Wir haben aber schon länger darauf gewartet, dass eine Übersicht mit mehreren Journaleinträgen mit nach Hause zur Unterschrift gegeben werden kann (vgl. Lehrerofficeforum).
Sicherheitswarnung beim Kopieren innerhalb DFS Serverfreigaben
Für unseren neuen Fileserver habe ich DFS (Distributed File Services) verwendet. Dies verlangte aber noch ein paar Anpassungen. Wie man verhindert, dass dann bereits gespeicherte Officedokumente in der geschützten Ansicht geöffnet werden, habe ich hier beschrieben.
Nun wurde mir gemeldet, dass beim Kopieren von einer Datei innerhalb einer Freigabe auf dem Fileserver eine Sicherheitswarnung angezeigt wird.
Durch diese Dateien entstehen möglicherweise Risiken für den Computer.
Am Besten fügt man die Adresse des DFS Shares (domäne.tld) mit einer Gruppenrichtlinie zur Intranetzone hinzu. Unter Computerkonfiguration –> Administrative Vorlagen –> Windows-Komponenten –> Internet Explorer –> Internetsystemsteuerung –> Sicherheitsseite muss man “Liste der Site zu Zonenzuweisungen” aktivieren. Durch einen Klick auf “Anzeigen…” kann man die gewünschten Adressen eingeben zusammen mit einer Zahl, wobei die 1 für Intranet steht.
Hier habe ich domäne.tld und \\domäne.tld eingetragen.
Wenn man an der gleichen Stelle noch den Unterordner Intranetzone öffnet, kann man gerade auch noch “Programme und unsichere Dateien starten” aktivieren.
Nun können Dateien wieder ohne Sicherheitshinweis auf den Freigaben kopiert werden.
Umfrage zu Einsatz von mobilen Geräten
An unserer Schule gibt es eine Arbeitgruppe mobile Geräte, die dem Schulrat eine Empfehlung bis zum Budget 2016 für ein weiteres Vorgehen abgeben soll.
Um alle Lehrpersonen auf den gleichen Stand zu heben, haben wir Beat Döbeli als externen Referenten eingeladen. In seinem Vortrag ist er gerade auch auf die Fragen eingegangen, die als Vorbereitung für den Anlass erarbeitet wurden. Mit dem Wissen dieses Vortrags gab es nun eine Umfrage bei den Lehrpersonen, um abzuklären, wie sie das weitere Vorgehen sehen.
Es handelt sich bei den über 100 Lehrkräften, die eine Antwort abgegeben haben um Lehrkräfte vom Kindergarten bis zur Oberstufe. Wichtig für uns als Arbeitsgruppe sind vor allem folgende Rückmeldungen.
- Es gibt eine grosse Mehrheit, die mobile Geräte im Unterricht einsetzen möchte. Wir dürfen uns aber etwas Zeit lassen.
- Ab der 5./6.Klasse wird die Lösung BYOD (Schüler bringen ihre privaten Geräte mit) deutlich favorisiert. In den unteren Stufen sieht man eher einen Gerätepool, der ausgeliehen werden kann.

Die Arbeitsgruppe hat die Resultate der Umfrage den Lehrpersonen wieder zurückgemeldet. Im Moment gibt es noch kein Budget für Geräte. Wir haben aber ein vom internen Netzwerk getrenntes Wlan, über das heute schon mit eigenen Geräten gearbeitet werden kann. Wenn plötzlich alle 600 Schüler/-innen regelmässig mit eigenen Geräten arbeiten, benötigen wir sicherlich Anpassungen am Netzwerk (vgl. auch technische Überlegungen).
Die Arbeitsgruppe erarbeitet im Moment Unterlagen für Lehrkräfte, die im neuen Schuljahr mit Schülergeräten arbeiten und dies an einem Elternabend ankünden wollen. Im Moment ist es zwar noch so, dass die Schule keine Geräte zahlen kann, im schlimmsten Fall müssten halt Aufträge gefunden werden, die auch zu zweit an einem Gerät durchgeführt werden können. Erfahrungen aus anderen Gemeinden zeigen aber auf, dass es auch möglich ist, dass alle ein privates Gerät mitbringen. Gemäss einem Gespräch mit dem Verfasser dieses Blogs haben bei ihnen Schüler/-innen anderen Schüler/-innen ausgeholfen, indem sie noch Smartphones organisiert haben, die nicht mehr gebraucht werden.
