Archiv der Kategorie: Schule

OneNote Kursnotizbuch Anleitung

Nachtrag: Hier findet sich eine aktualisierte Einführung zu OneNote und zum OneNote Kursnotizbuch.

In diesem Video erhält man eine Einführung ins OneNote Kursnotizbuch. Im ersten Teil wird die Funktionalität von OneNote nochmals erklärt und im zweiten Teil werden dann Beispiele zum Einsatz des Kursnotizbuchs im Unterricht gegeben.

Hier finden sich Fragen und Antworten zum Einsatz des Kursnotizbuchs.
Hier finden sich weitere Anleitungen zu Office 365

Code your Life

Mit der Einführung des neuen Lehrplan 21 ab Sommer 2017 gehört auch Programmieren zum Pflichtstoff der Volksschule. Es stellt sich die Frage, wie dies kindgerecht umgesetzt werden kann. Code your Life ist eine Initiative des 21st Century Competence Center mit dem Ziel, “Programmieren und Informatik für Jungen und Mädchen im Alter von 10-14 Jahren spannend und aufregend aufzubereiten”. Die Initiative wurde in Deutschland im Februar bundesweit lanciert, unter anderem dank der Unterstützung von Microsoft.

Als Partner möchte Microsoft das Projekt auch in die Schweiz bringen. Am 8. März fand ein erster Anlass bei uns in Altstätten statt.

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Aufbewahrung Surfaces

Wie in diesem Beitrag beschrieben, haben wir 175 Surface Pro 4 an die verschiedenen Schulstandorte ausgerollt. Ein Teil ist als Ersatz für bestehende Laptops gedacht und ein Teil ist neu als Poolgeräte zur Ergänzung von BYOD angeschafft worden.

Je nach Schuleinheit unterscheidet sich die Aufbewahrung. In einigen Primarschulhäusern befinden sich die bestehenden Laptops verteilt in den einzelnen Zimmern. In den Oberstufen und einem Primarschulhaus werden die Geräte zentral gelagert und von den Lehrkräften zum Ausleihen gebucht.

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WLAN Accesspoints nicht ausschalten

Wir sind daran, flächendeckendes WLAN umzusetzen. Leider werden die Accesspoints immer wieder von den Lehrpersonen ausgeschaltet. Dies aus nachvollziehbaren Gründen wie Stromverbrauch oder Strahlenbelastung. Ich habe nun gebeten, diese immer laufen zu lassen und die interne Dokumentation mit dem unten stehenden Text entsprechend angepasst. Vielleicht gibt es ja andere Schulen, die an einem ähnlichen Punkt stehen und froh darum sind, daher der Text auch hier: Weiterlesen

Hour of code

Code.org organisiert weltweit einen Anlass in dieser Woche, bei dem Schüler/-innen eine Stunde Programmieren sollten.

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Hier und hier finden sich zwei Filme dazu auf Youtube.

Auf https://code.org/ finden sich mehrere Anleitungen, die die Schüler/-innen selber durchgehen können, z.B. eine zum neuen Star Wars Film oder eine zu Minecraft.

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Zu Beginn der Anleitung gibt es einen Einführungsfilm, der erklärt, was man machen muss. Im Beispiel von Star Wars erklärt die Produzentin des neuen Films, dass der Roboter vollständig in Software entstanden ist und führt in die Aufgabe ein. 

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Danach muss man in einer an Scratch angelehnten Programmierumgebung Aufgaben lösen, indem man Blöcke mit Anweisungen in der richtigen Reihenfolge von der Mitte ins rechte Fenster zieht. Durch einen Klick auf “Ausführen” wird dann dann das so “zusammengebaute” Programm ausgeführt. Die Aufgaben werden immer etwas schwieriger, die Schüler/-innen können das ganze alleine lösen und nach etwa einer Stunde ist es abgeschlossen.

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Medien- und ICT-Konzept: 2. Sitzung

An der zweiten Sitzung ging es darum, Meilensteine für unsere Schulen zu erarbeiten. Grundlagen dazu waren unsere in der ersten Sitzung erarbeiteten Ziele, die 12 Konzeptbausteine des Instituts ICT & Medien, die Empfehlungen “Medien und Informatik in der Volksschule” und der Lehrplan 21.

Zuerst wurde noch über die neuesten Informationen von Bea Straub aus dem Kanton informiert und auf den Blog der PH zur Einführung des neuen Lehrplans im Kanton St. Gallen verwiesen (Den Blog darf ich hier öffentlich erst verlinken, wenn alle Schulen an den Einführungsveranstaltungen des Kantons teilgenommen haben, da der Link dort genannt und gezeigt wird). 

