Swisscom Schulen ans Internet

Die Swisscom bietet den Schulen der Schweiz einen Internetzugang an. Dieser ist bisher gratis, was einer riesigen Investition in die Schulen gleichkommt. Vielen Dank dafür.

Wir haben unsere Firewall gewechselt und nun funktioniert der Zugang ins Internet nur noch schlecht. Scheinbar hat der Swisscom Proxy Probleme mit schnelleren/neueren Firewalls. Zumindest ist das gemäss Kantonswebseite auch ein Problem mit anderen Firewalls.

Die neuste Serie von Zyxel Firewalls (USG) ist nicht mit den Swisscom-Routern (Cisco) für Schulen ans Internet kompatibel. Das Problem zeigt sich in einer äusserst verlangsamten effektiven Internetgeschwindigkeit.

Die Swisscom stellt sich gemäss Auskunft auf den Standpunkt, dass nach ihrem Konzept nicht vorgesehen ist, dass die Schulen eine eigene Firewall einsetzen, weil sie ja hinter der Firewall des Kantons stehen. Damit wäre man ja gegenüber dem Internet geschützt, aber nicht gegenüber anderen Schulen. Ausserdem hätten wir gar nicht so viele IP Adressen zur Verfügung wie wir benötigen würden (wir haben 350 Computer und weitere Geräte wie Drucker, Kopierer, … im Einsatz). Komisches, nicht fertig gedachtes Konzept der Swisscom also.

Auch wenn ich sehr zu schätzen weiss, dass die Swisscom den Internetzugang bisher gratis angeboten hat (wenn man eine Leistungssteigerung möchte, muss man in Zukunft auch (massiv) mehr bezahlen) bin ich im Moment am studieren, ob wir wieder zurück auf unseren Kabelnetzanbieter wechseln sollen.

Im Moment empfehle ich allen grösseren Schulen, die eine neue leistungsfähige Firewall einsetzen möchten, dies genau zu testen und abzuklären (oder einen anderen ISP als die Swisscom zu verwenden). Am wenigsten Probleme gibt es scheinbar mit kleineren Firewalls aus dem SOHO Segment.

interTESS von Phywe

Unsere Natur- & Technik-Lehrpersonen auf der Oberstufe arbeiten mit TESS, dem Trainings- und Experimentiersystem für Schüler und Studenten von Phywe. Nun wurde an der Didacta noch die passende Software gekauft, die ich nun auf die gewünschen Computer verteilen soll.

InterTESS läuft auf Linux, MacOS und Windows. Zur Verteilung benötigt man nur den Ordner “interTESS_Windows”.

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Wenn man die Setupdatei mit dem Parameter /? startet, erhält man die verschiedenen Schalter, mit denen man die InstallShield Installation starten kann.

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Nach einer Installation mit dem folgenden Befehl gibt es aber doch noch einige Probleme.

Setup_interTESS.exe /S /v/qn

So muss man die Software nach der Installation zuerst mit dem Lizenzschlüssel aktivieren, dann kommt ein Hinweis wegen einer Registrierung und auf Deutsch muss man auch noch umstellen.

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Also habe ich beim Hersteller Phywe nachgefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, dies bereits beim Deployment einzustellen. Dies ist aber leider nicht möglich.

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Also versuchte ich, die Einstellungen mit Process Monitor zu verfolgen, um allenfalls Änderungen an Dateien oder in der Registry nachzuverfolgen, aber das hat mich auch nicht weitergebracht. Auch eine Installation mit einer alten wininstall Version und eine Bearbeitung des MSI’s mit Orca hat nicht funktioniert.

Am Schluss habe ich es mit Admin Studio von Flexera versucht und nun funktioniert es.

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Mit dieser Software kann man einen Snapshot des Computers vor der Installation erstellen, dann die Software installieren und am Schluss wieder einen Snapshot erstellen. Der Unterschied zwischen den beiden Snapshots wird dann so abgelegt, dass man ein MSI daraus erstellen lassen kann. Hier habe ich eine Anleitung zur Verwendung von Admin Studio erstellt.

Schlaumäuse

Microsoft bietet unter www.schlaumaeuse.de eine Plattform, um “selbständig die Welt der Sprache zu entdecken”.

