-7B44-AA1000000001}

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Nun kann man die alte Version also mit folgendem Befehl deinstallieren.

msiexec /x {AC76BA86-7AD7-1031-7B44-AA1000000001} /qn

Wenn man möchte, dass ein geöffnetes Adobe Reader Programm der Deinstallation in den Weg kommt, kann man Adobe Reader vor der Deinstallation schliessen:

taskkill /f /t /im AcroRd32.exe

Besser wär’s natürlich gewesen, die Deinstallation ins Skript mit der Neuinstallation zu übernehmen, aber es funktioniert auch danach mit einer neuen Verteilung.

Adobe Reader 11 verteilen

Nun hat Adobe auch den Customization Wizard für die Version 11 nachgeliefert, damit man die Installation vor der Verteilung anpassen kann.

Wenn man Adobe Reader im Netzwerk verteilen möchte, kann man bei Adobe um eine entsprechende Lizenz ansuchen und bekommt danach einen Link mit den entsprechenden Versionen, die man dann herunterladen kann.

Neu stellt Adobe auch direkt ein MSI auf ihren FTP-Servern zur Verfügung. Dieses konnte ich jedoch nicht mit dem Customization Wizard anpassen. Daher verwende ich weiter den Weg wie bei der alten Version. Mit folgendem Befehl kann man ein MSI aus der EXE Datei extrahieren:

AdbeRdr11001_de_DE.exe -sfx_ne -sfx_o“<somepath> \extract

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Damit erhält man folgende Dateien:

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Mit dem Customization Wizard nehme ich jeweils in einer virtuellen Maschine folgende Anpassungen vor:

Personalization Options: EULA Option –> Suppress display of End User License Agreement (EULA)
Installation Options: Run Installation: –> Silently; Suppress reboot
Shortcuts: Desktop –> Remove
Online and …: diverses (siehe Bild)

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Am Schluss kann man unter “Transform” –> “Generate Transform…” z.B. als acroread.mst speichern.

Nun würde sich die neue Version einfach verteilen lassen:
msiexec /i acroread.msi TRANSFORMS=acroread.mst

So wird aber nur die Grundinstallation (z.B. 11.0) installiert, aber nicht die Updatedate (AdbeRdrUpd11010.msp), die z.B. für die Version 11.0.10 installiert werden muss. Da wir neben dem “grossen” Netzwerk auch noch das Sekretariatsnetzwerk ohne SCCM haben, kann ich nicht nur den einfachen Weg über SCUP und SCCM nehmen (siehe auch diesen Beitrag ganz unten bei “Verteilung mit SCCM”). Also erstelle ich eine administrative Installation (siehe “6.7.3 Creating an AIP” in der Dokumentation).

msiexec /a AcroRead.msi

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Nun kopiere ich die Updatedatei und die MST-Datei in den neu erstellten AIP Ordner.

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Auf der Kommandozeile wechselt man nun in dieses neue Verzeichnis und integriert nun noch das Update:

msiexec /a AcroRead.msi /p AdbeRdrUpd11001.msp

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Nun kann man den ganzen Ordnerinhalt von aip auf den Server kopieren und über die Gruppenrichtlinien oder über die Befehlszeile mit SCCM installieren:
msiexec /i acroread.msi TRANSFORMS=acroread.mst

Bei einer neuen Version muss aber zuerst die alte deinstalliert werden. Dies sieht dann in einem Skript für SCCM beispielsweise so aus:

taskkill /im acrord32.exe /t /f
start /wait msiexec /x {AC76BA86-7AD7-1031-7B44-AB0000000001} /qn
cd %~dp0
msiexec /i AcroRead.msi TRANSFORMS=acroread.mst /qn
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Informatik-Biber 2012

Der Informatik-Biber findet dieses Jahr vom 7. bis 11. November statt.

„Der Informatik-Biber ist ein Online-Quiz mit spannenden, interessanten Aufgaben, die Köpfchen und keine speziellen Informatik-Vorkenntnisse erfordern. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 5 bis 12. Der Informatik-Biber wird in vier verschiedenen Altersgruppen durchgeführt: Stufen 5+6, Stufen 7+8, Stufen 9+10 und Stufen 11–12.“

Die Aufgaben sind eher mathematischer-logischer Natur und man benötigt somit keine Kenntnisse in Informatik, um sie zu lösen.

Hier kann man sich die Aufgaben mit Lösungen ansehen: Aufgaben und Lösungen 2010, Aufgaben und Lösungen 2011

Hier kann man direkt die Aufgaben vom letzten Jahr online lösen. Dazu muss man zuerst auf die Registerkarte “Wettbewerbe” klicken und dann die entsprechende Stufe auswählen. Somit kann man schon ein wenig für dieses Jahr üben.

