Einstein Sendung Mathe in der Krise

Einsteins Sendung “Mathe in der Krise” liefert spannende Einblicke in die Mathematik und den Zusammenhang zwischen Mathematik und der Natur.

Zwischen 04:02 und 05:24 gibt es ein Plädoyer für den Einsatz der persönlichen mobilen Geräte der Schüler/-innen (BYOD). Zitat: “Die Gesellschaft hat sich total verändert, aber wir machen noch Mathe wie 1975…”

Zwischen 05:54 und 07:12 wird gezeigt, wie viel Spass zwei Kantischülerinnen beim Programmieren haben, obwohl sie vorher das Gefühl hatten, Informatik sei nichts für sie. Das dies nicht nur mit Kantischülerinnen funktioniert, habe ich erlebt, als ich mal einen Saal voller 4.Klässlerinnen am Programmieren gesehen habe. Das dabei verwendete “Scratch” ist übrigens das selbe, das auch mit den Kantischülerinnen eingesetzt wurde…

Phishing Mail Test

McAfee bietet unter https://phishingquiz.mcafee.com/ einen Test mit 10 Mails, bei denen man entscheiden muss, ob es sich um ein Phishing Mail handelt oder nicht. Aus der Statistik kann man entnehmen, dass da sehr viele Mails falsch beurteilt werden.

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Neben aktuellen Systemen (Betriebssystem, PlugIns, Virenschutz,…) und Schutz beim Übergang vom resp. ins Internet (Firewall, Content Filter, Intrusion Prevention, ausführbare Anhänge bei Mails blockieren, …) sollte man also auch immer mal wieder die Benutzer sensibilisieren.

Leider ist der Test auf Englisch. Zum einen können nicht alle Lehrkräfte Englisch und zum anderen eignet er sich darum auch nur bedingt, um das Thema mit den Schüler/-innen im Informatikunterricht zu besprechen. Wer seine Schüler/-innen zu diesem Thema sensibilisieren möchte, findet übrigens auch im Kapitel 13 vom Medienkompass Unterstützung.

DotNet 3.5 automatisch auf Windows 10 installieren

Windows 10 bringt DotNet Version 4 bereits mit. Wenn man aber noch Software im Einsatz hat, die eine frühere Version benötigt, muss man DotNet 3.5 installieren.

Manuell könnte man dazu das entsprechende Windows-Feature aktivieren.

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Beim Windows 10 Datenträger (resp. in der ISO Datei) gibt es einen Unterordner “sxs” in dem Ordner “sxs” (mit einer einzelnen CAB Datei). Wenn man diesen auf c:\sxs kopiert, kann man DotNet 3.5 mit folgendem Befehl aktivieren:

dism.exe /online /enable-feature /featurename:NetFx3 /all /limitaccess /source:c:\sxs

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Besser ist natürlich, wenn man die Installation automatisiert. Ich habe mich entschlossen, das Programm bereits bei der sogenannten “build and capture” Tasksequenz einzubauen. Damit ist DotNet 3.5 bereits im Grundimage enthalten, das beim Neuaufsetzen installiert wird. Leider ist es mir nicht gelungen mit DISM an dieser Stelle auf eine Freigabe zuzugreifen. Aus diesem Grund habe ich mich auch für die Installation in zwei Schritten entschieden, wie sie z.B. hier schon für Windows 8.1 vorgeschlagen wurden.

In einem ersten Schritt erstellt man aus dem sxs Ordner ein Paket, das man auf den Client kopiert. Dieses muss wie alle Pakete auf einen Verteilpunkt (Distribution Point) verteilt werden. In der Tasksequenz kann man nun den Ordner aus dem Paket auf einen lokalen Ordner kopieren:

xcopy „.\*.*“ „c:\temp\sxs“ /D /E /C /I /Q /H /R /Y /S

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Im zweiten Schritt kann man dann Dism ausführen und auf den kopierten Ordner temp\sxs verweisen.

dism.exe /online /enable-feature /featurename:NetFx3 /all /limitaccess /source:c:\temp\sxs

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Nun wird beim “build and capture” wie gewünscht DotNet 3.5 installiert. Weil das bei diesem Vorgang entstandene Image als Grundimage für das Neuaufsetzen benutzt wird, hat nun jeder neu aufgesetzte Computer automatisch DotNet 3.5 installiert.