Neben den Unterlagen für die Eltern wird die Arbeitsgruppe in Abständen von etwa 2 Monaten die Lehrkräfte darüber informieren, was sich bereits in anderen Klassen tut und dabei soll auch immer eine oder mehrere kleine Ideen für den eigenen Unterricht mitgeliefert werden. Idealerweise lassen sich immer mehr Lehrpersonen anstecken, die vorhandenen Geräte der Schüler/-innen im Unterricht einzubauen. Aus diesen gesammelten Erfahrungen wird die Arbeitsgruppe in einem Jahr dann schauen, wie es weitergehen könnte, damit dem Schulrat auf Budget 2016 wirklich eine fundierte Empfehlung abgegeben werden kann.
Digitale Revolution im Klassenzimmer
Mario Bernet hat in Akzente 1/14 auf Seite 37 eine Kolumne geschrieben, die sich mit Chancen und Spannendem aber auch Gefahren und Problemen von neuen Medien im Zusammenhang mit Kindern und Jugendlichen auseinandersetzt.
Vorratsdatenspeicherung visualisiert
In der Schweiz soll die Vorratsdatenspeicherung von sechs auf zwölf Monate verdoppelt werden. Nationalrat Balthasar Glättli hat seine Verbindungsdaten (ohne Gesprächsinhalte sondern nur sogenannte Randdaten) für Januar bis Juli 2013 zur Verfügung gestellt.
Homepage von Balthasar Glättli mit weiteren Informationen
Artikel in Schweiz am Sonntag
Watson-Serie
Artikel auf inside-it
Visualisierung und weitere Fakten und Statistiken
social media oder Wenn es viral wird
Dank den neuen Medien (social media) kann man zu einem riesigen Publikum kommen und damit auch richtig Geld verdienen. So wurden z.B. einige Filme der Kampagne von Dove (z.B. Evolution) viral, “Real Beauty Sketches” sogar der bisher am meisten gesehene Werbefilm aller Zeiten.
Die Kraft dieser “viralen” Verteilung wird hier schön gezeigt:
Weitere Informationen zum Film von Laurent Donnier finden sich hier.
Die ganze Kraft kann aber auch nach hinten losgehen, wie New Yorks Polizei gerade im Moment feststellen muss. Gemäss einem Artikel des Tagesanzeigers forderte die Polizei von New York die Öffentlichkeit auf, ein Bild von sich selber und einem Mitarbeiter des NYPD auf Twitter zu veröffentlichen. Das ganze geht jetzt aber nach hinten los, viele twittern Bilder in dieser Art:
Backup auf externe Festplatte
Microsoft System Center Data Protection Manager (DPM) ist eine von vielen Möglichkeit, Backups zu erstellen. Obwohl DPM eigentlich für sehr grosse Umgebungen gemacht und normalerweise entsprechend teuer ist, gibt es auch hier spezielle Schulkonditionen von Microsoft. Aus diesem Grund haben wir auf DPM gewechselt, was bisher eine gute Entscheidung war. Hier die bereits veröffentlichten Dokumentationen in dem Zusammenhang.
DPM 2012 R2 installieren
DPM 2012 R2 konfigurieren und testen
Backup wiederherstellen nach einem “Worst Case”
Wir speichern unsere Backups also kurzfristig auf den DPM und langfristig auf eine virtuelle Bandbibliothek auf einem NAS in einem anderen Schulhaus. Zusätzlich wird jedes Quartal ein Backup auf eine externe Festplatte geschrieben, um noch einen dritten Standort für die Backups zu haben, aber vor allem, um noch Backups zu haben, die vom laufenden System getrennt sind.
Für dieses Quartalsbackup habe ich also eine USB Festplatte zuerst gemäss Anleitung für DPM konfiguriert. In Firestreamer habe ich eine zweite Library für diese Quartalsbackups angelegt. Diese muss nun ausgewählt werden.
Durch einen Klick auf “Aktion” –> “Edit…” kommt man in den Media Layout Editor.
Gemäss Hilfe soll man auch für externe Festplatten File Media auswählen und nicht wie man zuerst vermuten könnte Drive Media:
We recommend that you use external HDDs with Microsoft DPM in the file media mode which allows multiple virtual tapes per HDD.
Due to Microsoft DPM’s limitations, using external HDDs in the drive media mode (i.e. one virtual tape per HDD) is only feasible if you plan to have at least five external HDDs available to Microsoft DPM at any given time. Do not attempt to use a single HDD as a drive medium with Microsoft DPM because you will have trouble adding several backups to the same tape.