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Die Schüler bearbeiten dann in der Woche vom 12. bis 16. November die Aufgaben (-> Anleitung). Der Wettbewerb dauert weniger als eine Lektion. Es gibt Sachpreise für die besten Teilnehmenden und die aktivsten Schulen.

Letztes Jahr gehörten wir zu den aktivsten Schulen und haben sogar in der Kategorie Schuljahr 7/8 den zweiten Platz erreicht.

Adobe Reader 11

Wollte soeben Adobe Reader 11 gemäss meiner Anleitung verteilen, aber der Adobe Customization Wizard für die Version 11 ist noch nicht verfügbar. Der alte Customization Wizard bringt eine Fehlermeldung beim Öffnen des MSI’s und wenn man das alte MST verwendet, werden die meisten Änderungen nicht übernommen. Man kann nun das MSI ohne Änderungen verteilen oder noch mit der aktuellsten 10.x Version arbeiten und bis “early November” abwarten…

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Medienserver Zeitsynchronisierung

Wir setzen an unserer Schule einen Medienserver für grosse Multimediadateien wie Filme ein. Dieser wird über ein Startskript mit “net use…” bei der Anmeldung als Netzlaufwerk verbunden. Seit kurzem hat dies nicht mehr funktioniert. Eine kurze Überprüfung ergab dann, dass die Uhrzeit nicht synchronisiert wurde.

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Da es sich ja um keine Windowsmaschine handelt, die die Zeit automatisch mit dem Domändencontroller abgleicht, muss man das manuell selber machen, was ich bei der Installation übersehen habe.

Dazu muss man in der Systemsteuerung in die “Regionale Optionen”.

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Hier kann man nun einen NTP Server angeben, mit dem die Zeit synchronisiert wird. Da ich auf der Firewall nur dem primären Domänencontroller erlaubt habe, die Zeit mit dem Internet zu synchronisieren, habe ich die IP Adresse von diesem eingetragen.

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Microsoft School Agreement

Beim Microsoft School Agreement ändert sich einiges.

Am besten meldet man sich auf der Seite https://shop.diractionag.ch an und wählt dann “Für meine Organisation” –> “Miete” –> “Primar-, Sekundar-, Mittel- und Berufsschulen”.

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Auf der Primarschule bleibt es beim Alten, die Lizenzen fallen pro verwendetem PC an. Bei der Oberstufe ändert es sich aber auf eine Zählweise der angestellten Mitarbeiter (siehe http://diraction.ch/de/ueberblick). Hier muss man die “Vollzeitmitarbeiter”, die mindestens 200 Stunden pro Jahr angestellt sind melden (http://diraction.ch/de/merkmale). Von so einem Vollzeitjob träume ich auch Zwinkerndes Smiley.

Obwohl man so ja eigentlich alle Angestellten melden muss, wird es bei uns und wahrscheinlich bei allen Oberstufen günstiger. Trotz vieler Teilzeitangestellter haben wir mehr Computer als Angestellte.

Ausserdem ändern sich der Preis der RemoteDesktopServices CAL (CAL steht für Client Access License, also Zugriffslizenz). Die benötigt man, damit die Lehrkräfte von zuhause aus auf unserem RemoteDesktop Server arbeiten können. Neu bezahlt man dafür 15.- Fr. pro Jahr pro User (oder 10.- Fr. wenn man für alle User lizenziert – bei uns wird das Angebot von zuhause zu arbeiten aber nur von wenigen benutzt).

Bis jetzt habe ich System Center Configuration Manager (SCCM) für 200.- Fr. pro Jahr lizenziert. Mit SCCM bekommt man mehr Möglichkeiten, Software und Betriebssysteme zu verteilen, als das über Gruppenrichtlinien und WDS möglich ist. Ausserdem kann man mit SCCM die Antivirenlösung “Forefront Endpoint Protection” managen, die beim School Agreement für die Clients schon dabei ist. Neu kann man für 150. Fr. (Standard Version) resp. 400.- Fr. (Datacenter Version) die ganze System Center Suite einsetzen. Also auch z.B. den “Virtual Machine Manager” zur Verwaltung virtueller Server oder den “Data Protection Manager” (DPM) zur Erstellung von Backups. Es ist also definitiv Zeit für Schulen, DPM als Alternative zu anderen Backuplösungen anzusehen…

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Ich habe zwar noch nicht alles fertig gerechnet, aber es sieht so aus, wie wenn die Lizenzierung günstiger werden würde. Ausserdem bekommt man mit System Center 2012 mächtige Werkzeuge für grössere Netzwerke zu einem günstigen Preis.