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Man kann die Software online verwenden oder zur Offlineverwendung für Windows 7 oder touchoptimiert auch für Windows 8 herunterladen. Wenn man sich als Schule anmeldet, kann man mehr als nur die Demoversion freischalten. Ausserdem kann man Schlüssel für die Schüler/-innen generieren, damit diese auch zu Hause daran arbeiten können.

Für einen ersten Einblick kann man die online Version unter http://kinder.schlaumaeuse.de/ verwenden.

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Falls man die Software lokal installieren möchte, kann man die Parameter für den Silent Mode verwenden:

setup.exe /S /v/qn

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Irfanview verteilen

Hinweis: Hier gibt es eine neue Anleitung für die Verteilung von Irfanview mit SCCM Current Branch.

Irfanview ist ein kleiner, schneller Bildbetrachter, mit dem man auch kleine einfache Korrekturen vornehmen kann. Ausserdem kann man damit mehrere Bilder auf einmal ändern (sogenannte Stapel- oder Batchverarbeitung). Ich habe mal für eine frühere Version eine Anleitung erstellt, die auch auf die Grundlagen von Bildern am Computer wie Speichergrösse, Dateiformate oder Auflösung eingeht.

Irfanview benötigt keine Installation, man kann einfach den Ordner mit den Programmdateien kopieren. Ausserdem könnte man Irfanview auch auf einem Server installieren und müsste dann nur eine Verknüpfung auf den Clients einrichten.
Diese beiden Wege sind meiner Meinung nach aber nicht optimal. Ich möchte das Programm lokal installieren und standardmässig alle Bildformate mit Irfanview statt mit der Windows-Fotoanzeige öffnen. Im Gegensatz zur Windows-Fotoanzeige kann man so einfach ein gescanntes oder aus dem Internet kopiertes Bild mit Irfanview zuschneiden, freistellen oder nur einen Bereich kopieren etc. ohne dazu ein zusätzliches Bildbearbeitungsprogramm zu benötigen.

Wenn man auf der Webseite von Irfanview unter FAQ’s nachsieht, findet man bei den letzten Einträgen die verschiedenen Möglichkeiten zur Verteilung von Irfanview. Man kann also unter “Download” –> “Other download sites (Mirrors)” die aktuelle deutsche Version als exe herunterladen. Ausserdem sollte man noch unter “Plugins” die Plugins als exe herunterladen.

Bei den FAQ’s sind die verschiedenen Startoptionen dokumentiert. Ausser den beiden exe’s kopiere ich noch folgende install.cmd in den gleichen Ordner:

@echo off
if exist „c:\programdata\microsoft\windows\start menu\programs\irfanview\“ rd /s /q „c:\programdata\microsoft\windows\start menu\programs\irfanview\“
%~dp0iview_setup.exe /silent /desktop=0 /thumbs=0 /group=1 /allusers=1 /assoc=1
%~dp0irfanview_plugins_setup.exe /silent
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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Wie man sehen kann, habe ich die Versionshinweise bei den Dateinamen entfernt (die Anleitung wurde bis zur Version 4.38g getestet). Dies hat den Vorteil, dass ich bei einem Wechsel auf eine neue Version nicht nochmals ein neues Softwarepaket in SCCM erstellen muss, sondern einfach den Verteilungspunkt aktualisieren kann.

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Wer keinen SCCM einsetzen kann und seine Software über Gruppenrichtlinien verteilt, kann das Skript auch ein wenig anpassen (nicht getestet):

@echo off
if exist c:\windows\irfanviewinstalled.log goto installed
\\serverfreigabe\
iview_setup.exe /silent /desktop=0 /thumbs=0 /group=1 /allusers=1 /assoc=1
\\serverfreigabe\irfanview_plugins_setup.exe /silent
echo %computername%>>c:\windows\irfanviewinstalled.log
:installed

Viel Erfolg!

Nachtrag

Wenn man eine neue Version über eine alte installiert, funktioniert alles problemlos ausser, dass es nun im Startmenü zwei Einträge für Irfanview hat (die beide die neue Version starten). Dies kann man beheben, indem man vorgängig die Verknüpfung löscht. Weil ich nicht bei jeder neuen Version das Skript anpassen möchte, lösche ich gleich das ganze Menü:

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Alte Version von Adobe Reader deinstalliern

Bei der automatischen Verteilung von Adobe Reader XI wurde die alte Version 10.1.4 nicht entfernt.