Wenn man nun auf “Load Media” klickt, meldet Firestreamer, dass man in DPM die “Bibliothekstüre entriegeln” muss.
Also zuerst die Türe entriegeln und dann auf “Ja” klicken…
Nun muss man bei den einzelnen Schutzgruppen die Bibliothek auf die neue mit den USB Festplatten ändern und entweder warten, bis am nächsten Termin (bei uns jeweils Freitag Nacht) das Backup auf Band ausgelöst wird, oder ein Backup auf Band manuell anstossen.
Am Schluss sollte man daran denken, die Schutzgruppen wieder auf die immer verfügbare Library umzustellen.
Wenn das Backup beendet ist, sollte man die virtuellen Bänder aus der virtuellen Bandbibliothek entfernen, bevor man einfach die externe Festplatte abzieht.
Dazu muss man erneut in DPM die Sperre der Türe aufheben und danach in Firestreamer die Medien entfernen.
Danach werden in DPM alle Bänder wieder als Empty angezeigt.
Wenn man irgendwann eine Wiederherstellung davon machen muss, kann man die Festplatte wieder anhängen und die darauf gespeicherten Bänder über “Add Existing File Media…” wieder einlesen.
Windows Server 2008 Domänencontroller herabstufen
Beim Umstieg auf die neuen Server wurden auch neue Server fürs Active Directory installiert. Nun ist es Zeit geworden, die alten Server fürs Active Directory herunterzustufen, damit nur noch die neuen zuständig sind und die alten bald ganz heruntergefahren werden können.
Wenn man den Servermanager zum Entfernen der Active Directory Domänendienste verwenden möchte, bringt er eine Meldung, dass man dafür dcpromo verwenden soll.
Es erscheint ein Hinweis, dass es noch mindestens einen weiteren globalen Katalogserver in der Domäne geben muss, damit sich Benutzer weiterhin anmelden können.
Hier sollte man das Häklein nicht ankreuzen, da die Domäne ja weiterhin bestehen soll.
Die DNS-Delegierungen können gelöscht werden.
Nun muss man sich noch authentifizieren und erhält noch eine Übersicht, was gemacht wird.
Leider kommt nun folgende Fehlermeldung. Wenn ich die Fehlermeldung richtig deute, ist das kein Problem. Es gibt bei uns keine übergeordnete Zone. Wichtig ist nur, dass die pointers auf diesen DNS Server entfernt werden. Eine Überprüfung im DNS hat dann auch ergeben, dass der herabgestufte Server nicht mehr unter “domaindnszones” aufgeführt ist, scheint also alles seine Richtigkeit zu haben.
Dcpromo wird trotz dieser Fehlermeldung fertiggestellt.
Wie im Bild oben empfohlen, kann man nun noch im Servermanager die entsprechende Rolle entfernen.
Dasselbe kann man auch noch für den DNS-Server durchführen.
Word benötigt lange zum Starten wegen eingebetteter Vorlage
Man kann sich in Word eigene Vorlagen und dann Dokumente basierend auf diesen Vorlagen erstellen. Dies könnte zum Beispiel für Protokolle oder Arbeitsblätter für die Schule, die immer gleich aussehen sollen, sinnvoll sein.
Wenn nun ein altes Dokument geöffnet werden soll, der Pfad zu der zugrundeliegenden Vorlage aber nicht mehr vorhanden ist, dauert das Öffnen sehr lange.
Schwachstelle in OpenSSL
Wie man in diversen Medien erfahren konnte, wurde eine Schwachstelle in OpenSSL bekannt, die schon längere Zeit existiert. Weitere Informationen finden sich z.B. bei Heise oder bei Melani.
Auch wir waren betroffen, da unsere Firewall (Sophos UTM) auf Linux basiert und OpenSSL implementiert hat. Da wir z.B. unseren Exchangeserver mit der Sophos als Reverse Proxy veröffentlichen, ist auch diese Veröffentlichung betroffen.
Diverse Seiten bieten an, eine Verbindung auf den Heartbleed Bug zu überprüfen, so auch http://filippo.io/Heartbleed/.
Sophos hat aber sehr zeitnah Patches angeboten, die das Problem beheben. Nach dem Einspielen dieser meldet auch der Test, dass unser Herz nicht mehr ausblutet
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