Ziel der Arbeitsgruppe war es, möglichst wenig “Papier zu produzieren”. So wurde nach längerer Diskussion auf viele Punkte verzichtet. Als Beispiel für einen Punkt, auf den wir verzichtet haben, sei exemplarisch “zielgerichtete Nutzung von Medien und ICT als Bestandteil einer guten Schule definieren” genannt. Für solche Definitionen kann auch der Blahfaselgenerator von Beat Döbeli verwendet werden Zwinkerndes Smiley

Am Schluss kristallisierten sich 3 Punkte heraus, die wir als Meilensteine definiert haben.

Information
Die Lehrkräfte sollen möglichst schnell darüber informiert werden, was in diesem Bereich auf sie zukommt. Daher wird je ein Mitglied der Arbeitsgruppe in den einzelnen Teamsitzungen diese Informationen den Lehrkräften erläutern und Fragen beantworten.

Umsetzungshilfe
Wir wollen eine neue angepasste Umsetzungshilfe erarbeiten. Die Arbeitsgruppe gibt nur einen Raster mit allen Zielen aus dem Modullehrplan vor. Die einzelnen Stufen suchen Umsetzungsmöglichkeiten, wie man die gewünschten Kompetenzen erreichen kann. Die Schulleitungen stellen für diesen Prozess ein Zeitgefäss in Form von Stufensitzungen zur Verfügung. Damit soll erreicht werden, dass das ganze von einer Mehrheit der Lehrerschaft getragen wird. Die alte Umsetzungshilfe wurde von einer Arbeitsgruppe mit nur zwei Mitgliedern pro Stufe erarbeitet. Dies hat nicht dazu geführt, dass sie flächendeckend umgesetzt wurde.

Support, Beratung & Weiterbildung
Wir haben in jedem Schulhaus einen Schulhaussupporter, der neben technischen auch bei pädagogischen Fragestellungen beigezogen werden kann.
Neu wird von den Schulleitungen jedes Semester eine Stufensitzung dazu eingesetzt, sich über gelungene Beispiele auszutauschen oder neue Möglichkeiten zu erfahren.
Zusätzlich organisiert jeder der 8 Schulhaussupporter/-innen jedes Jahr eine freiwillige Weiterbildung im Umfang von einer halben Stunde. Die Schulhaussupporter sind völlig frei, ob sie etwas anbieten wollen, das man im Unterricht verwenden kann (z.B. Quizlet, learningapps, kahoot … ) oder etwas technisches zur Vorbereitung der Lehrer/-innen (z.B. Arbeiten mit OneNote oder OneDrive oder Formatierungen mit Word oder…).

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Wir hoffen, dass wir so auf die Umstellungen, die der neue Lehrplan im Bereich Medien und Informatik mit sich bringt, vorbereitet sind.

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Surface Pro 4 vs. HP elite x2 1012

Einleitung
Wir ersetzen unsere Hardware nach 6 Jahren. Nun haben wir beschlossen, dass wir unsere Laptops mit sogenannten 2-in-1 Geräten (oder Convertibles oder Detachables oder…) ersetzen. Also mit Geräten, die man sowohl als Laptop, als auch als Tablet benutzen kann. Da es hier um eine völlig neue Geräteklasse geht, haben wir beschlossen, die Geräte für 2015 und 2016 vor dem Jahreswechsel zu evaluieren und dann gemeinsam zu bestellen (mit entsprechender Rechnung für das jeweilige Kalenderjahr). Somit kommen wir auf über 170 neue Geräte.

Gerätetyp
Da die Geräte eben auch den Laptop ersetzen sollen, kamen sehr günstige Geräte mit Atom Prozessoren und unter 4GB Ram nicht in Frage. Da die Geräte aber auch Tablet sein sollen, wollten wir Geräte, bei denen man die Tastatur wegnehmen kann (also nicht nur ganz umklappen wie z.B. beim Lenovo Yoga Pro 3). So blieben dann am Schluss nur noch Geräte wie das Surface Pro von Microsoft. Konkurrenten wären das Lenovo Miix 700, das aber noch nicht verfügbar ist. HP hat aber mit dem elite x2 1012 ein ganz neues Angebot, das auch in Frage kommt. Wir bekamen ein Surface Pro 4 und ein Vorserienmodell eines HP elite x2 1012 als Demogeräte zur Verfügung gestellt.