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Nachtrag
Da wir keinen SCCM Server mehr haben, funktioniert das Vorgehen oben für unsere Umgebung nicht mehr. Man kann DotNet 3.5 aber auch mit Intune verteilen. Die Anleitung unter How to deploy .Net 3.5 with Intune – TimmyIT.com ist so gut, dass ich das hier nicht mehr weiter dokumentieren muss.

Sophos UTM: Advanced Threat Protection

Die Sophos UTM bietet unter “Network Protection” –> “Advanced Threat Protection” eine Funktion an, mit der man das Netzwerk nach Malware überwachen kann. Dabei wird ausgenutzt, dass viele Malware eine Verbindung mit sogenannten “Command and Control” Servern aufnimmt, um Daten zu übermitteln oder neue Befehle entgegen zu nehmen. Wenn ein Computer versucht, eine Verbindung mit einem bekannten “Command and Control” Server aufzunehmen, wird die Verbindung geblockt und ein Alarm angezeigt (und per Mail verschickt).

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Dies bietet neben einem lokal installierten Virenschutz auf den Clients eine weitere Barriere gegen Malware in einem Netzwerk. Genauere Informationen über den Vorfall erhält man, wenn man unter “Logging & Reporting” –> “View Log Files” –> “Advanced Threat Protection” –> “View” auswählt.

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In dieser Datei wird angezeigt, welcher Client mit welchem Server Kontakt aufnehmen wollte. Dummerweise wird hier der DNS Server angezeigt.

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Wenn die Malware eine Verbindung zu ihrem “Command and Control” Server über einen Domänennamen und nicht über eine fixe IP Adresse herstellen will, stellt der Computer zuerst eine DNS Anfrage an den DNS Server. Wenn dieser den Eintrag nicht selber liefern kann, stellt dieser eine weitere Anfrage an den externen DNS Server (häufig derjenige des Providers), um die entsprechende IP Adresse zu erhalten. Dies bedeutet also, dass auf der Firewall der DNS Server der erste ist, der eine Anfrage nach dem betroffenen DNS Namen resp. der IP auslöst. Dies ist meiner Meinung nach ein Fehlverhalten der UTM. Besser wäre es, wenn die DNS Abfrage zugelassen wäre (dies ist ja nur Verkehr mit dem vorgelagerten DNS Server) und erst der direkte Kontakt des Clients mit dem entsprechenden Server unterbunden würde. Dann könnte man im Logfile auch den Client identifizieren. Da ich nicht ganz sicher bin, habe ich eine Anfrage im Forum gestellt).

Da ich schon einmal so einen Vorfall hatte und wissen wollte, welches der betroffene Client ist, habe ich auf dem DNS Server Logging aktiviert. Weil das viel Last auf dem Server generiert, sollte man das nur zu Testzwecken aktivieren. Habe nun aber gesehen, dass es eine andere Möglichkeit gibt, die nicht so viel Last erzeugen sollte.

Auf jeden Fall findet man in den DNS Logs dann den Client, der die Anfrage ausgelöst hat, wenn man z.B. nach dem Domänennamen sucht (in meinem Fall cwporter).

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Nun kann man diesen Client weiter überprüfen. Die beste ist wohl, den Client neu aufzusetzen, die zweitbeste, den Computer mit mehreren Virenscannern aus einer verlässlichen Umgebung zu testen und am Schluss kann man noch mit dem im Betriebssystem installierten Virenscanner einen Vollscan auslösen, was die unsicherste Methode ist.

Die Seite cwporter hat mit dem zweiten Weltkrieg zu tun.

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Es ist also gut möglich, dass eine Lehrperson nur durch eine Internetrecherche auf diese Seite gekommen ist. Auch wenn auf dieser Seite ein “Command and Control” Server aktiv wäre (z.B. weil der Webserver gehackt wurde) wird der Alarm von der Sophos UTM reproduzierbar wieder ausgelöst, wenn man versucht, in einem Browser die Seite aufzurufen. Die UTM kann ja nicht entscheiden, ob eine Malware diesen Aufruf ausgelöst hat, oder ein Benutzer durch eine Internetrecherche. Es kann sich also genauso gut um eine sogenannte “false positive” Meldung handeln.

Auf jeden Fall handelt es sich bei Advanced Threat Protection um eine weitere sinnvolle Möglichkeit, sein Netzwerk gegen Malware zu schützen.