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Durch eine Suche in der Registry nach dem Namen “Adobe Reader” findet man schnell den “product code”, in diesem Fall {AC76BA86-7AD7-1031-7B44-AA1000000001}

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Nun kann man die alte Version also mit folgendem Befehl deinstallieren.

msiexec /x {AC76BA86-7AD7-1031-7B44-AA1000000001} /qn

Wenn man möchte, dass ein geöffnetes Adobe Reader Programm der Deinstallation in den Weg kommt, kann man Adobe Reader vor der Deinstallation schliessen:

taskkill /f /t /im AcroRd32.exe

Besser wär’s natürlich gewesen, die Deinstallation ins Skript mit der Neuinstallation zu übernehmen, aber es funktioniert auch danach mit einer neuen Verteilung.

Adobe Reader 11 verteilen

Nun hat Adobe auch den Customization Wizard für die Version 11 nachgeliefert, damit man die Installation vor der Verteilung anpassen kann.

Wenn man Adobe Reader im Netzwerk verteilen möchte, kann man bei Adobe um eine entsprechende Lizenz ansuchen und bekommt danach einen Link mit den entsprechenden Versionen, die man dann herunterladen kann.

Neu stellt Adobe auch direkt ein MSI auf ihren FTP-Servern zur Verfügung. Dieses konnte ich jedoch nicht mit dem Customization Wizard anpassen. Daher verwende ich weiter den Weg wie bei der alten Version. Mit folgendem Befehl kann man ein MSI aus der EXE Datei extrahieren:

AdbeRdr11001_de_DE.exe -sfx_ne -sfx_o“<somepath> \extract

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Damit erhält man folgende Dateien:

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Mit dem Customization Wizard nehme ich jeweils in einer virtuellen Maschine folgende Anpassungen vor:

Personalization Options: EULA Option –> Suppress display of End User License Agreement (EULA)
Installation Options: Run Installation: –> Silently; Suppress reboot
Shortcuts: Desktop –> Remove
Online and …: diverses (siehe Bild)

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Am Schluss kann man unter “Transform” –> “Generate Transform…” z.B. als acroread.mst speichern.

Nun würde sich die neue Version einfach verteilen lassen:
msiexec /i acroread.msi TRANSFORMS=acroread.mst

So wird aber nur die Grundinstallation (z.B. 11.0) installiert, aber nicht die Updatedate (AdbeRdrUpd11010.msp), die z.B. für die Version 11.0.10 installiert werden muss. Da wir neben dem “grossen” Netzwerk auch noch das Sekretariatsnetzwerk ohne SCCM haben, kann ich nicht nur den einfachen Weg über SCUP und SCCM nehmen (siehe auch diesen Beitrag ganz unten bei “Verteilung mit SCCM”). Also erstelle ich eine administrative Installation (siehe “6.7.3 Creating an AIP” in der Dokumentation).

msiexec /a AcroRead.msi

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Nun kopiere ich die Updatedatei und die MST-Datei in den neu erstellten AIP Ordner.

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Auf der Kommandozeile wechselt man nun in dieses neue Verzeichnis und integriert nun noch das Update:

msiexec /a AcroRead.msi /p AdbeRdrUpd11001.msp

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Nun kann man den ganzen Ordnerinhalt von aip auf den Server kopieren und über die Gruppenrichtlinien oder über die Befehlszeile mit SCCM installieren:
msiexec /i acroread.msi TRANSFORMS=acroread.mst

Bei einer neuen Version muss aber zuerst die alte deinstalliert werden. Dies sieht dann in einem Skript für SCCM beispielsweise so aus:

taskkill /im acrord32.exe /t /f
start /wait msiexec /x {AC76BA86-7AD7-1031-7B44-AB0000000001} /qn
cd %~dp0
msiexec /i AcroRead.msi TRANSFORMS=acroread.mst /qn
REM Return exit code to sccm
exit /B %EXIT_CODE%

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