Vorbemerkung
Da das elite x2 1012 ein Vorserienmodell ist, sollte man die Tests mit Vorsicht zur Kenntnis nehmen. Ein besseres Bios oder bessere Treiber können allenfalls dann auch zu besseren Resultaten führen.

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Abmessungen
Das Surface Pro 4 hat die Abmessungen 292,10 x 201,42 x 8,45 mm und ein Gewicht von 786g ohne Tastatur. Beim HP elite x2 1012 werden 300 x 214 x 8 mm mit einem Gewicht von 840g angegeben. Die Werte stammen aus den Datenblättern und wurden nicht nachgemessen. Es ist aber so, dass sich das Surface Pro 4 wirklich etwas leichter anfühlt und kleiner ist:

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Verarbeitung
Die Geräte fühlen sich beide sehr wertig an. Da würde wohl nur ein längerer Einsatz mit den Schüler/-innen aufzeigen, welches Gerät in dieser Hinsicht das Bessere ist.

Tastatur
Beide Geräte bieten für die eingesetzten Abmessungen eine erstaunlich gute Tastatur. Es waren jedoch bisher alle unsere Tester, die sie kurz ausprobieren konnten, der Meinung, dass die Tastatur des HP elite x2 1012 ein noch besseres Schreibgefühl vermittelt als diejenige vom Surface Pro 4.

Display
Trotz der geringeren Abmessung des Surface Pro 4 ist das Display ein wenig grösser. Das HP elite x2 1012 hat einen grösseren schwarzen Rand um das Display. Das Surface Pro 4 bietet eine Auflösung von 2736 x 1824, das HP elite x2 1012 “nur” eine von 1920 x 1280, was für 12” eigentlich ausreichend sein müsste. Trotzdem wurde das Display des Surface Pro 4 von allen unseren Testern im direkten Vergleich als “knackiger”, “noch etwas schärfer” und auch etwas heller als das vom HP elite x2 1012 eingestuft. Es bewegen sich aber beide Displays auf hohem Niveau.

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Leistung
Man kann beide Geräte mit verschiedenen Optionen konfigurieren. Das Surface im Test hat einen Core-i5-6300U und das HP elite x2 1012 den stromsparenden Core M5-6Y57. Gemäss einem im Internet gefundenen Performance Vergleich ist der m5 etwa 42% schlechter als der i5.  Da solche Tests immer davon abhängen, was getestet wird, wollte ich einen realen Vergleich. Dazu habe ich das von uns verwendete Programm Gimp gestartet und dann noch einen Filter angewendet.

Das Surface Pro 4 ist etwas leistungsfähiger, aber definitiv nicht so viel, wie die 42% vermuten lassen würden. Dafür ist der m5 des HP elite x2 1012 passiv gekühlt, benötigt also keinen Lüfter. Das Surface Pro 4 wird auch wärmer als das HP elite x2 1012, wahrscheinlich auch darum, weil der Lüfter fast nie läuft. Wenn der Lüfter läuft, ist er eher leise, aber ganz ohne Lüfter ist dann schon deutlich angenehmer.

Laufzeit
Der Core m5 Prozessor vom HP elite x2 1012 ist stromsparender als der i5 vom Surface Pro 4. Daher sollte er auch länger laufen. Um dies zu testen, habe ich eine ganz einfache Testanordnung benutzt. Kein Benchmark oder ähnliches, sondern einfach bei voller Leistung und hellsten Displayeinstellungen (auch nicht ganz fair, da das Surface heller zu sein scheint und die höhere Auflösung hat) alle Filme eines Youtubekanals über WLAN abgespielt. Es ist nicht so, dass der m5 eine deutlich längere Laufzeit als der i5 hat (ca. 15%). Aber auch hier kann ich nicht sagen, ob das nicht Bios und Treibern geschuldet ist, die sicher noch verbessert werden, bis das HP elite x2 1012 wirklich erhältlich ist.
Die Frage ist auch hier, wie wichtig die Laufzeit wirklich ist. Die Geräte sind als Poolgeräte geplant und kommen nach dem Einsatz von einer oder mehreren Lektionen wieder zurück an den zentralen Standort. Auch die beste Laufzeit nützt nichts, wenn sie niemand lädt. Wichtig wäre also wohl, dass sie an diesem zentralen Standort geladen werden, damit man sie mit vollem Akku ausleihen kann. Allenfalls können da selber erstellte Tablare oder Schränke mit den Lade-Adaptern oder eine fertige Lösung hilfreich sein.