Clutter aktivieren oder deaktivieren

Wie in diesem Beitrag beschrieben hat Microsoft mit “Clutter” einen Dienst veröffentlicht, der selbständig aus dem Verhalten des Nutzers lernt, “unwichtige” Mails zu identifizieren und in einen Unterordner mit dem Namen “Clutter” zu verschieben. Damit soll viel Zeit beim Bearbeiten der Mails eingespart werden. Im Internet findet man Stimmen, die das genial finden und andere, die es nicht gut finden, dies hängt wohl davon ab, wie viele Mails man bekommt und wie man diese abarbeitet.

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Clutter

Seit Juni veröffentlicht Microsoft bei allen Office 365 Kunden Clutter (engl. für Durcheinander). Clutter versucht durch maschinelle Intelligenz unwichtige(re) Mails in einen Unterordner auszusortieren.

Clutter learns from your actions to determine the messages you are likely to ignore. As less important messages arrive, they are automatically moved to the Clutter folder. Clutter does this by leveraging Office Graph’s sophisticated machine learning techniques to determine which messages are Clutter. (Quelle)

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SCCM 2012 R2

SCCM gehört zu der System Center Familie von Microsoft, die sich zur Verwaltung von grösseren Umgebungen anbietet, aber normalerweise ziemlich teuer ist. Mit den Schulkonditionen von Microsoft sind diese Produkte aber für Schulen preislich sehr interessant, wenn man auch “nur” ein Netzwerk mit ein paar Hundert und nicht ein paar Tausend Clients betreut (vgl. auch Data Protection Manager).

Ich bin nun daran, auf SCCM 2012 R2 zu migrieren. Unter anderem, weil ich noch dieses Jahr Windows 10 ausrollen muss (wir bekommen Convertibles, die nicht mehr (sinnvoll) unter Windows 7 laufen). SCCM 2012 R2 unterstützt seit einem Update nicht nur die Verwaltung von Windows 10, sondern auch das Deployment (automatische Installation) von Windows 10.

Leider habe ich wieder einmal den Fehler gemacht, zu wenig zu dokumentieren (ich bin wohl derjenige, der diese Dokumentationen am häufigsten benötigt). So muss ich immer mal wieder im Internet nach dem gleichen suchen, weil ich es schon nicht mehr richtig weiss. Daher hier der Versuch, zumindest grob aufzuschreiben, was ich bisher gemacht habe, um danach dann wieder “sauber” zu dokumentieren. Vielleicht kann der Beitrag ja trotzdem auch noch jemand anderem helfen…

Es gibt keinen direkten Migrationspfad von SCCM 2007 auf SCCM 2012 (R2). Damit ich keine Altlasten auf dem neuen System habe, wird der neue nur Clients mit Windows 10 bedienen. Darum müssen beide Systeme bis zur vollständigen Migration der Clients nebeneinander laufen. Eigentlich sollte SCCM 2012 R2 neu mit überlappenden Grenzen (boundaries) klarkommen, es hat sich aber gezeigt, dass alles funktioniert, ausser die Verteilung der Updates. Daher habe ich IP-Adressbereiche als Grenzen genommen. So kann ein Server für den Adressbereich x.y.z.1 bis x.y.z.100 zuständig sein und der andere von x.y.z.101 bis x.y.z.200. Sobald ein Client migriert wird, muss man ihm im DHCP Server eine Reservierung im neuen Bereich erstellen. Zumindest für das erste Testvlan. Allenfalls kann man dann andere Vlans in einem Rutsch migrieren. Umständlich, aber mir ist für den Migrationsprozess nichts besseres bekannt. Wenn alles abgeschlossen ist, kann man wieder das ganze Active Directory als Grenze angeben.

Installation und Konfiguration (noch nicht fertig) habe ich bisher gemäss dieser sehr empfehlenswerten Anleitung (Standalone Primary Server) auf windows-noob.com vorgenommen. Diese ist zwar für Windows 7 verfasst, funktioniert aber auch für Windows 10.

Dieses Mal habe ich mich entschieden, das Office Packet direkt in das Grundimage zu nehmen, weil das Neuaufsetzen deutlich schneller läuft, wenn Office schon im Image steckt, statt als Teil der Tasksequenz während der Verteilung installiert werden muss. Hier findet man eine gute Anleitung zur Verteilung von Office 2013 (auch ohne SCCM).