WLAN
Bei einem “Feldversuch” mit den vorhandenen Accesspoints (ohne ac) habe ich eine grosse Datei über Wlan auf die lokale Festplatte kopiert. Dies ging mit dem Surface Pro 4 so viel schneller, dass man davon ausgehen muss, dass der von mir verwendete Treiber im HP elite x2 1012 noch nicht die volle Leistung bringt.

Wartbarkeit
Das Surface Pro 4 lässt sich nicht wirklich öffnen. Wenn also mal etwas defekt wäre oder der Akku ersetzt werden müsste, lässt sich das Gerät nicht reparieren. Das HP elite x2 1012 hat ein verschraubtes Gehäuse, das sich öffnen lässt. Also ganz klar ein grosser Vorteil des Geräts von HP. Es ist aber schwierig abzuschätzen, ob und wie oft davon Gebrauch gemacht werden müsste.

OSD
Microsoft bietet seine Treiber fürs Surface Pro 4 in einer Variante als ZIP Datei, die man in SCCM für die Betriebssystembereitstellung (OSD) benutzen kann und als MSI, um bestehende Installationen mit der neuen Version zu versorgen. Das Surface Pro 4 lässt sich also bereits zum jetzigen Zeitpunkt vollständig automatisiert mit unserem Image bereitstellen. Ganz anders beim HP elite x2 1012. Dies ist wie oben beschrieben ein Vorserienmodell. Der USB-C zu Ethernetadapter der PXE Boot unterstützt ist auf den Januar angekündigt und deploymentfähige Treiber sollen gemäss Auskunft von HP Schweiz im Dezember beim Verkaufsstart verfügbar sein. Unser Image kann man in der Zwischenzeit installieren, indem man von einem Bootmedium (hier CD) startet, das eine Verbindung mit dem SCCM Server herstellt.

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HP ist ein Anbieter von Businessmodellen und das elite ist eine entsprechende Serie. Man kann also davon ausgehen, dass man ab Januar auch das elite x2 1012 automatisiert aufsetzen kann. Es ist noch nicht abzuschätzen, ob es dann am Anfang doch noch Probleme mit den Treibern gibt, die viel Zeit benötigen (wie auch früher beim Surface Pro 4).

Optionen
Spannend für Firmen ist beim HP, dass man das Gerät sehr flexibel konfigurieren kann. Intel vPRO, Fingerprintreader oder auch ein WWAN Modul können bestellt werden, was beim Surface Pro 4 nicht möglich ist. Da wir aber diese Dinge alle nicht benötigen, bietet das für uns im Moment keinen Mehrwert.

Preis und Garantie
Unsere Sitzung zur Gerätewahl findet in wenigen Tagen statt. Beim Surface Pro 4 ist ein EduBundle angekündigt und die Preise für das HP elite x2 1012 sollen morgen veröffentlicht werden. Dann müssen die entsprechenden Partner noch eine definitive Offerte erstellen. Da beide Geräte ihre Vor- und Nachteile haben, ist es gut möglich, dass Preis und Garantieleistungen den letzten Ausschlag für das eine oder andere Gerät geben.

Stift
Beide Geräte kommen mit einem Stift und einem Digitizer (man kann also die Hand beim Schreiben ablegen und es werden Druckstufen erkannt). Beide fühlen sich gut an, beim Surface Pro 4 wurde mir scheinbar ein falscher Pro 3 Stift mitgeliefert, der nicht abgeflacht ist.
Es ist schwierig vorherzusehen, ob der Stift in der Schule gebraucht wird. Bei einer 1:1 Ausstattung wäre ein guter Digitizer ein zwingendes Kriterium. Bei uns werden die Geräte aber als Poolgeräte eingesetzt. Die Geräte werden aber mehrere Jahre eingesetzt und es wäre schade, wenn Lehrpersonen in Zukunft feststellen, dass ein Digitizer ein geniales Feature ist, aber die in diesem Jahr gekauften Geräte keinen anbieten.

Fazit
Das perfekte Gerät gibt es nicht. Aber als Nachfolger unserer Laptops, die man auch als Tablet benutzen kann, können beide Geräte dienen. Dies soll und kann kein so ausführlicher Test sein, wie ihn Zeitschriften und professionelle Testblogs liefern können und auch werden. Es ging mehr darum, Argumente für unsere EDV-Kommissions-Sitzung zu sammeln. Ich musste diese eh notieren, damit ich nicht den Überblick verliere, wieso nicht gleich hier. Vielleicht stehen andere auch an einem ähnlichen Punkt und können auf meine Tests aufbauen.