Wie es weitergeht, versuche ich nun wieder besser zu dokumentieren…

ECDL Studie

ECDL Switzerland hat eine Studie in Auftrag gegeben, die die Computer-Kenntnisse der Schweizer Bevölkerung mit deren Selbsteinschätzung vergleicht. Dazu wurden repräsentativ Personen im Alter von 15 bis 64 Jahren befragt.

Für den Praxistest musste man 12 Aufgaben aus den Bereichen Dateiverwaltung, Internet/E-Mail, Word und Excel lösen. Im Schnitt wurden 46.1% der Aufgaben richtig gelöst, wobei die 15-25jährigen deutlich besser (59.6%) abgeschnitten haben.

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Man kann die Aufgaben selber nachlösen, um sich von der Schwierigkeit zu überzeugen. Natürlich sind die Fragestellungen eher für Personen, die in einem Büro am Computer arbeiten (z.B. Anhang per Mail schicken, Fusszeile in Textverarbeitung einfügen,…), aber so schwierig sind sie dann auch nicht.

Viele haben sich bei der Selbsteinschätzung massiv überschätzt. Dafür, dass 84% der Befragten Computer-Kenntnisse sehr oder eher wichtig für den persönlichen beruflichen Erfolg betrachten, sind die Resultate sehr ernüchternd.

Natürlich nimmt ECDL diese Studie als Anlass, Werbung für ein ECDL Zertifikat zu machen. Auch ich finde, dass Anwenderkenntnisse für unsere Schüler/-innen wertvoll für später sind und bin froh, dass wir neben der “normalen” Vermittlung von Anwenderkompetenzen in der Schule noch eine Vertiefung in Freifächern in der zweiten und dritten Oberstufe anbieten, die von immer mehr Schüler/-innen genutzt wird.

Alle Informationen zur Studie findet man unter http://www.ecdl.ch/studie/.

“Ich habe ja nichts zu verbergen”

Diesen Satz hört man immer wieder, wenn man über Datenschutz oder Datensparsamkeit spricht. Und es ist ja so. Im Moment befürchte ich ja auch nicht, dass ich demnächst von einem Sondereinsatzkommando festgenommen werde… Es geht vielmehr um Bedrohungen, die sich in der Zukunft ergeben können. Was passiert mit den Daten, wenn die falschen Leute an die Macht kommen? Oder …? (vgl. auch diesen Beitrag). 

Das Editorial aus dem c’t 17/15 beschreibt eindrücklich, wie gesammelte Daten, bei denen auch jeder gedacht hat, dass man ja nichts zu verbergen habe, in kürzester Zeit über Leben und Tod entscheiden können. Lesenswert.

Office 365: ausgegraute Kacheln

Bei einzelnen Lehrpersonen kam es vor, dass einzelne Kacheln im Office Portal ausgegraut sind und statt dem richtigen Namen nur “Einrichten…” steht.

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Dies passiert, wenn die Lehrpersonen Office 365 privat installieren wollen und beim Self Sign-Up etwas schiefläuft. In einem Fall war es so, dass die Lehrperson auf der Seite statt “Lehrer/Dozenten” “Schüler/Studenten” ausgewählt hat.

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Man kann die Schülerlizenz als Administrator im “Office 365 Admin Center” unter “Benutzer” –> “Aktive Benutzer” löschen, indem man den Benutzer sucht und dann “Bearbeiten” auswählt (oder einen Doppelklick auf den Benutzernamen ausführt). Bei den Benutzereinstellungen wählt man dann “Lizenzen” und deaktiviert die Lizenz “Office 365 Education für Studenten”. Wenn die Lehrperson beim Self Sign-Up Portal die richtige Lizenz ausgewählt hat, ist das Häklein bei “Office 365 Education für Lehrpersonal” gesetzt.

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In einem anderen Fall hat die Lehrperson sich für die richtige Lizenz angemeldet. Weil das Problem trotzdem auftrat, habe ich auch in diesem Fall die eigentlich richtigen Lizenzen “Office 365 Education (E1) für Lehrpersonal” gelöscht und wieder hinzugefügt. Danach funktionierte es in diesem Fall auch wieder (es dauert einen Moment bis die Änderungen übernommen werden).